Themenschwerpunkte


Pekings umstrittene Kohlefinanzierung

Unter US-Präsident Joe Biden wird der Klimawandel wieder zu einer Priorität in der US-Klimapolitik. In Bidens Fokus steht dabei auch Peking. China ist der weltweit größte Förderer von Kohlekraftwerken im Ausland. Schon im Wahlkampf kritisierte Biden dies scharf. In seinem Klimaplan verspricht er, China gemeinsam mit anderen Staaten zu hohen Umweltstandards bei der „Neuen Seidenstraße“ (auch „Belt And Road Initiative“ (BRI)) zu verpflichten. Die USA werden die G20-Staaten dazu drängen, die Exportfinanzierung für Kohlekraftwerke zu beenden. Am Montag forderten auch die Außenminister der EU „ein sofortiges Ende aller Finanzierungen von neuer Kohleinfrastruktur in Drittländern“ – ohne jedoch explizit China zu nennen. In Deutschland stoßen die Forderungen Bidens auf Zustimmung bei Annalena Baerbock und Robert Habeck. In einem Gastartikel für die FAZ fordern sie „eine konstruktive Einbindung Chinas und eine deutliche Reduzierung von Kohlefinanzierung in Schwellen- und Entwicklungsländern“.

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