KI, Sicherheit und neue Arbeitswelten: So denkt Gen Z

29. November 2025

Zwischen KI, Unsicherheit und dem Wunsch nach Stabilität - so orientiert sich Gen Z laut dem azubi.report 2025/26 des Portals Ausbildung.de. Table.Briefings hat sich die wichtigsten Punkte angeschaut:

  • Orientierungslosigkeit bleibt Hauptproblem: 44 Prozent der Befragten können sich ihre Zukunft im Beruf nicht vorstellen, 42 Prozent tun sich schwer damit, eigene Stärken und Talente zu erkennen. Sie brauchen mehr Unterstützung bei der individuellen Berufsorientierung.

  • KI ist für Gen Z Alltag: 57 Prozent nutzen digitale Tools und KI für die Berufsorientierung und schätzen ihre Kompetenzen damit als gut oder sehr gut ein. Vertrauen und Nutzung steigen besonders bei den Jüngsten. Gezielte Nutzung von KI von Unternehmen und Bildungseinrichtungen kann helfen, Berufswege besser aufzuzeigen.

  • Sicherheit schlägt Selbstverwirklichung: Drei von vier Auszubildenden nennen einen sicheren Arbeitsplatz als entscheidendes Kriterium für die Berufswahl. 70 Prozent legen Wert auf eine gute Work-Life-Balance. Weniger Bedeutung wird der persönlichen Erfüllung zugeschrieben – nur 40 Prozent sehen ihren Ausbildungsberuf als Traumberuf, der niedrigste Stand seit Beginn der Erhebung.

  • Neue Vorstellungen von Arbeit: Flexibilität und Gemeinschaft haben für mehr als die Hälfte eine hohe Bedeutung. Nur noch zwölf Prozent können sich einen klassischen 9-to-5-Job vorstellen. Starre Strukturen könnten zum Verlust von Nachwuchs führen, während flexible Modelle für Unternehmen zum Wettbewerbsvorteil werden. Lisa Brunßen

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Letzte Aktualisierung: 29. November 2025