Bund will Bildungs-Ehrenamt dauerhaft fördern

Der Bildungsförderalismus wird oft kritisiert. Jetzt bekommt er einen weiteren Schlag aus der Bundespolitik. Grüne, SPD und Linke wollen den Bildungs-Ehrenamt – Stiftungen und Initiativen, die sich in der Bildung engagieren, besser durch den Bund finanzieren. Dazu gehören etwa die Bundesvertretungen von Eltern und Schülern oder die gemeinnützige Spendenorganisation „Stiftung Bildung“. „Es ist grundsätzlich wichtig, dass Bildung von vielen Händen getragen wird“, sagt die SPD-Bundestagsabgeordnete Ulrike Bahr in einer Botschaft zu einem Podiumsgespräch der „Stiftung Bildung“. Neben Bund, Ländern und Kommunen hat Bahr „nichtstaatliche, ehrenamtliche Strukturen“ im Auge, deren Arbeit in der Bildung immer wichtiger werde. Solche Akteure sollten für ihre Bildungsarbeit kontinuierlich aus dem Bundestopf finanziert werden – statt wie bisher nur für einzelne Projekte. 

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