Dirk Zorn – nervt die Politik mit Studien

man sieht Dirk Zorn: er ist seit September bei der Bertelsmann-Stiftung Director des Programms
Dirk Zorn: bei der Bertelsmann-Stiftung Director des Programms Integration und Bildung.

Vor fünf Jahren erlebte die deutsche Bildungspolitik ein Erdbeben. Zwei tektonische Platten trafen aufeinander: von der einen Seite schob sich die altgediente Lehrkräfteanalyse der Kultusminister heran, von der anderen die frisch errechneten Zahlen der Bertelsmann-Stiftung. Federführend waren Dirk Zorn und der Bildungsökonom Klaus Klemm, der Zorn auch schonmal seinen „wissenschaftlichen Ziehsohn“ nennt. Die beiden errechneten, dass der zu erwartende Lehrermangel zigtausendfach größer ist als von der KMK erwartet. Das Thema kletterte erstmals weit nach oben auf die politische Agenda.  

„Das hat damals richtig Spaß gemacht“, sagt Dirk Zorn. Denn es sei die erfolgreichste Studie in 40 Jahren Stiftungsgeschichte gewesen. Ein anderes Mal ließ Zorn Wissenschaftler auswerten, in welchen Berliner Bezirken wie viele Quereinsteiger arbeiten. Das Ergebnis: im armen Wedding viele, im reichen Zehlendorf wenige. Und wieder hatte Zorn damit ein bildungspolitisches Beben verursacht. 

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