Scoolio will datensicher werden

Man sieht das analoge Vorbild von der neuen App von Scoolio, sie soll den Datenschutz besser inkorporieren
So sah das analoge Vorbild von „Scoolio“ aus: mit der Digitalisierung kamen die Fragen zum Datenschutz.

Danny Roller war einst der Star unter den Startups Sachsens. Seine Jugend-und-Schul-App „Scoolio“ kletterte auf Platz acht der deutschen App-Charts. Dann der Absturz von Scoolio wegen mangelndem Datenschutz: Seine Anwendung für Stundenpläne und Hausaufgaben entpuppte sich als Datenschleuder. Die Presse zerriss die App. Nun ist der 34jährige Unternehmer zurück mit einem runderneuerten „Scoolio Pro“. Wie Phoenix aus der Asche will er den internationalen Markt erobern

„Das war ein Weckruf für uns“, bekennt Danny Roller heute zum niederschmetternden Urteil, das seine App im Oktober 2021 traf. „Wir haben uns die Kritik an Scoolio zunutze gemacht und das ganze nach vorne gewendet.“ Roller sieht sich als Gründer und Anbieter einer Plattform für Jugendliche zu Unrecht am Pranger. Das Problem unsicherer Jugend-Apps bestehe ja nicht nur national, sondern international. „Deswegen bringen wir jetzt eine App für unter 16-Jährige auf den Markt, die wir auch außerhalb Deutschlands anbieten.“ Roller nimmt für sich einen aufklärerischen Ansatz in Anspruch. „Die Idee hinter Scoolio Pro ist, dass wir die junge Zielgruppe an die digitale Welt heranführen – wenn auch ohne Chat und Interaktion“, sagt Roller. Allerdings läuft die neue saubere Pro-App für unter 16-Jährige nicht gut. 

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