Ethikrat fordert psychologische Soforthilfe für Kinder

Entschuldigt sich bei den Kindern und Jugendlichen: Ethikrat-Vorsitzende Alena Buyx.

Der Ethikrat hat sich mit einem dramatischen Appell an die Politik gewandt, um Kinder und Jugendliche besser zu schützen. „Die Verunsicherungen und psychischen Belastungen nahmen pandemiebedingt in allen Altersgruppen überdurchschnittlich zu“, sagte die Vorsitzende Alena Buyx. Kinder und Jugendliche seien oft in ausweglose Situation gebracht worden.

Auch Buyx Kollegin aus dem Ethikrat, Bischöfin Petra Bahr, warnte. „Es besteht das Risiko, dass bei der nächsten Krise schon wieder die Kinder, Jugendlichen und jungen Erwachsenen die ersten sind, die das zu spüren bekommen.“ Der Jurist Stephan Rixen machte deutlich, um welche Dimension es geht. „Ein besonders dringender Notstand ist der Mangel an zeitnah verfügbarer psychosozialer Prävention.“ Und das Mitglied des Rats ergänzte: „Wichtig ist die verlässliche Kooperation mit den Angeboten der Suizidprävention.“

Jetzt weiterlesen

Lesen Sie diesen Text und das Bildung.Table Professional Briefing 30 Tage lang. Kostenlos und ohne Verpflichtung.

Sie sind bereits Gast am Bildung.Table? Jetzt einloggen

Mehr zum Thema

    Ladestation für erschöpfte Lehrer gesucht
    Nature-Studie entdeckt große Corona-Lernlücke
    SWK-Forscherinnen zur Exzellenzinitiative: Wo ist die Evidenz?
    Länder ringen um Abkehr vom Königsteiner Schlüssel