Berlin stellt Lehrerfortbildung auf den Kopf

Man sieht Astrid-Sabine Busse (SPD) in die Kamera schauen. Sie soll Lehrerfortbildung in Berlin neu organisieren.
Soll Lehrerfortbildung in Berlin neu organisieren: Schulsenatorin Astrid-Sabine Busse (SPD).

Die Jahreszahl heißt 2024. So lange verbleibt ein Teil der Berliner Lehrerfortbildungen noch in dem gemeinsamen Landesinstitut mit dem Land Brandenburg (LISUM). Dann aber will sich die Hauptstadt befreien von der Umklammerung. Berlin will die Einzelmaßnahmen zur Fortbildung von Lehrern und Führungskräften in einem neuen, eigenen Institut fusionieren. Über die zersplitterten Lehrkräftetrainings an der Spree sagt die zuständige Referentin Berlins, Anja Herpell, zu Bildung.Table: „Es macht keinen Sinn, hier getrennt vorzugehen.“

Experten bescheinigen der Integration der Lehrerfortbildungen die „Chance für einen echten Neuanfang“. Sie weisen aber gleichzeitig auf etwas anderes hin. Es geht nicht mehr um kleine Veränderungen, sondern um eine Transformation von Schule und Lernen für das digitale Zeitalter. Darauf kann man mit Fortbildungen eigentlich nicht jahrelang warten.

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