EU-Emissionshandel: Union will CO2-Preissignale zum Klimaschutz erhalten

24. März 2026

EU-Emissionshandel: Union will CO2-Preissignale zum Klimaschutz erhalten. Das europäische Emissionshandelssystem wird an einigen Stellen verändert, doch die Grundstruktur soll erhalten bleiben. Bei der Anpassung das richtige Maß zu finden, sei eine „Gratwanderung“, sagte Andreas Jung, Vizevorsitzender der Unionsfraktion, Table.Briefings. CO2-Preissignale als Anreiz für eine klimafreundliche Transformation der Industrie müssten erhalten bleiben. Jedoch gebe es externe geoökonomische Herausforderungen sowie interne Unzulänglichkeiten des ETS, so Jung.

Die Grünen sehen die Anpassungen des ETS skeptisch. Lisa Badum, Sprecherin für Klimapolitik im Bundestag, will der Industrie durch grüne Leitmärkte, Beschaffungsquoten und einen Industriestrompreis helfen. „Wenn es mehr kostenfreie Zertifikate für die Chemieindustrie geben sollte, dann wäre die Mindesterwartung, dass diese Industrie die eingesparten Mittel dann wenigstens in die eigene Transformation investieren muss“, sagte sie. Was die verschiedenen Anpassungsvorschläge für Industrie und Klima bedeuten, lesen Sie im ESG.Table. Lukas Knigge, Alex Veit

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Letzte Aktualisierung: 24. März 2026