Table.Briefings

Analyse

Entwicklungszusammenarbeit mithilfe der Gewerkschaften

Das BMZ reagiert auf die Kritik aus der Wirtschaft an seiner Afrika-Strategie und stellt künftig die Ziele zur nachhaltigen Entwicklung in den Mittelpunkt. Entwicklungsministerin Schulze setzt stärker auf Frauen, NGOs und Gewerkschaften. Die Reaktionen auf die Kursänderung fallen gespalten aus.

Von David Renke

Zurück zum Buch: CDU schaut nach Skandinavien

Skandinavien debattiert über die Digitalisierungsstrategie an Schulen. Die Bestandsaufnahme ist in Dänemark, Schweden und Norwegen ähnlich – zu viel Bildschirmzeit, zu wenig Lesezeit. Als Konsequenz setzt der Norden jetzt wieder verstärkt auf das Lernen mit gedruckten Büchern.

Von Holger Schleper

Bürgerrat Ernährung: Die heiße Phase beginnt

Startschuss für den Bürgerrat Ernährung: Am Freitag trifft sich das Gremium erstmals. Die Unionsfraktionen befürchten eine Showveranstaltung, hatten sich aber ursprünglich selbst für einen Bürgerrat starkgemacht.

Von Martin Rücker

Dombrovskis zeigt klare Kante in China

Ukraine-Krieg, EU-Untersuchung bei E-Autos, Anti-Spionagegesetz – EU-Handelskommissar Valdis Dombrovskis arbeitet sich in Peking an schwierigen Themen ab. Der Lette findet dabei deutliche Worte. Auf konkretes Entgegenkommen von Peking wartete er allerdings vergebens.

Von Amelie Richter

Serbien und Kosovo: EU-Strategie gescheitert

Die blutige Eskalation in Nordkosovo wirft ein schlechtes Licht auf die Vermittlungsbemühungen des EU-Außenbeauftragten Josep Borrell und seines Sondergesandten Miroslav Lajčák. Sie könnten zu einer Kurskorrektur gezwungen werden.

Von Stephan Israel

Rat einigt sich auf entkernten Vorschlag zu Euro 7

Der spanischen Ratspräsidentschaft ist im Wettbewerbsfähigkeitsrat geräuschlos die allgemeine Ausrichtung zur Schadstoffnorm Euro 7 gelungen. Pkw-Grenzwerte sollen gar nicht, die Grenzwerte für Nutzfahrzeuge nur leicht verschärft werden. E-Fuels wurden nicht aufgenommen.

Von Markus Grabitz

Ruanda lockt Startups aus dem Ausland

Afrika wird bei Startups immer wichtiger, besonders in der Techbranche. In Ruanda setzt die Regierung darauf, mit einem besonders dienlichen Geschäftsumfeld Gründungen zu fördern und Startups aus dem Ausland anzulocken. Auch deutsche Akteure haben sich in Kigali angesiedelt.

Von Arne Schütte

Spenden oder Investments? Am besten beides

Die Impacc gGmbH finanziert junge Unternehmen in Afrika und macht Spenden aus Deutschland zu Investments in Afrika. So umgeht Gründer Till Wahnbaeck viele Nachteile der Entwicklungshilfe und kann in Unternehmen investieren, die gewinnorientierte Investoren meiden.

Von Christian Hiller von Gaertringen