Frauenrechte und Gleichberechtigungsfragen sind in China Teil des öffentlichen Diskurses geworden. Der Staat pendelt zwischen Entgegenkommen und Repression, um dem wachsenden Unmut junger Frauen zu begegnen. Mit einem überarbeiteten Gesetz von 1992 will Peking etwa gegen sexuelle Belästigung vorgehen. Einer von „ausländischen Kräften“ gesteuerten, „radikal feministischen“ Bewegung wie MeToo werde der Staat sich jedoch niemals beugen.
Von Fabian Peltsch
Beijing is paying Western influencers to polish China's image ahead of the Olympics. The Games themselves are supposed to convey positive, emotional moments. This represents only a small part of China's aspirations to become a global media power. In this narrative, human rights violations are an invention of the envious West.
Von Fabian Peltsch
Peking bezahlt westliche Influencer, um Chinas Image vor den Olympischen Spielen aufzupolieren. Von den Spielen selbst sollen positive, emotionale Momente transportiert werden. Diese Taktik ist nur ein kleiner Teil der sogenannten Medienlokalisierung, mit der die Volksrepublik zur globalen Medienmacht aufsteigen will. Menschenrechtsverletzungen sind in diesem Narrativ eine Erfindung des neidischen Westens.
Von Fabian Peltsch