Bei einer internen Tagung schwört Huawei-Gründer Ren Zhengfei sein Personal auf die Herausforderungen der Zukunft ein. Aus dem Protokoll, das China.Table vorliegt, geht hervor, welche Lösungen die Unternehmensführung anpeilt: Huawei braucht mehr internationales Spitzenpersonal und mehr Mut zur Grundlagenforschung.
Von Frank Sieren
China strebt in den nächsten Jahrzehnten die Führerschaft bei Innovationen und High-Tech an. Almuth Wietholtz-Eisert von der Leibniz-Gemeinschaft erklärt im Interview, was das für deutsche Wissenschaftlerinnen und Forscher bedeutet. Internationale Kooperationspartner dürfen nicht die Augen davor verschließen, dass Forschung in China oft militärischen, wirtschaftlichen oder repressiven Zwecken der KP diene. Wietholtz-Eisert warnt vor erzwungenen Technologietransfers und gezielten Cyberangriffen. Das Interview führte Michael Radunski.
Von Michael Radunski
In Südchina haben Archäologen den ältesten Beweis dafür gefunden, dass zum Leichenschmaus ein Bier gehörte. Die 9.000 Jahre alten Rückstände beweisen, dass das Land, das seit einigen Jahrzehnte wieder zur Biernation geworden ist, eine lange Gersten- beziehungsweise Reissaft-Tradition besitzt. Damals noch ein Luxusgut, konsumiert die Volksrepublik heutzutage doppelt so viel Bier wie die USA und mehr als fünfmal so viel wie Deutschland.
Von Frank Sieren
China möchte bis Mitte des Jahrhunderts eine 1-Gigawatt-Solarenergiestation in den Orbit bringen. Die Gewinnung von Sonnenenergie im All galt lange als Science-Fiction. Doch rückt die Technologie durch die drohende Klimakatastrophe und Pekings wachsende Ambitionen im Weltraum nun in den Bereich des Möglichen. Erste Tests werden bereits dieses Jahr durchgeführt. Damit sind die Chinesen weiter als ihre internationalen Wettbewerber.
Von Frank Sieren
Einem Team aus chinesischen und amerikanischen Forschern ist es gelungen, zahlreiche Pflanzen sehr viel ertragreicher zu machen. Als Nebeneffekt widerstehen sie sogar Trockenheit besser. Dafür haben sie ein menschliches Gen in das Erbgut der Pflanzen eingebracht. China hält den Milliardenmarkt für gentechnische Agrarprodukte zwar geschlossen, solange die eigene Industrie nicht international wettbewerbsfähig ist. Doch neue Entwicklungen könnten hier die Wende bringen.
Von Frank Sieren