Entwaldung im Amazonas geht deutlich zurück
Die Waldzerstörung im Amazonas-Gebiet ist 2023 stark zurückgegangen. Neue Regierungen in Brasilien und Kolumbien haben sich verstärkt für den Waldschutz eingesetzt.
Von Nico Beckert
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Von Nico Beckert
Der Amazonas-Gipfel in Belém erreichte weniger als erhofft: Die acht Anrainerstaaten des Regenwalds konnten sich nicht einigen, die Entwaldung bis 2030 komplett zu stoppen. Kolumbien und Brasilien stritten um Öl. Doch die Abschlusserklärung legt die Grundlage für weitreichende Kooperationen zum Waldschutz – und enthält einen Hinweis an die EU.
Von Daniela Chiaretti
Die EU-Kommission drängt Brasilien und die anderen Länder des Mercosur, sich im Rahmen des geplanten Handelsabkommens zu bestimmten Nachhaltigkeitszielen zu verpflichten. In den vier Staaten regt sich nun Kritik – es kommt zum Kräftemessen.
Von Redaktion Table
Bisher haben „Waldzertifikate“ in der Klimapolitik keinen guten Ruf, weil sie zum Greenwashing einladen. Auf dem Waldgipfel in Gabun machten Experten und Politiker einen neuen Vorschlag: „Naturzertifikate“ und verbesserte CO₂-Gutschriften sollen Regenwälder schützen, Klimaschutz finanzieren und die private Klimafinanzierung reformieren.
Von Redaktion Table
Indonesien gehört zu den Ländern mit besonders viel tropischem Regenwald. Ihn zu erhalten, ist wichtig für das Klima, und tatsächlich gingen die Entwaldungsraten zuletzt zurück. Wie hat Indonesien das geschafft?
Von Alexandra Endres
Brasiliens künftiger Präsident hat auf der COP27 mehr Waldschutz versprochen. Trotzdem soll das Land eine Agrarmacht bleiben. Der Ökosystemforscher Friedrich Bohn erklärt, wie das gelingen könnte.
Von Alexandra Endres