Sie tragen Spitznamen wie „Deutsche Schwester“ oder „Deutscher Leo“: Influencer aus Deutschland werden in China als Kulturbotschafter wahrgenommen. Da wäre etwa Melina Weber aus Konstanz, die im Qipao-Kleid Jiaozi zubereitet. Oder Michael Bochmann-Tao, der deutsche Geschichte in Sprachkursen erklärt. Sie ziehen aber auch Kritik auf sich.
Von Fabian Peltsch
Die Beziehungen zwischen der Volksrepublik und der EU schwächeln weiterhin. Auf Bali sprach Staatschef Xi Jinping lieber mit den einzelnen Mitgliedsstaaten als mit EU-Vertretern.
Von Amelie Richter
Ein neues Gesetz soll die verschiedenen Sozialpunkte-Systeme Chinas zusammenführen. Dem Entwurf ist zwar anzumerken, dass viele Behörden mit unterschiedlichen Zielen daran mitgeschrieben haben. Es weist aber bereits die Richtung in eine Zukunft mit noch feinmaschigerer Überwachung.
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Vom Kanzler eines Landes, das sich Menschenrechten, Demokratie und Rechtsstaatlichkeit verpflichtet hat, wäre zu erwarten gewesen, dass er Distanz wahrt zu jenen, die diese Werte bekämpfen. Stattdessen machte Olaf Scholz Xi Jinping in der vergangenen Woche seine Aufwartung – unmittelbar nach der Krönungsmesse zum Alleinherrscher, kritisiert Kai Müller von der International Campaign for Tibet Deutschland (ICT).
Von Experts Table.Briefings
Die Kritik der Zivilgesellschaft am COP27-Gastgeber Ägypten häuft sich. Hohe Preise, Überwachung und weitere Repressionen hindern Aktivisten und NGOs an ihrer Arbeit. Ein seit vielen Jahren inhaftierter Menschenrechtsaktivist droht noch während der Konferenz zu sterben.
Von Lukas Knigge
Olaf Scholz konnte in Peking den abgerissenen Gesprächsfaden mit Xi Jinping wieder aufnehmen. Er brachte bei den zentralen Themen die deutschen Interessen und Anliegen vor und fand dafür klare Worte. Der Impfstoffhersteller Biontech erhielt zumindest ein positives Signal.
Von Frank Sieren