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Interview

„Die Welt technologisch zu spalten, macht nur Ideologen glücklich“

Kein anderer deutscher Ex-Politiker engagiert sich intensiver in China als Rudolf Scharping. Im Gespräch mit Frank Sieren plädiert Scharping für einen "an unsere Werte gebundenen Realismus" im Umgang mit dem Land. Es folge nicht mehr sklavisch dem Marxismus-Leninismus und habe enorme soziale Fortschritte erzielt. Zugleich werde keine der globalen Herausforderungen ohne China befriedigend gelöst. Scharping fordert daher eine zügige Ratifizierung des EU-Investitionsabkommens CAI mit der Volksrepublik.

Von Frank Sieren

„Die Unternehmen wollen Geschäfte machen, keine Politik“

Der Mittelstand leidet mehr unter den Corona-Visabestimmungen als unter den Sanktionen zwischen der EU und China, weiß Christian Sommer, der Chef des German Centres in Shanghai. Sanktionen bringen nichts, eine Entkopplung sei nicht sinnvoll. Trotz alldem ist China weiterhin auf die Präsenz ausländischer Firmen und ihrer Mitarbeiter angewiesen. Es habe jedoch keinen Sinn, Europa zu zwingen, sich zwischen China und den USA zu entscheiden. Das German Centre ist hier ein positives Beispiel dafür, wie Staat und Wirtschaft zusammenarbeiten, sagt Sommer im Gespräch mit Frank Sieren.

Von Frank Sieren

Hartmut-Heine

"Es war nie einfach in China Geschäfte zu machen"

Ohne diesen Mann gäbe es den Transrapid in China nicht. Hartmut Heine brachte politische Vertreter aus der Volksrepublik und die deutsche Industrie an einen Tisch. Heute beschäftigt ihn die potenzielle Zusammenarbeit in einem anderen Projekt: ein europäisch-chinesischer Hyperloop, dem Transrapid 2.0. Heine weiß, wie schwierig es war, das Transrapid-Projekt unter Dach und Fach zu bringen — und erklärt, was wir heute daraus lernen können für den Hyperloop. Das Gespräch führte Frank Sieren.

Von Frank Sieren