Die Beteiligung des chinesischen Staatsunternehmens Cosco am Tollerort-Terminal des Hamburger Hafens löste eine breite Diskussion über chinesische Investitionen in europäische Infrastruktur aus. Unter anderem geht es dabei um die Frage, inwieweit es ausländischen Investoren erlaubt ist, in chinesische Terminals zu investieren. Derzeit sind an mindestens 34 Hafenterminals in China ein oder mehrere Investoren aus dem Ausland beteiligt.
Von Experts Table.Briefings
Gegen alle Widerstände hat Scholz den Hafen-Deal mit Cosco in Hamburg durchgepeitscht. Das kostet ihn erhebliches politisches Kapital in der Koalition und in den Ländern. Er hat damit sogar die in politischen Fragen sonst eher sich zurückhaltenden Sinologen der Stadt gegen sich aufgebracht. Wirtschaftsvertreter warnen derweil vor China-Bashing.
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Nach der Exklusivberichterstattung von China.Table über einen Kompromiss beim Einstieg von Cosco in Hamburg läuft die Diskussion über chinesische Beteiligungen heiß. Politiker jeder Färbung überbieten sich mit Forderungen nach Distanz zu China. Derweil muss auch der Hafen Duisburg sein Verhältnis zu Cosco erklären.
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Der Streit um die geplante Beteiligung des chinesischen Staatskonzerns Cosco an einem Containerterminal des Hamburger Hafens spitzt sich zu. Grüne wie auch die Opposition erhöhen den Druck auf Bundeskanzler Olaf Scholz. Doch der scheint den Konflikt offenbar aussitzen zu wollen.
Von Michael Radunski
Nach massiver Kritik am Verkauf von Anteilen des Hamburger Hafens an das chinesische Staatsunternehmen Cosco zeichnet sich nun in letzter Minute ein Kompromiss ab. Die chinesische Seite würde demnach einen geringeren Anteil an dem Terminal übernehmen und sich somit mit geringem Einfluss zufriedengeben. Gleichzeitig will Deutschland eine "europäische Hafeninitiative" anschieben, damit China die europäischen Hafenstandorte nicht gegeneinander ausspielen kann.
Von Frank Sieren