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China

Scholz präsentiert sein Angebot an Europa

Keine EU-Erweiterung ohne weitreichende Reformen, eine europäische Luftabwehr und ein neues Krisenprogramm: Der Bundeskanzler legt in seiner europapolitischen Grundsatzrede dar, zu welchen Schritten der wichtigste Mitgliedsstaat bereit ist. Die Debatte nimmt damit Fahrt auf.

Von Till Hoppe

Emissionspfade

Klimawandel: Ein Drängen auf Pekings Agenda

Der Klimawandel schlägt in China derzeit mit aller Härte zu. Weite Teile des Landes durchleben die schlimmste Hitzewelle seit Daten-Aufzeichnung 1961. Wie kann es China gelingen, den CO2-Ausstoß schnell zu verringern und trotzdem Wachstum zu erzielen?

Von Redaktion Table

Bernd Lange (SPD) leitet den Ausschuss für internationalen Handel im Europaparlament.

Bernd Lange: „Dann gibt es keine Kooperation mehr“

Der Vorsitzende des Handelsausschusses im Europaparlament warnt China vor den Konsequenzen eines Angriffs auf Taiwan. Die geopolitischen Spannungen Lage verliehen der Handelspolitik aber neuen Schwung, sagt der SPD-Politiker im Gespräch mit Amelie Richter und Till Hoppe. Er erwartet mehrere neue Abkommen.

Von Till Hoppe

Wie chinesisch ist Mercedes?

Der Hersteller mit dem Stern verkauft mehr als ein Drittel seiner Autos in China. Ein Fünftel der Aktien sind in chinesischem Besitz. Immer wieder wird über eine Übernahme spekuliert.

Von Markus Grabitz

Open RAN: Studie warnt vor Risiken

In einem jetzt veröffentlichten Papier warnen Wissenschaftler vor zu großen Erwartungen an Open RAN: Durch diese Initiative sei die Abhängigkeit von China in der Mobilfunktechnologie nach derzeitigem Stand nicht zu reduzieren.

Von Falk Steiner

Diese Staaten waren ursprünglich Teil des 17+1-Formats

16+1: Die Balten gehen, doch Ungarn bleibt China treu

Der Balten-Exit aus Chinas Kooperationsinitiative in Ost- und Mitteleuropa ist seit vergangener Woche Realität. Lettland und Estland folgen Litauen und gaben ihren Ausstieg aus dem 16+1-Format bekannt. Ist damit der Anfang vom Ende für die verbliebene 14+1-Plattform eingeläutet?

Von Amelie Richter

Die Beziehung zwischen der EU und China ist angespannt. Die Coronavirus-Pandemie und das Verhalten von China in der Ukraine-Krise belastete das Verhältnis zur EU. Doch Änderung ist in Sicht, denn die EU und China wollen ihre wirtschaftlichen Beziehungen aufrechterhalten.  

Welche Auswirkungen hat das Coronavirus auf die EU-China-Beziehung?  

Die Corona-Pandemie hat die EU-China-Beziehung beeinflusst. Im November 2019 wurde das Coronavirus erstmals in Wuhan festgestellt, danach verbreitete sich der Erreger aus China in der ganzen Welt. Mit der Verbreitung von Omikron in China setzt das Land auf eine strikte Zero-Covid-Strategie.  Der Umgang Chinas mit dem Erreger, die Berichterstattung und die angespannte Situation bei den globalen Lieferketten, stellten die China-Politik der EU vor Herausforderungen.   

China VS Europa: Wie bewertet die EU das Verhalten von China in der Ukraine-Krise?  

Die EU und China gehen sehr unterschiedlich mit der Ukraine-Krise um. Der chinesische Präsident gibt Russland Rückendeckung, was von der EU scharf verurteilt wird. Gleichzeitig will China EU-Sanktionen umgehen, um die wirtschaftlichen Beziehungen zur EU nicht zu gefährden. EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen plädiert immer wieder für ein Umdenken Chinas in der Ukraine-Krise und im Umgang mit Russland. 

Wie sehen die Wirtschaftsbeziehungen zwischen China und EU aus?

EU und China führen seit den 90er Jahren eine intensive Wirtschaftsbeziehung. Neben den USA zählen die Europäische Union und China zu den drei größten Volkswirtschaften weltweit. Das Handelsvolumen zwischen EU und China liegt bei ca. 1 Mrd. Euro pro Tag, sodass einerseits China der wichtigster Handelspartner der Europäischen Union ist, und andererseits auch die EU ein wichtiger strategischer Markt für China ist. Seit 2013 will China mit der Neuen Seidenstraße von China nach Europa und Afrika die Handelsrouten zwischen China und Europa stärken. 2020 wurden zwischen China und der EU ca. 586 Mrd. Euro in Form von Waren (Importe und Exporte) gehandelt.2020 wurde  das CAI, Investitionsabkommen zwischen China und EU, verabschiedet. Dieses regelt u.a. folgende Bereich:

  • Technologietransfer

  • chinesische öffentlich Unternehmen

  • öffentliche Subventionen

  • nachhaltige Entwicklungen und vieles mehr.

Wie hat sich die politische Beziehung zwischen China und der EU entwickelt?  

Die Beziehung zwischen EU und China erlebten nach dem Kalten Krieg einen Wandel. So sollte 1975 China mit der damaligen Europäischen Wirtschaftsgemeinschaft diplomatische Beziehungen aufgenommen haben und doch wurde erst 1988 die erste Vertretung in Beijing eröffnet. Aufgrund des Tiananmen-Ereignisses 1989 sollte sich die Beziehung nicht reibungslos entwickeln. Seit Mitte der 90er Jahre jedoch haben sich die Wirtschaftsbeziehungen zügig entwickelt und die politischen Kontakte wurden immer enger. Im Jahr 1994 wurde offiziell ein politischer Dialog zwischen China und Europa eingerichtet, sodass ab 1998 der erste China-EU-Gipfel in London stattfand und seither regelmäßig abgehalten wird. 

Ergebnisse des letzten

China-EU-Gipfel

s, der Standpunkt der

EU zu Chinas Menschenrechten

, mögliche

EU-Sanktionen gegen China

und

EU-China-Abkomme

n.

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