Thomas de Maizière fordert ein radikal neues System der Zulassung von Bildungsinhalten. Der Vorsitzende der Telekom-Stiftung stellt den Bildungsföderalismus auf den Prüfstand: Einigungsfristen für Länder, mehr Freiheiten und Rechte für Schulen – und den Abschied von einer Schulcloud-Illusion
Von
Lehrerinnen und Lehrer sind nicht die Hauptzielgruppe, können aus Martin Geislers „Spiel- und Medienpädagogik“ trotzdem viel Grundlagenwissen und Denkanstöße für ihre praktische Arbeit mitnehmen. Eine Buchrezension über 181 Seiten Gesellschaftswissenschaft und Praxis.
Von Enno Eidens
Sollte Olaf Scholz zum Kanzler der Bundesrepublik Deutschland gewählt werden, käme es zu einem Interessenkonflikt. In der Debatte um eine Aufwertung des Bundes in der digitalen Bildungspolitik stehen der Kanzler und seine Frau auf zwei verschiedenen Seiten der Barrikade. Britta Ernst muss als Präsidentin der Kultusministerkonferenz ganz andere Interessen vertreten als ihr Mann.
Von Robert Schick
Noch-Kanzlerin Angela Merkel und die SPD-Vorsitzende Saskia Esken hatten sich mit den Kultusministern auf neue Kompetenzzentren für Lehrerfortbildung verständigt. Aber die Verhandlungen zwischen Bund und Ländern sind erstmal gescheitert. Weil der Staat versagt, etablieren sich immer mehr private und schulische Alternativen.
Von
Area9 Lyceum hat für die Kultusminister Tests an Schulen mit Künstlicher Intelligenz durchgeführt. Das Unternehmen aus Kopenhagen öffnet der KI die Pforten in die deutschen Schulen. Doch die können schon bald wieder zufallen. Der Datenschutz hat sich gemeldet.
Von Christine Keilholz
Startups und Bildungsinitiativen fordern, den Digitalpakt auszuweiten – und vor allem leichter zugänglich zu machen. Am Bildungsföderalismus und an der Lehrerfortbildung scheiden sich unter Digitalaktivisten die Geister. Eine Umfrage von Bildung.Table zu den Wahlprogrammen der Parteien
Von