Wann funktioniert die Bahn wieder, Frau Palla?
Dauer: 28:08

Wann funktioniert die Bahn wieder, Frau Palla?

DB-Chefin Evelyn Palla kündigt einen Baustopp für die Weihnachtsfeiertage an, um den erwarteten Ansturm von über fünf Millionen Reisenden zu bewältigen: „Alles wird rollen, was rollen kann.“ Palla spricht mit Michael Bröcker über ihr Sofortprogramm, um die Bahn schnell attraktiver zu machen. Sie räumt jedoch ein, dass die Pünktlichkeitsquote weiter extrem niedrig bleiben wird. Eine schnelle Wende ist nicht in Sicht.

Die neue Bahnchefin will die Verantwortlichkeiten im Konzern neu ordnen: „Ich bin der absoluten Überzeugung, dass wir Entscheidungen, die den Betrieb verbessern sollen, vor Ort treffen müssen.“

[09:58]


Auch auf dem Deutschen Arbeitgebertag standen die Pläne der Bundesregierung im Mittelpunkt. Kanzler Friedrich Merz zog in seiner Rede eine Zwischenbilanz und kündigte weitere Reformschritte an. Dabei dominiert der Streit über die Rente, der innerhalb der Regierungsfraktionen nach wie vor ungeklärt ist.

Der CDU-Rentenexperte Kai Whittaker widerspricht im Interview den Kritikern der Jungen Union. Er hält die Diskussion über die Haltelinie für müßig. Es müsse stattdessen vielmehr um eine „zusätzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge“ gehen.

[01:25]




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Transkript

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 2: Der Deutsche Arbeitgeber-Tag wurde zum Schaulaufen der Regierungspolitiker. Lars Klingbeil, Bärbel Baas, Friedrich Merz, alle waren sie da, um natürlich auch über die Rente zu reden und über die Sozialstaatsreform. Da läuft ein Zug auf den anderen zu und wir sagen Ihnen mal, wie man das Knäuel vielleicht doch noch entwirren kann.

Sprecher 3: Evelyn Palla heißt die neue Bahnchefin und die Erwartungen an sie sind gigantisch angesichts der immer noch zu spät kommenden Züge, über die sich die Deutschen so aufregen. Und der Druck natürlich ist auch extrem hoch. Deswegen ist es gut, dass Evelyn Palla bei uns ist. Das erste Podcastgespräch, das sie überhaupt macht. Und sie erklärt uns, wie sie all die Erwartungen erfüllen will.

Sprecher 2: Und sie hat gute Nachrichten mitgebracht und das ist vielleicht auch ein Anlass, um heute zum Abschluss dieses Podcasts auch Sie aufzurufen, uns wieder mehr Optimismus und Zuversicht mitzugeben ins neue Jahr. Sie kennen es vielleicht noch aus dem vergangenen Jahr. Wir öffnen wieder musikalische Türchen hier bei Table Today. Sie sagen uns, mit welchem Song, welcher Botschaft Sie in den Advent und ins neue Jahr gehen wollen. Wir spielen es für Sie. Wir freuen uns. Heute ist Mittwoch, der 26. November. Los geht's.

Sprecher 4: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.

Sprecher 2: Eleni, ich war gestern auf dem Arbeitgebertag und ein Minister und Vizekanzler und Kanzler nach dem anderen gab sich da die Klinke in die Tür. Aber das zentrale Streitthema, es gibt einfach immer noch keine Bewegung. Die Rente bleibt strittig.

Sprecher 3: Eigentlich bitteres Fazit für unser Land, dass wir nicht über die Jungen und die Zukunft reden und die Zukunft von Arbeit und Zukunftstechnologien, sondern über die Alten und diejenigen, die künftig alt werden. Aber es ist nun mal der große Streit innerhalb der Koalition und auch innerhalb der CDU, der leider auch in Woche drei nicht abflaut.

Sprecher 2: Ja, einer der ersten Redner war gestern Lars Klingbeil, der Vizekanzler, der für sehr viel Verärgerung in der Union sorgt, weil er ja gesagt hat, das Gesetz wird nicht mehr angefasst, so als würde nicht im Bundestag jedes Gesetz eigentlich angefasst. Gestern etwas konzilianter, aber inhaltlich nicht wirklich. Ja, wir brauchen Reform, aber diese Reform, diese Rentenreform, die müsse jetzt so bleiben.

Sprecher 5: Wir haben das Thema sehr verhandelt bei den Koalitionsverhandlungen. Und dann hat Bärbel Baas das Gesetz ins Kabinett eingebracht und es hat keine Debatte dazu gegeben. Und jetzt haben wir seit Tagen, seit Wochen eine Debatte. Und ich bin sehr klar darin, dass wir dieses Gesetz jetzt beschließen sollten, wie wir es vorgelegt haben.

Sprecher 3: Und auch die zweite Parteichefin der SPD war da, die Arbeitsministerin, die natürlich das Thema auch auf ihrem Arbeitstisch hat, Bärbel Baas. Sie hat auch über Vertragstreue gesprochen und so getan, als sei das Problem ja auch gar nicht so groß, weil doch alle am Ende von dieser Vertragstreue, also von diesem Rentenpakt, profitieren. Ihre Botschaft war, man solle sich doch einfach nicht so anstellen. Und dann argumentierte sie wie folgt.

Sprecher 6: Von einer Verlängerung der Haltelinie profitieren alle Generationen. Und nicht nur die, die bereits in Rente sind. Wir finanzieren diese Haltelinie aus Steuermitteln. Sie belasten damit die Beitragszahler nicht. Das war auch eine Entscheidung, die wir in Koalitionsverhandlungen getroffen haben. Das mag für Sie lustig klingen, aber wir hätten... Das ist überhaupt nicht lustig, weil wir wirklich die Beiträge nicht... Übrigens bei der Rente, das ist der stabilste Zweig seit acht Jahren, 18,6 Prozent.

Sprecher 2: Sie hatte den schwersten Stand gestern bei den Unternehmerinnen und Arbeitgebern, ganz klar, vor allem durch den Satz. Zwei Sätze, muss man sagen, waren da wirklich schwierig. Einerseits sind natürlich künftige Steuerzahler für diesen Steuerzuschuss in der Rente, auch die Jungen, die am Ende durch höhere Beiträge, höhere Belastungen auf den Faktor Arbeit irgendwie das alles bezahlen müssen. Da gab es schon mal Unmut und dann hat sie auch noch gesagt, sie sei ja diejenige, die beide Seiten sehe im Sozialstaat, immer auch die andere Seite. Da fühlte sich manch ein Unternehmer, der tausenden Menschen Jobs gibt, auch an der Ehre gepackt. Also Bärbel Bas hatte es da gestern nicht leicht. Jedenfalls ging da keiner wirklich aufeinander zu und dann kam ja auch noch Friedrich Merz.

Sprecher 7: Herzlichen Dank für die... Sehr freundliche Einladung und die sehr freundliche Begrüßung.

Sprecher 3: Da war natürlich die Frage vorher groß, wie würde sich der Kanzler jetzt hier positionieren? Denn immerhin war die Phalanx der Arbeitgeber völlig klar. Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger hat sich klar auf die Seite der jungen Gruppe gestellt, hat einen großen Wurf gefordert, ebenso die Top-Ökonomen dieses Landes. Also all diejenigen, die Friedrich Merz sehr unterstützt haben in seiner Kanzlerwerdung, all diejenigen, die große Erwartungen in ihm haben, zeigten sich jetzt enttäuscht, machten Druck auf den Kanzler, aber der, ja, der blieb hart, der blieb bei seiner Linie. Man habe eine Verabredung getroffen und dazu müsse man stehen. Hören wir mal rein, was er gesagt hat.

Sprecher 7: Und meine Damen und Herren, wenn man eine Haltelinie verlängert, dann ist doch völlig klar, dass das, was dann einsetzt, nicht das wäre, was wäre, wenn man früher aufgehört hätte, sondern dass das gilt, was dann gilt. Ich wiederhole mein Beispiel mit dem Auto. Wenn Sie irgendwann zwischendurch auf Ihrem Weg anhalten und später weiterfahren, dann fahren Sie an der Stelle weiter, wo Sie sind und nicht an der Stelle, wo Sie wären, wenn Sie nicht angehalten hätten. Ist doch klar. Ich merke, es rattert jetzt gerade. So, meine Damen und Herren, und genau das ist die Verabredung des Koalitionsvertrages.

Sprecher 2: Ja, er macht klar, dass an den 48 Prozent Rentengarantie eben nicht mehr gerüttelt werden kann. Das habe er schon damals in den Koalitionsverhandlungen genau so auch verstanden. Man habe ja die SPD immerhin um ein paar Jahre zurückgeholt, was die Langfristigkeit dieser Garantie betrifft. Also wenn der Kanzler schon sagt, die SPD liest den Vertrag richtig, dann wird die junge Gruppe, die übrigens gestern auch vertreten war, da kaum noch was machen. Pascal Reddich war da, der Chef der jungen Gruppe im Bundestag, auch Johannes Winkel, der sehr bejubelt und beklatscht wurde. Aber die beiden wollen einen verbindlichen Beschluss dieser Koalition haben, der an die Rentengarantie rangeht. Und dieses Signal hat eben keiner ausgesendet. Auch vielleicht deswegen war es ganz sinnvoll, dass der Termin mit Jens Spahn gestern dann doch noch nicht zustande kam. Die junge Gruppe hat noch keinen Anpack. Es gibt keine Bewegung auf der anderen Seite.

Sprecher 3: Jetzt soll es am Freitag stattfinden, das Treffen zwischen Thorsten Freidem, Kanzleramtschef und Jens Spahn, dem Fraktionsvorsitzenden und Vertreter der jungen Gruppe, um den Knoten irgendwie zu durchschlagen. Aber was da genau passiert, ist unklar. Frei, so hören wir das, steht genau auf der Linie von Merz. Er möchte vor allem die Koalition zusammenhalten. Jens Spahn kann sich auch an was anderes vorstellen, steht aber natürlich auch selber unter Druck. Und eben eine Fraktion, die nicht mit einer Stimme spricht, sondern die ja irgendwie einen muss, aber in welche Richtung das geht, das ist eben noch nicht ganz klar.

Sprecher 2: Gegen der öffentlichen Verlautbarung von Merz oder auch seinem Regierungssprecher ist das natürlich ein Machtkampf. Da gibt es eben auch Bestrebungen, so hat es mir gestern einer aus der jungen Gruppe gesagt, jetzt auch den Jens Spahn opfern zu können, nicht aus der jungen Gruppe, aber aus anderen Teilen. Das könnte natürlich Ziel einer Operation sein. Wird immer wieder spekuliert, ob Friedrich Merz Thorsten Frey an die Spitze der Fraktion setzt und sich einen neuen Kanzler und Chef holt, der wirklich nur nach innen arbeitet, was Thorsten Frey auch aber nicht so gerne macht. Der ist auch gerne Politiker nach draußen. Also da wird auch ein Machtspiel jetzt ausgetragen mit der Projektionsfläche Rentenreform. Aber es gibt auch Junge in der Fraktion, Helene, die nicht so denken wie Johannes Winkel oder die junge Gruppe. Kai Wittecker ist der Sozial- und Arbeitsmarktexperte, der anders tickt und sagt, Rentengarantie ist eigentlich gar nicht das Thema. Das muss man jetzt so durchziehen. Wir haben andere Themen im Rentensystem, die wir jetzt anpacken können. Hier seine Vorschläge, die wollen wir Ihnen heute Morgen nicht vorenthalten. Als Rentenexperte im Bundestag bei der Union müssen Sie uns mal erklären, wie lösen die Spitzen der Union und der SPD diesen Rentenstreit auf? Was glauben Sie?

Sprecher 8: Am Ende gehe ich davon aus, dass wir alle feststellen, dass der Gesetzentwurf genau dem entspricht, was im Koalitionsvertrag steht. Das hat ja auch der Bundeskanzler gesagt. Wenn wir jetzt heute nichts beschließen würden, gilt die Haltenie nur noch bis Ende dieses Jahres und dann greift ab nächstem Jahr der Nachhaltigkeitsfaktor von 48 Prozent. Und was der Gesetzentwurf jetzt macht, ist nichts anderes als dieses Datum um 60 Prozent. Jahre zu verschieben auf Ende 31.

Sprecher 2: Das heißt, die Folgekosten, um die es ja eigentlich der jungen Generation, der jungen Gruppe geht, das sind die 111 laut Rentenversicherung, 120 laut junge Gruppe, die entstehen, weil man ohnehin das Rentenniveau bei 48 Prozent fixiert hat. Und damit ist die Ursünde eigentlich schon in den Koalitionsverhandlungen passiert?

Sprecher 8: Richtig, die 120 Milliarden sind die Folgesünde der Ursünde, wenn man so will, der Verschiebung der Haltelinie. Und insofern verstehe ich den Streit auch nicht so wirklich. Um es mal ein bisschen flapsig zu formulieren, Wenn man fremdgegangen ist, dann darf man sich hinterher nicht beschweren, dass man ein schlechtes Gewissen hat. Wenn man kein schlechtes Gewissen haben will, dann darf man halt nicht fremdgehen.

Sprecher 2: Zum Abschluss noch die zwei Hebel, die Sie sich in dieser Kommission am Ende auch zumindest als Thema, als Reformthema wünschen.

Sprecher 8: Ich finde, wir müssen ganz dringend darüber sprechen, dass jeder Deutsche eine zusätzliche kapitalgedeckte Altersvorsorge hat. Und wir können uns ja in diesem Land nicht immer beklagen, wie groß die Schere zwischen Arm und Reich ist, wenn ein Großteil der Bevölkerung überhaupt nicht daran teilhaben kann, an der Vermögensentwicklung in diesem Land. Und das können wir über die Rente ändern, indem wir eben diese... Kapitalgedeckte Altersvorsorge einführen. Und der zweite Punkt ist die Finanzierungsfrage. Wer zahlt in die Rentenversicherung ein? Mit was? Wie viel? Und was kommt da am Ende des Tages raus? Ich finde, darüber müssen wir streiten.

Sprecher 4: Ich bin ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.

Sprecher 2: Es wird erst noch viel schlechter, bevor es wieder besser wird. So kann man den ersten Auftritt von Evelyn Paller hier bei uns eigentlich zusammenfassen. Die neue Bahnchefin, sie ist nicht zu beneiden. Die Pünktlichkeitswerte werden Ende des Jahres erstmals seit Jahren unter 60 Prozent im Fernverkehr liegen. Ein Negativrekord. Im Oktober kamen sogar nur 51 Prozent der Fernzüge pünktlich an. Dieses Thema wird sie so schnell nicht lösen können. Das hat sie transparent und wie man sagen muss kommunikativ sehr offen und ehrlich eingeräumt. Denn diese Sanierungsmaßnahmen, die werden noch dauern. Aber dafür will sie an die Digitalisierung ran, an die Sauberkeit auf den Bahnhöfen, auch an die Kommunikation mit den Gästen auf den Bahnsteigen und natürlich zum Beispiel auch an das Bordbistro, das vielleicht einfach mal kühle Getränke bereithalten könnte, wenn man gerade erst den ICE begonnen hat und aus dem Bahnhof kommt. Also diese Themen, da will sie ran. Was sie sonst noch vorhat, sagt sie uns heute hier im ersten Podcast-Interview, seitdem sie Bahnchefin geworden ist. Schön, dass Sie heute bei uns sind. Einen guten Tag, liebe Frau Paller.

Sprecher 9: Ja, vielen herzlichen Dank für die Einladung.

Sprecher 2: Sehr gerne. Fünf männliche Vorgänger haben sie, die alle die Bahn nicht wirklich auf die Schiene bringen konnten. Muss jetzt eine Frau diesen scheinbar unrettbaren Konzern retten?

Sprecher 9: Ja, ich weiß jetzt gar nicht, ob es da ums Geschlecht geht, Frau oder Mann. Also ich freue mich jedenfalls riesig auf die Aufgabe. Die Aufgabe ist groß. Und ich habe jetzt vor sechs Wochen damit begonnen, einmal den Konzern umzubauen.

Sprecher 2: Oder wir gucken ins Ausland, weil wir in Deutschland keine adäquate Person mehr gefunden haben. Und jetzt muss es sogar eine Italienerin retten, die ja auch parallel auch noch mit ihrer italienischen Bahn bei uns jetzt Konkurrenz macht. Was ist eigentlich da schiefgelaufen in diesem Land, dass wir die Bahn nicht hinkriegen?

Sprecher 9: Das Feld ist weit, würde ich sagen. Das steht ja auch, glaube ich, bei Ihnen im Hof. Und wenn man reinkommt, dies ist ein weites Feld. Das kann man natürlich nicht an einer einzigen Sache festmachen. Da gibt es mehrere Faktoren. Und ein ganz wesentlicher Faktor ist sicherlich der, dass wir in Deutschland in den letzten Jahrzehnten viel zu wenig investiert haben in die Schieneninfrastruktur. Wenn wir zum Beispiel nach Österreich schauen oder in die Schweiz gucken, dann ist das deutlich mehr. Da sprechen wir pro Kopf von dreimal bis viermal so viel wie in Deutschland. Und die Schiene ist nun mal die Mutter des Eisenbahnverkehrs. Wenn die Schiene nicht funktioniert, dann können Sie auch den besten Zug da draufstellen, den tollsten Hochgeschwindigkeitszug. Er wird nicht fahren können, wenn die Weichen nicht funktionieren. Und das ist ganz bestimmt der Hauptgrund, warum wir heute die großen Probleme in Deutschland haben im Eisenbahnverkehr.

Sprecher 2: Das Verrückte ist ja, die Deutschen lieben ihr Produkt und trotzdem schimpfen sie den ganzen Tag. Ich kenne keinen, der nicht gerne Bahn fahren würde, wenn es funktioniert. Das sind ja eigentlich ideale Voraussetzungen für eine Chefin.

Sprecher 9: Ja, das ist auch wunderbar und da sind wir auch sehr dankbar und ich kriege da auch sehr viel Positives im Feedback und wir versuchen ja auch, die Bahn auch besser zu machen, indem wir neue Züge einführen mit mehr K. Komfort mit mehr Qualität. Wir werden auch jetzt ab dem 01.01. Mit sogenannten Sofortprogrammen starten, die direkt beim Kunden ankommen. Das heißt also, wir werden am Komfort im Fernverkehr nochmal arbeiten, an der Sauberkeit, an der Verfügbarkeit auch der Bordbistros. Wir werden an der Verfügbarkeit der WCs arbeiten. ICE und darüber hinaus auch an den Bahnhöfen, die sollen sicherer werden, die sollen sauberer werden. Und was mir ganz besonders am Herzen liegt, das ist die reisenden Informationen, denn gerade in Situationen, wo der Bahnverkehr nicht einwandfrei funktioniert, ist es umso wichtiger, die Reisenden einwandfrei zu informieren. Und auch da... Gibt es Dinge, die wir besser machen können. Und auch das wird ein großer Schwerpunkt in 2026 sein.

Sprecher 2: Da müssen wir mal abschichten. Also im Grunde ist Ihre Botschaft doch, weil wir das Schienennetz so schnell nicht sanieren können, Klammer auf, und damit nicht so schnell deutlich pünktlicher werden können, kümmere ich mich jetzt erstmal um Sauberkeit und Bordpristo und Bahnhöfe, die Dinge, die ich vielleicht beeinflussen kann?

Sprecher 9: Ich denke, das kann man ziemlich genau so sagen. Wir haben aktuell keine gute Pünktlichkeit. Wir sehen seit dem Sommer einen weiteren Rückgang bei der Pünktlichkeit. Das liegt im Wesentlichen daran, dass die Anlagen deutlich schneller altern, als wir das bisher angenommen haben.

Sprecher 2: Was werden Sie bis Ende des Jahres erreichen?

Sprecher 9: Wir werden im Fernverkehr bis Ende des Jahres... Wahrscheinlich eine 5 vorne sehen und keine 6 als Jahresdurchschnittspünktlichkeit.

Sprecher 2: Das wäre ein Rekordminus.

Sprecher 9: Das wäre ein Rekordminus und das ist auch... Auch weniger, als wir im letzten Jahr hatten. Und wir werden in 26 erstmal daran arbeiten, diesen Pünktlichkeitsverfall, den wir aktuell sehen, zu stabilisieren. Das heißt, wir werden keine großen Sprünge nach oben sehen. Und deswegen ist es umso wichtiger, dass wir am Service arbeiten. Denn die Kunden, die Fahrgäste sollen spüren, dass sich bei der Bahn was tut, dass sich bei der Bahn was verändert zum Positiven, auch wenn wir noch etwas warten müssen, bis die Züge tatsächlich auch zuverlässiger werden.

Sprecher 2: Machen Sie mal konkret, schichten Sie Gelder um in die Servicebereiche, in die Bahnhöfe, gibt es dort mehr Personal? Wie können wir uns das konkret vorstellen?

Sprecher 9: Natürlich ist das immer auch mit Geld verbunden. Mehr Service kostet mehr Geld. Aber im Wesentlichen geht es darum, dass wir hier nochmal den Schwerpunkt legen in der betrieblichen Steuerung und in der täglichen Arbeit auf genau diese Themen. Das heißt also, wir werden einfach nochmal... Mehr daran arbeiten, also dass die Züge, die morgens aus dem Werk kommen, eine funktionierende Toilette haben, dass die eine funktionierende Gally haben. Wir werden versuchen auch immer nachzuketern, wie das so schön heißt. Also wenn wir an den großen Bahnhöfen die Möglichkeit haben, das zu tun. Wir werden versuchen, unterwegs nochmal stärker in die Reinigung zu gehen. Während des Entzugbetriebs und was die Bahnhöfe betrifft, werden wir einen sogenannten Frühjahrsputz machen an wesentlichen großen Bahnhöfen. Das Programm ist gerade in Ausarbeitung. Das heißt, wir wollen hier... auch sichtbar an der Sauberkeit arbeiten und wir wollen insbesondere auch an der Sicherheit arbeiten in den Bahnhöfen. Auch das ist ein Thema, das für uns sehr, sehr wichtig ist. Wir wollen mehr Videoanlagen zum Beispiel installieren, um da auch nochmal eine höhere Sicherheit für unsere Fahrgäste zu gewährleisten.

Sprecher 2: Eine Ihrer zentralen Botschaften zu Beginn war ja, wir brauchen mehr Unternehmerschaft vor Ort. Wir müssen die Menschen in unserem System vor Ort, die Pragmatiker vor Ort, mehr entscheiden lassen und weniger in der Zentrale. Das ist einerseits natürlich eine Ansage an die Chefs in der Konzernzentrale. Damit schafft man sich auch erstmal Feinde, oder?

Sprecher 9: Ja, also mir geht es darum, dass wir die Unternehmenskultur ändern. Ich bin der absoluten Überzeugung, dass wir Entscheidungen, die den Betrieb verbessern sollen, vor Ort treffen müssen. Wir haben fantastische Führungskräfte in der Fläche, in den Werken, in den Zügen, auch in der Infrastruktur, die für das Schienennetz verantwortlich ist. Das hat am Ende zwei Effekte, dass wir bessere Entscheidungen treffen werden, die größere Wirkung entfalten, um die Qualitäten zu verbessern und auf der anderen Seite auch schneller Entscheidungen treffen können. Das habe ich bei der DB Regio auch so gemacht und umgesetzt. Und der Erfolg gibt uns da recht.

Sprecher 2: Auf die DB Regio wäre ich gekommen. Selbst Experten, die vielleicht kritisch der Bahn gegenüberstehen, sagen ja tatsächlich, dass sie dort den Turnaround geschafft haben, bescheinigen ihnen richtig gute Arbeit. Was kann man denn umsetzen von den DB Regio-Erfolgen in den Fernverkehr?

Sprecher 9: Der Fernverkehr ist ein anders organisiertes Geschäftsfeld. Bei der Regio haben wir... haben wir die Verantwortung für Wirtschaftlichkeit und für die Qualität, auch für Zugausfälle, für Pünktlichkeit in die Region verlagert und dort sozusagen die Hebel auch hingegeben, um das Geschäft da draußen selber organisieren zu können. Der Fernverkehr ist ein zentral organisiertes im Geschäftsfeld. Das heißt, dort können wir weniger in regionalen Strukturen arbeiten und auf regionale Strukturen Verantwortung jetzt übertragen. Aber es geht ja nicht darum, zu regionalisieren, sondern es geht ja darum, sich die Frage zu stellen, wie kriegen wir mehr unternehmerische Denke auch in die Organisation. Das arbeiten wir gerade aus und ich bin sehr zuversichtlich, dass wir auch da die richtigen Hebel finden werden.

Sprecher 2: Nun beginnt die Adventszeit und die Weihnachtszeit und die Bahn spielt natürlich da jedes Jahr eine sehr zentrale Rolle, weil eben die Menschen mehr denn je zu ihren Familien oder zu ihren Verwandten fahren. Wie können Sie diese schrecklichen Pünktlichkeitswerte, die wir dieses Jahr nun mal haben, für den Weihnachtsverkehr in irgendeiner Weise abbilden, dämpfen?

Sprecher 9: Ja, also zum einen gibt es ja eine gute Botschaft. Also wir haben heute schon deutlich mehr Tickets für den Weihnachtsverkehr verkauft als im letzten Jahr. Das heißt, wir liegen heute schon bei etwa 6 Prozent über den Vorjahresverkäufen. Was wollen wir tun? Der Vorteil in diesem Jahr liegt auch darin, dass der Heilige Abend auf einen Mittwoch fällt. Das heißt also, wir haben nicht diese ein, zwei Peak-Anreisetage. Die Anreise wird sich tatsächlich erstrecken von Freitag in der Woche davor bis zum Dienstag im Heiligen Abend. Das heißt also, wir erwarten... ganz vollen Züge, weil wir die Fahrgäste, die wir zu Weihnachten von A nach B bringen wollen, einfach besser verteilen können auf die Tage. Wir haben auch durch die Flotteninnovation im Fernverkehr deutlich mehr Kapazität.

Sprecher 2: Alles wird rollen, was rollen kann.

Sprecher 9: Alles wird rollen, was rollen kann. Wir werden alles zur Verfügung stellen, was wir zur Verfügung stellen können. Und wir werden in diesem Jahr auch versuchen, soweit das möglich ist, das Baustellengeschehen auch zurückzufahren.

Sprecher 2: Also die pausieren dann während dieser vielleicht drei, vier Tage?

Sprecher 9: Ja, genau. Also die pausieren oder sie werden nochmal verschoben, sie werden anders organisiert. Wir werden versuchen, das Baugeschehen nochmal runterzufahren über die Weihnachtsfeiertage, dass wir da nochmal eine Entlastung auch im Schienennetz haben werden.

Sprecher 2: Sie haben ja bei Stuttgart 21 überraschend proaktiv eine neue Transparenzoffensive, möchte ich mal so sagen, eingeleitet und gesagt, ja, das werden wir 2026 nicht hinkriegen, 2027 werden wir sehen, wann genau, keinen neuen Termin genannt. Ist das die neue Art? Am besten die Fehler schon einzugestehen, bevor sie passieren oder einfach die Öffentlichkeit nicht mit frischen Erwartungen und Versprechen zu behelligen, die man dann nicht einhalten kann?

Sprecher 9: Es ist mir wichtig, dass wir da die Öffentlichkeit und insbesondere auch die Projektpartner in Baden-Württemberg sehr, sehr schnell informieren, was Sache ist. Also ich möchte da sehr transparent sein und auch ehrlich mit diesen Dingen umgehen. Jetzt werden wir uns angucken, wie es da weitergeht, auch welche Veränderungen wir unter Umständen vornehmen müssen, wie die Zusammenarbeit mit den Projektpartnern, insbesondere auch mit den Dienstleistern weiter funktionieren kann, sodass wir in eine deutliche... stabilere Projektorganisation und auch in ein deutlich stabileres Risikomanagement kommen. Das ist gerade in Erarbeitung und das war auch der Grund, warum ich gesagt habe, es gibt jetzt noch keinen Termin, denn wir müssen uns jetzt einmal noch... Wirklich ganz von vorne die Karten legen und uns auch die Zeit nehmen, nochmal zu evaluieren, wie dieses Projekt nach vorne erfolgreich weitergeführt werden kann und was das dann eben auch in Absprache insbesondere mit dem Dienstleister Hitachi, welcher in Betriebnahme-Termin sich daraus dann auch stabil ableitet. Denn was ich nicht möchte, ist, dass wir jetzt im Schnellschuss einen neuen Termin nennen, den wir dann auch nicht halten können. Dann hätten wir, glaube ich, wirklich das letzte Vertrauen in Stuttgart 21 auch verspielt. Und das müssen wir ausschließen.

Sprecher 2: Die Menschen haben ja durchaus verstanden, dass so eine Generalsanierung Sinn macht. Riedbahn ist durchaus ein gutes Beispiel. Lieber einmal alles on hold für ein paar Monate als über Jahre hinaus immer wieder Verzögerung. Jetzt gerade aktuell Hamburg, Berlin wird saniert. Was kommt 2026 bei den zentralen Strecken auf die Deutschen zu? Wo sehen Sie die nächste große Baustelle, auf die wir uns einstellen müssen? Es hat ja immer auch Auswirkungen, weil Ihre Konkurrenz, nämlich die Fluglinien, gerade durch die Entlastungen durch die Bundesregierung, ja wieder Aufwind verspüren, gerade was innerdeutsche Strecken. Also Berlin-Köln ist für mich inzwischen fast mit dem Flugzeug spannender als die viereinhalb bis fünf Stunden, die die Bahn derzeit braucht.

Sprecher 9: Wir werden im gesamten Netz bauen, was große Streckensperrungen betrifft in 2026. Im Wesentlichen die Strecke zwischen Nürnberg und Passau. Das ist einmal zwischen Nürnberg und Regensburg in der ersten Jahreshälfte, in der zweiten Jahreshälfte dann von Obertraubling dann runter bis nach Passau und insbesondere auch in NRW, der Korridor zwischen Köln und Hagen wird einer Generalsanierung unterzogen. Also das sind die großen Baustellen, die wir in 2026 noch zusätzlich zum täglichen Baugeschehen zu erwarten haben.

Sprecher 2: Ich glaube, Ihr Vorgänger war es, der gesagt hat, wir brauchen eigentlich 150 Milliarden Euro bis 2034. Jetzt hat der Bund durch das Sondervermögen natürlich viel mehr Geld locker gemacht für die Bahn. Klären Sie mich auf, 16 Milliarden aus dem Sondervermögen im kommenden Jahr, gleichzeitig sinkt im Kernhaushalt der Etat um 10 Milliarden, also bleibt am Ende 6, 5 oder 6 oder 7 Milliarden nächstes Jahr übrig. Reicht das, ist das ausreichend oder sind Sie enttäuscht, dass eben die Investitionen durch die Verschiebung zwischen Sondervermögen und Etat am Ende nicht ausreichend sind bei Ihnen?

Sprecher 9: Also wir haben in Summe etwa 20 Milliarden, die uns nächstes Jahr zur Verfügung stehen. Das ist eine Riesensumme und das ist auch deutlich mehr, als wir in der Vergangenheit jemals hatten. Für uns ist das erstmal ein großes Glück, muss man sagen, dass es dieses Sondervermögen gibt und dass wir als Bahn da auch tatsächlich einen großen Anteil von diesem Sondervermögen in Anspruch nehmen dürfen. In 2026 sind wir auch ausfinanziert, das heißt, da fehlt uns erstmal nichts. Bis 2029 sollen das tatsächlich 107 Milliarden sein. Das ist eine riesen, riesen Summe, die uns zur Verfügung gestellt wird. Und auch wenn in den letzten Jahren vielleicht noch die eine oder andere Milliarde fehlt aus Sicht der Bahn, dann muss man da natürlich noch in Gespräche mit der Bundesregierung eintreten. Das werden wir auch tun. Aber zunächst sind wir tatsächlich sehr, sehr dankbar, dass... Dieses Geld für die Bahn zur Verfügung gestellt wird, weil es, wie ich eingangs schon gesagt habe, wirklich deutlich, deutlich, deutlich mehr ist als das, was wir in der Vergangenheit jemals hatten.

Sprecher 2: Sie sind auch nicht böse dem Verkehrsminister, dass er zwischenzeitlich erstmal externe Lösungen hat suchen lassen für die Deutsche Bahn?

Sprecher 9: Nein, ich bin gar nicht böse. Ich war auch in diesen Prozess nicht eingebunden. Was für mich zählt, ist, dass ich jetzt da bin und ich bin... Am 1. Oktober wirklich mit viel Energie und mit großer Freude in das neue Amt gekommen. Und ich habe da eine große Aufgabe vor der Brust. Ich kann da gestalten, ich kann die Dinge anders machen. Das macht mir große Freude und das ist das, was für mich zählt.

Sprecher 2: Sie wohnen noch in Wien, pendeln zwischen Berlin und Wien. Fahren Sie mit der Bahn wirklich von Berlin nach Wien?

Sprecher 9: Das mache ich nicht. Also wenn ich direkt von Wien nach Berlin fahre, dann nehme ich tatsächlich das Flugzeug. Die Strecke ist sehr lang.

Sprecher 2: Es gibt einen schönen Nightjet.

Sprecher 9: Ja, also es gibt einen Nightjet, es gibt auch eine wunderschöne Strecke. Über das Elbtal ist landschaftlich also wunderschön. Aber ich habe in Wien meine Familie und für mich ist es ganz, ganz wichtig, auch Zeit mit meiner Familie zu verbringen. Und da zählt auch jede Minute, jede Sekunde. Und deswegen ist das Fluchen...

Sprecher 3: Flugzeug, in der Regel das effizientere Verkehrsmittel an dieser Stelle.

Sprecher 2: Und nebenbei ist Wien, verzeiht liebe Kölner und Berliner, auch die schönste Stadt Europas. Wir verstehen Sie und bedanken uns sehr, dass Sie heute bei uns waren. Vielen Dank, Frau Paller.

Sprecher 3: Ich bedanke mich bei Ihnen. Lieber Mick, war noch was?

Sprecher 2: Der Adventskalender für eines der beiden Kinder ist noch nicht gekauft, aber er ist in meinem Kopf schon drin.

Sprecher 3: Wie du bastelst in dich selbst.

Sprecher 2: Ich muss noch einzelne Teile holen für den Adventskalender, den wir jedes Jahr wiederverwenden, aber mit neuen Inhalten füllen.

Sprecher 3: Meine Kinder haben ja einen Adventskalender, den mein Großvater selber ausgesägt hat. Ein Tannenbaum aus einer Spanplatte angemalt mit 24 kleinen Stiftchen, die rausstehen, 24 Kerzen, die einen kleinen Stift haben, woran selbst genähte Säckchen von meiner Großmutter hängen. Ich habe mich immer mit entweder Akritz oder Schokolade aus der Affäre gezogen, habe aber in diesem Jahr angekündigt, dass es... Pro Tag ein Gedicht gibt.

Sprecher 2: Gott, deine armen Kinder, wirklich.

Sprecher 3: Na, ich finde, da haben sie viel mehr davon. Nahrung für die Seele, dachte ich. Weißt du, so wie Nahrung fürs Herz.

Sprecher 2: Oh Gott. Liebe Hörerinnen und Hörer, Sie müssen nicht uns jetzt Gedichte schicken, sondern Sie müssen einfach nur in unserem Audio-Adventskalender, den wir letztes Jahr schon erfolgreich gestartet haben und wiederholen werden, natürlich einfach eine schöne Botschaft verpackt in einen musikalischen Song, in einen Songtext, in einen Claim, in einen Text, in einen Wunsch für das neue Jahr oder für die Weihnachtszeit. Schicken Sie uns einfach Ihre Ideen und Anregungen. Podcast at table.media. Sagen Sie, wer Sie sind und warum Sie sich diesen Song mit welcher Botschaft wünschen. Und denken Sie daran, wir hatten ein sehr krisenhaftes Jahr hinter uns. Lassen Sie uns gemeinsam zuversichtlich nach vorne schauen.

Sprecher 3: Deswegen etwas, wie ich schon sagte, für die Seele und fürs Herz und für die Heilung der Welt.

Sprecher 2: Bis Donnerstag, Table Today. Ciao, ciao.

Sprecher 10: We're the world we live in. We're the world we live in. We're the world we live in. We're the world we live in.

Sprecher 4: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.