Werden Kriege bald mit Kakerlaken geführt, Frau Wiegand?
Dauer: 25:04

Werden Kriege bald mit Kakerlaken geführt, Frau Wiegand?

Sicherheitsexpertin Susanne Wiegand erklärt, welchen Beitrag wir alle zur Landesverteidigung leisten müssen. In Europa fehle oft das Bewusstsein für die Dringlichkeit der Bedrohungslage. „Wir müssen uns verabschieden von der Idee, Sicherheit zu delegieren.“ 

Mit Michael Bröcker spricht Wiegand außerdem über die Bedeutung von Drohnen in der modernen Kriegsführung.


Christian Miele, Kuratoriumsvorsitzender des Startup-Verbands und Investor, sieht Europa im Aufbruch – befeuert von Donald Trumps Konfrontationskurs. Auf dem Investorentreffen „SuperReturn“ in Berlin habe sich ein positiver Stimmungswandel bemerkbar gemacht, sagt Miele im Gespräch mit Florian Fischer. Er zitiert einen amerikanischen Investor, der den Stimmungswandel in Europa so auf den Punkt gebracht hat: Europa müsse „in zehn Jahren Donald Trump eine Statue in Brüssel bauen.“


Die Wirtschaftsweise Veronika Grimm warnt trotz positiver Wachstumsprognosen vor Selbstzufriedenheit. Deutschland habe von vorgezogenen Exporten profitiert, was sich so nicht fortsetzen werde. Grimm wiederholt ihre Forderungen nach echten Reformen in Europa. In Deutschland müsse die Bundesregierung nun umsetzen, was sie angekündigt habe. 


Julia Freudenberg von der Hacker School fordert nicht nur mehr digitale Bildung in Schulen. Sie setzt um: Mit ihren Unterstützern geht sie an die Schulen und begeistert Schülerinnen und Schüler für das Hacken. Informatik an den Schulen als Pflichtfach mit Notendruck einzuführen, sei ein richtiger Schritt. Das allein werde aber wohl wenig Begeisterung wecken: „Es gibt wenig Mittel und Wege, Kinder unbegeisterter zu machen, als immer überall eine Note dran zu kleben.“



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Transkript

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 2: War es das vielleicht schon wieder mit der Rezession? Wenn es nach den neuesten Prognosen des IFO-Institutes geht, geht es 2026 wieder aufwärts. Die Ökonomen sagen 1,6 Prozent Wirtschaftswachstum voraus und korrigieren ihre Prognosen damit nach oben. Hier hören Sie gleich dazu die Wirtschaftsweise Veronika Grimm und wir fragen Investor Christian Miele, wie Europas und Amerikas Investoren inzwischen auf den Standort Deutschland gucken und warum irgendwann mal eine Trump-Büste bei uns in Europa stehen könnte. Werden Kakerlaken künftig bei der Kriegsführung helfen? Das ist das Ziel des Startups Swarm Biotactics, das Mini-Lebewesen mit kleinen Kameras, Mini-Drohnen oder auch Sprengstoff ausstatten könnte, um in unwegsamen Kriegsgebieten gefahrlos zu operieren. Eine der Investoren in diesem Startup ist Susanne Wiegand, Sicherheitsexpertin und Beraterin des deutschen Drohnenherstellers Quantum Systems. Wir haben sie auf der Wirtschaftskonferenz Neu Denken getroffen und mit ihr über diese verrückte Technologie gesprochen. Neben Deutsch, Mathe, Bio oder Physik sollten Kinder in Zukunft auch programmieren lernen. Das sagt Julia Freudenberg. Sie ist CEO der gemeinnützigen Hacker School, die sich dafür einsetzt, dass Kinder in Grundschulen und weiterführenden Schulen früher spielerisch lernen, mit IT richtig umzugehen. Es wird militärisch und ziemlich ökonomisch heute an diesem Freitag.

Sprecher 1: den 13. Juni.

Sprecher 3: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.

Sprecher 2: Tag 2 der Wirtschaftskonferenz Neu Denken hier auf Mallorca und es geht heute um die großen geopolitischen Fragen. Was kann Europa aus dem Chaos, das Donald Trump auf der Welt anrichtet, eigentlich lernen? Und wie stellen wir uns hier richtig auf? Eines muss man sagen, die Stimmung hier bei den Wirtschaftslenkern und CEOs ist gut. Die Investoren schauen anders inzwischen auf den Standort Deutschland und die Gespräche, die wir hier führen, sie sind deutlich konstruktiver, optimistischer als zum Beispiel vor einem Jahr. Florian Fischer hat sich erstmal den Investor des Jahres 2021, so hat es das Handelsblatt mal geschrieben, Christian Miele geschnappt. Er ist Kuratoriumsvorsitzender des Startup-Verbandes und Partner des Investors Headline. Er war vergangene Woche auf der wichtigsten Investorenkonferenz Europas.

Sprecher 4: Hallo Christian.

Sprecher 5: Hallo Florian, grüß dich.

Sprecher 4: Letzte Woche war in Berlin die Super Return Invest. Das ist wohl die wichtigste Investorenmesse der ganzen Welt. Laut Berliner Zeitung waren da insgesamt 46 Billionen, das sind sehr viele Nullen, Euro an Investmentkapital da. Du warst dieses Mal natürlich auch dabei, bist seit zehn Jahren als Investor auch mit dabei. Wie war die allgemeine Stimmung?

Sprecher 5: Die Stimmung war bei der diesjährigen Super Return Konferenz sehr gut und optimistisch Europa gegenüber. Natürlich wird von allen Seiten anerkannt, dass wir strukturelle Herausforderungen und einen Reformdruck haben. Und trotzdem bemerken wir, dass sich dort das Meinungsbild Europa gegenüber verändert hat.

Sprecher 4: Ist die Stimmung gegenüber Europa trotz oder dank Trump positiver geworden?

Sprecher 5: Das ist eine wunderbare Frage. Einer der amerikanischen Investoren, die zugegen gewesen sind, hat gesagt, dass wir wahrscheinlich in zehn Jahren Donald Trump eine Statue in Brüssel aufbauen müssen. Warum sage ich das? Die deutsche, die europäische Start-up-Szene, die deutsche, die europäische Wirtschaft ist aufgewacht durch das Verhalten von Donald Trump, durch die Ambivalenz. Und das bemerken auch die globalen Investoren. Die Zölle, die Donald Trump auf seine globalen Partner überstülpt, sowie auch die grundsätzliche Aufbruchsstimmung in Europa, sind die Katalysatoren genau für diesen Effekt.

Sprecher 4: Jetzt sind die USA natürlich für europäische Unternehmen und auch für europäische Startups weiterhin ein sehr, sehr wichtiger Markt. Gesetzt dem Fall, es kommt zu keiner vernünftigen Einigung zwischen den USA und Europa. Kippt die Stimmung dann wieder ins Negative oder ist da jetzt gerade was in Gang geraten, was, egal wie das mit Trump ausgeht, einen positiven Effekt auf Europa hat?

Sprecher 5: Also zunächst einmal werden die Amerikaner immer wichtige Verbündete und Partner für uns Europäer bleiben, auch für die Startup-Szene. Gleichzeitig stelle ich in den letzten Monaten fest, und das hat sich auch auf der Super Return manifestiert, dass ein Stimmungswandel vorhanden ist. Und ich glaube, dass die Wiederwahl von Donald Trump ein Wake-up-Call gewesen ist für die europäische Wirtschaft. Insofern, um deine Frage kurz und knapp zu beantworten, ich glaube, Europa ist aufgewacht. Es gibt strukturelle Herausforderungen, es braucht Reformen, aber dass wir zurückfallen, In einen Modus, wo wir den Kopf in den Sand stecken. Daran glaube ich nicht.

Sprecher 4: Dann hoffen wir mal, dass alles weiterhin so positiv läuft, wie die Wirtschaft es gerade sieht. Vielen Dank, Christian, für deine Einschätzung.

Sprecher 5: Dankeschön.

Sprecher 2: Aber auch bei Ökonomen steigt die Zuversicht. Die deutsche Wirtschaft hat erste Schritte aus der Schwächephase gemacht. Eine nachhaltige Erholung ist in Sicht. Das IFO-Institut schraubt seine Prognose für nächstes Jahr nach oben. 1,6 Prozent Wirtschaftswachstum ist jetzt die Vorhersage. Auch für dieses Jahr wird die Prognose leicht angehoben von 0,2 auf 0,3 Prozent. Hintergrund ist auch das Wachstumspaket der neuen Bundesregierung, der Investitionsbooster. Ja, auch die Schuldenaufnahme, die zu mehr Investitionen führen soll. Aber es gibt natürlich immer auch ein Aber. Die Berechnungen basieren darauf, dass es zu keinem großen Zollstreit mit den USA kommt. Sollte es zu keiner Einigung kommen, dann kann es ganz schnell vorbei sein wieder mit dem Wachstum. Doch wir wollen ja hier heute mal positiv denken. Deswegen wollte ich von der Wirtschaftsweisen Veronika Grimm zunächst einmal wissen, ist da vielleicht wirklich dieser Silberstreif am Horizont der wirtschaftlichen Entwicklung?

Sprecher 6: Ja, ein Silberstreif. Definitiv. Zu Jahresbeginn hat die deutsche Wirtschaft ein kräftiges Wachstum verzeichnet im Vergleich zum Vorquartal. Und die Hälfte des Anstiegs dürfte auf vorgezogene Exporte zurückzuführen sein, weil eben noch Zollerhöhungen möglicherweise erwartet werden. Aber auch der private Konsum und die Investitionstätigkeit erholen sich weiter und tragen zur positiven Entwicklung bei. Also insgesamt ein positiver Ausblick, der sich allerdings in dem Umfang nicht fortsetzen dürfte.

Sprecher 2: Ja, und Frau Grimm, interessieren würde mich noch, wie groß das Risiko dieses Handelskriegs wirklich für die deutsche wirtschaftliche Entwicklung ist.

Sprecher 6: Ein Handelskrieg würde Deutschland tatsächlich entzündlich treffen und die Risiken sind hier schon vielfältig. Wir beobachten jetzt schon, dass Vorzieheffekte die Konjunktur treiben. Aber die Freude darüber dürfte sich als trügerisch erweisen, wenn wir unsere Hauptaufgaben nicht machen. Auch die Einigung im Handelskrieg wird übrigens einfacher, wenn wir konsequent Maßnahmen in Europa für Wachstum und Sicherheit ergreifen. Hier haben die USA nämlich einen Punkt, ihnen wird die Kraft fehlen, uns als wirtschaftlich und sicherheitspolitisch schwachen Wertepartner zu schützen. Sie wollen zu Recht einen starken Partner an ihrer Seite haben. Und das schon seit langem, schon lange vor Donald Trump. Und deswegen ist es ganz wichtig, dass Deutschland jetzt auch politische Maßnahmen auf den Weg bringt, um das Wachstum wieder zurückzubringen nach Europa.

Sprecher 2: Die Bundesregierung ist stolz auf ihre Investitionspakete. Frau Grimm, sind Sie wirklich in der Lage, das Potenzialwachstum nachhaltig zu stärken?

Sprecher 6: Die Gelder sollten ganz klar nur in Investitionen fließen. Aktuell ist aber schon zu beobachten, dass viele Mittel zweckentfremdet werden. Das Wachstum muss jetzt über eine konsequente Angebotsbündel zurückkommen. Die schuldenfinanzierten Investitionen können zwar die Grundlage für das Wachstum legen, aber um das Potenzial zu steigern, helfen sie wenig. Dafür brauchen wir technischen Fortschritt und müssen vor allem aus... aus der Mitteltechnologiefalle herauskommen und stärker werden im Bereich der Hochtechnologie. Das hätte dann auch große Synergieeffekte eben mit den sicherheitspolitischen Herausforderungen.

Sprecher 2: Vielen Dank, Frau Grimm. Drohnen sind aus der heutigen militärischen Kriegsführung nicht mehr wegzudenken. Alleine 70 bis 80 Prozent der Kriegsopfer in der Ukraine sind Opfer von Drohnentechnologie geworden, so heißt es in verschiedenen Statistiken. Auch in Deutschland wird natürlich verstärkt geforscht und mit Helsing und Quantum Systems gibt es inzwischen zwei führende Drohnenhersteller, die für Aufmerksamkeit in der Defense-Branche sorgen. Vor dem Ukraine-Krieg waren die Drohnen von Quantum Systems vor allem für Smart Farming, also zur Volumenberechnung im Tagebau oder für die Vermessungsarbeiten auf Großbaustellen gedacht. Doch jetzt, klar, ist die militärische Anwendung im Fokus dieses Unternehmens. Aber Drohnen, Sie werden es nicht glauben, sind erst der Anfang. Der nächste Schritt der unbemannten Kriegsführung ist längst in Vorbereitung. Eine Rolle könnten Kakerlaken spielen. Wie das gehen soll, erklärt uns Susanne Wiegand, die Beraterin des Drohnenherstellers Quantum Systems und Investorin in einem sehr interessanten neuen Startup. Einen schönen guten Tag, Frau Wiegand.

Sprecher 7: Einen schönen guten Tag, Herr Brücker.

Sprecher 2: Frau Wiegand, woran entscheidet sich eigentlich sicherheitspolitische Resilienz in Zukunft? An der Fähigkeit, Technologie einzusetzen oder tatsächlich auch an taktisch-strategischer Kriegsführung?

Sprecher 7: Ach, das ist mir zu militärisch gedacht. Ich glaube, Resilienz fängt bei der Bevölkerung an und bei jedem Einzelnen, bei Ihnen, bei mir. Wie man so schön sagt, die First Line of Defense, unsere Soldaten, die werden viel erledigen, aber die können auch nicht alles erledigen. Und ich glaube, wir müssen uns mal davon verabschieden, dass wir unsere Sicherheit outsourcen und delegieren an Amerikaner, an die Bundeswehr, an die Rüstungsindustrie. Ich glaube, jeder muss sich angesprochen fühlen. Und wenn die Bevölkerung diese Awareness nicht hat und da nicht hinter steht, dann wird sie auch nicht die Politiker wählen in einer Demokratie, die unsere Verteidigungsfähigkeit und Abschreckungsfähigkeit vielleicht herstellen wollen. Also ich denke, wir sind da alle gefordert.

Sprecher 2: Dann fangen wir bei der Mentalität der Deutschen an. Als der Verteidigungsminister von Kriegstüchtigkeit sprach, gab es erstmal Schockwellen in der Öffentlichkeit. Wir sind also doch noch nicht so weit, oder?

Sprecher 7: Es ist ja ein paar Tage her. Ich fand das richtig, dass mal das Vokabular entsprechend angepasst worden ist. Ich glaube, in der Bevölkerung hat sich schon viel getan. Was mir jetzt fehlt aktuell, ist so ein Sense of Urgency. Also ich glaube, die wenigsten können sich immer noch irgendwie konkret vorstellen, wie bin ich persönlich betroffen, was kann passieren, vielleicht schon in ein, zwei, drei Jahren. Man kann ja darüber diskutieren, ob nicht gerade ein... Fenster, ein Window of Opportunity auch für die Russen aufgegangen ist, uns mal an irgendeiner Ecke der Ostflanke der NATO zu testen. Damit rede ich nicht von einem vollen Angriff, sondern räumlich und zeitlich begrenzt. Mit dem großen Fragezeichen über der amerikanischen Rolle. Vielleicht ist es auch gar kein Fragezeichen mehr, sondern wir wissen, Wir wissen eigentlich auch schon, dass sie konventionell erstmal uns das überlassen und sich zurückziehen aus Europa sukzessive. Und den Zustand, den wir in Europa haben, was unsere Verteidigungsfähigkeit betrifft, ist ja vielleicht schon ein Fenster aufgegangen. Und vielleicht, so zynisch das klingt, haben wir jetzt noch... Jeden Tag Schonfrist, wo der Krieg in der Ukraine unvermindert weitergeht, der die Russen natürlich auch dort engagiert halten lässt. Aber wir wissen ja auch, dass die Armee sich seit anderthalb Jahren dort rekonstituiert und dass sie mehr aufbauen in Bestände und produzieren, als sie verbrauchen in der Ukraine. Insofern glaube ich, ist das eine ernstzunehmende Situation.

Sprecher 2: Der BND-Präsident, der Scheidende, hat ja bei uns hier im Podcast gesagt, dass er Belege dafür hat, dass Russland nicht in der Ukraine Station machen wird. Und genau über diese Frage, da wird vielleicht mal der NATO-Bündnisfall getestet irgendwo. Die Deutschen sind trotzdem mehrheitlicher der Meinung, das, was wir jetzt beide besprechen, das ist schon Kriegsrhetorik. Damit würden wir Dinge nur groß machen, der Verteidigungsindustrie helfen und nicht wirklich dem Land helfen.

Sprecher 7: Also erstmal ist es bedauerlich, dass sich bei uns diese pazifistische Haltung so festgesetzt hat. Wenn wir jetzt auch sehen, was jetzt gerade wieder aus bestimmten Kreisen der SPD als Manifest rausgekommen ist, für mich ist das total verantwortungslos und wirklich Realitätsverweigerung. Niemand von uns hat Lust auf Krieg, niemand möchte das treiben, niemand will Panik machen, aber wir müssen einfach mal den Fakten ins Auge sehen. Man muss Putin nur zuhören. Also wir erfinden ja nicht diese Geschichten, sondern er ist ja relativ transparent und offen und klar, was seine Ziele sind. Also denke ich auch nicht, dass er... in der Ukraine macht, wenn wir ihn nicht zwingen, irgendwo mal anzuhalten. Aber das Verhalten bisher hat ihn jetzt gerade nicht abgeschreckt, auch weiter seine Ziele zu verfolgen und umzusetzen. Und insofern wird es höchste Zeit, dass wir wach werden. Wake-up-Calls hatten wir jetzt genug. Ich weiß nicht, wie viele wir noch brauchen. Ich sage immer, was muss denn noch passieren, damit... Die Bevölkerung in der Breite die Sicherheitslage und die Kritikalität versteht. Und vielleicht letzte Bemerkung dazu, müssen wir aber auch sagen, es wird, denke ich, immer noch nicht genug kommuniziert, das an die Adresse vielleicht auch wieder uns alle, aber vor allem auch den Medien und auch der Politik zu erklären, dass wir eigentlich auch schon nicht mehr in Friedenszeiten sind, wenn man die ganzen hybriden Angriffe sieht und dass das nicht traurige Einzel-Events sind, sondern dass dahinter ein System ist, dass da es einen Zusammenhang gibt, dass es auch einen Zusammenhang gibt zwischen den Kriegen, Krisen und Aggressionen in anderen Ecken der Welt, dass Russland ja auch gar nicht isoliert ist. Und die haben ja loyale Partner mit China, mit Nordkorea, mit Iran. Das ist ernst zu nehmen.

Sprecher 2: Sie beraten Unternehmen wie Quantum Systems, die sich auf Drohnentechnologie spezialisiert haben. Wenn man in die Ukraine schaut, 70 bis 80 Prozent, je nach Studie der Kriegstoten, sind am Ende Opfer von Drohnentechnologie geworden. Also dieser Krieg wird, würden Sie das auch sagen, hauptsächlich über die Drohnentechnologie gewonnen oder verloren?

Sprecher 7: Also ich bin nicht genügend Militärexperte, um das jetzt sauber zu beurteilen. Aber ich würde mal sagen, Drohnen haben das Gefechtsfeld total verändert. ist vor allem gläsern und transparent geworden. Man kann sich nirgendwo mehr verstecken. Man wird sofort aufgeklärt. Die Drohnen sind nicht teuer. Das hat also auch Möglichkeiten geschaffen. Die Drohnen, die jetzt zum Beispiel Quantum Systems herstellt, sind die Aufklärungstrohnen. Also die töten keinen Menschen, sondern sorgen eben genau dafür, dass ich ein Lagebild habe. Ich würde schon sagen, dass Drohnen massiv das Gefechtsfeld verändert haben, dass wir in Zukunft auch keinen Krieg mehr sehen werden, wo nicht Drohnen zum Einsatz kommen. Drohnen alleine können es nun auch nicht lösen. Deshalb bin ich Verfechter von einer Kombination von Fähigkeiten, in denen Drohnen eine ganz, ganz wesentliche Rolle spielen.

Sprecher 2: Also wir sollten mehr von diesen Investitionsgeldern, die wir jetzt beschlossen haben in der Politik, in diese Technologie investieren, das sagen Sie schon.

Sprecher 7: Auf jeden Fall, aber wir brauchen auch Konventionelles, wir brauchen auch ein Stück Heavy Metal, auch wenn das heute keiner mehr hören will. Ich glaube, wenn man Territorium am Boden verteidigen, rückerobern und eben auch halten will, muss man die Füße mal auf den Boden bringen. Das wird nicht alles nur aus der Luft gehen. Man kann aus der Luft viel kaputt machen, viel sehen, viel Ärger machen. Aber ich kann mir immer noch nicht vorstellen, wie ich Territorium halten will, verteidigen will, wenn ich nicht auch am Boden agiere. Also insofern denke ich mal, ist eine Kombination. Aber wir sind so... Schwach bis gar nicht aufgestellt bei der Bundeswehr, was unsere Drohnenfähigkeit bisher betrifft, dass wir da dringend, dringend ganz schnell nachlegen müssen. Und wir haben ja auch das eine oder andere Unternehmen in Deutschland, was das kann, was produziert, was in Stückzahlen für andere andere Exportkunden produziert. Das sollten wir nutzen.

Sprecher 2: Die neueste Art der Aufklärungsdrohne, habe ich in verschiedenen Gesprächen hier auf dieser Konferenz entnommen, ist die Kakerlake. Es gibt ein Unternehmen, in das Sie auch investiert haben, das heißt Swarm Biotactics und das schickt mini kleine Kakerlaken in eine... Idealen Zukunftswelt wie so eine Art Drohnen in Feindesland und kann da genau was tun? Klären Sie uns mal auf, was ist das?

Sprecher 7: Also das ist ja ein Start-up in einer ganz frühen Phase, in einer ganz jungen Entwicklung. Und ich bin weder Biologe noch technisch da in irgendeiner Form bewandert. Aber das, was Sie beschreiben, ist genau die Idee, dass man in der Tat Kakerlaken, die ja sehr resistent sind und agil sind, auch insbesondere da einsetzt, wo ein Mensch zum Beispiel gar nicht hinkommt. Also wenn Sie jetzt an Erdbebengebiete denken, wenn Sie an verminte Gebiete auch denken, dann sich auf diese Art zu behelfen. Und dann kann so eine Kakerlake durchaus mit einer kleinen Kamera auch ein Lagebild senden. Und dann geht es eben ja nicht darum, dass man eine schickt, sondern dass man dann auch mit einer erklicklichen Anzahl wirklich was sehen kann.

Sprecher 2: Verrückte neue Welten. Frau Wiegand, vielen Dank für diesen Einblick und vielen Dank, dass Sie heute bei Table Today waren.

Sprecher 7: Sehr gerne. Vielen Dank, dass ich hier sein durfte.

Sprecher 3: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. Gigabyte für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.

Sprecher 2: Die nächsten großen Tech-Unternehmen, sie sollten im Idealfall aus Europa oder noch besser aus Deutschland kommen. Dafür brauchen wir allerdings ein Know-how, was bisher zumindest in den Schulen nicht gelernt wird. Julia Freudenberg möchte das verändern. Mit ihrer gemeinnützigen Organisation Hacker School will sie dafür sorgen, dass Programmieren im Bildungskanon fest verankert wird. Schulkinder schon in der Grundschule sollen die digitale Kompetenz lernen, die IT-Fähigkeiten anlernen. Und nein, wir meinen nicht das Daddeln von Brawl Stars auf dem Smartphone. Warum mehr Informatik an Schulen nicht nur nice to have, sondern essentiell ist, bespreche ich jetzt mit der Gründerin der Hacker School. Hallo, schön, dass du da bist. Hallo, Julia.

Sprecher 8: Nein.

Sprecher 2: Erklär mal kurz, was macht denn eigentlich eine Hacker School?

Sprecher 8: Darf ich bei euch geilen Scheiß sagen?

Sprecher 2: Darfst du auf jeden Fall sagen bei uns.

Sprecher 8: Wir wollen Kinder und Jugendliche für Programmieren begeistern und zwar durch ehrenamtliche ITlerInnen aus Unternehmen, Hochschulen oder woher auch immer, die einfach Bock haben, Kinder dafür zu begeistern, was sie selber lieben, damit Mädels und insbesondere auch sozioökonomisch benachteiligt werden.

Sprecher 2: Ja, aber dann erklär mal, warum sollte der Bildungskanon nicht ausreichen, wenn Grundschüler erstmal souverän und seriös und ordentlich Deutsch, Mathe und Englisch lernen?

Sprecher 8: Ich glaube tatsächlich, dass es hilft, ein breites Angebot zu machen, dass Kinder wirklich sehr, sehr viel lernen können. Ich bin großer Verfechter davon, dass Kinder auf Bäume klettern sollen und erstmal ihren Körper kennenlernen und alles. Nichtsdestotrotz ist das Digitale ja überall und ein mündiger Umgang ist doch das Mindeste, was wir anbieten sollen. Also mal hinter den Bildschirm zu gucken, zu verstehen, wie Sachen zusammenhängen, ob ich Verantwortung für meinen eigenen Feed habe und wie man damit wirklich geilen Scheiß macht. Ich glaube, das ist eine Voraussetzung, um heute wirklich am Leben teilhaben zu können.

Sprecher 2: Was ist das, was diese Grundschüler, also die wirklich jüngeren Kinder eigentlich schon bei euch lernen können, was sie jenseits des Daddelns und Nutzens von digitalen Geräten bei euch wirklich lernen?

Sprecher 8: Wir fokussieren tatsächlich eher auf weiterführende Schulen vor dem Hintergrund, dass wir sehen, dass eine gewisse Lese- und Schreibkompetenz insbesondere beim Programmieren hilft. Aber genau was wir beobachten ist, wenn sie verstehen, wie man ein Spiel bauen kann, wie man eine Webseite bauen kann, sind sie viel weniger gefährdet, wirklich in das reine Datteln abzusinken, weil dieses Gestalten, das ist bei Kindern etwas, was ihnen unheimlich liegt. Und wenn sie verstehen, wie sie das machen können und ihre eigenen Gedanken einbringen, dann ergibt sich ganz vieles von selbst und ist auch wirklich in eine gute Richtung.

Sprecher 2: Also es ist schon ein bisschen experimentieren. Probieren und vielleicht fast was Handwerkliches, was ihr ihnen beibringt?

Sprecher 8: Ja, nicht nur fast, sondern volle Luzi. Also am Anfang zeigen wir die natürlich schon ein bisschen, wie macht man das, was ist eine Schlaufe, was ist eine Variable, wie laufen die Sachen zusammen. Aber dann geht es immer darum, so und jetzt zeigt uns mal, was ihr daraus macht. Und dann geht es wirklich darum, wir sagen im ersten Teil begeistern wir die Kids, aber im zweiten begeistern sie uns und sich selbst noch viel mehr.

Sprecher 2: In Deutschland ist ja Programmieren aktuell kein allgemein verpflichtendes Pflichtfach in Schulen. Einige Bundesländer experimentieren damit, aber verpflichtend ist es nicht. Sollte es das deiner Meinung nach sein?

Sprecher 8: Ich unterschreibe überall dafür, wenn es darum geht, mehr Informatik zu den Kindern zu kriegen. Und ich glaube auch, dass ein Pflichtfach Informatik tatsächlich etwas Sinnvolles ist. Ich glaube nicht, dass es alleine stehen kann, weil in dem Moment, wo wir da reinkommen, es ist wieder was, was sie lernen müssen, was benotet wird. Es gibt wenig Mittel und Wege, Kinder wirklich unbegeisterter zu machen, als immer überall eine Note dran zu kleben. Ich glaube, es ist eine gute Idee, das wirklich auch von der Bedeutung her hochzusetzen. Ich glaube aber, es braucht trotzdem die unbedingte Öffnung der Schulen und Begeisterung auch über außerschulische Lernorte, damit wir wirklich den Kindern diesen Reason Why, den Grund, warum sie sich wirklich damit beschäftigen sollen, über Begeisterung nahe bringen.

Sprecher 2: Eine jüngste Umfrage von Bitkom hat immerhin ergeben, 80 Prozent der Lehrkräfte in Deutschland sind der Meinung, dass digitale Kompetenz zwingend stärker unterrichtet werden sollte. Also die Vermittlung von Digital- und Medienkompetenz, wie es so schön heißt, zugleich. Sagt die neue Bundesbildungsministerin, Handys sollten nicht in die Schulen. Gibt es da einen Mittelweg? Ist beides richtig, beides falsch?

Sprecher 8: Also was wir sehen, ist ein ungeschützter Gebrauch von Handys. Bereits von Drittklässlern die Nächte durchzocken, absolut fatal. Das ist ein ganz tolles Buch von Daniel Wolf allein mit dem Handy, was ich dringend anraten möchte zu lesen. Wir müssen den Umgang von Kindern intensiv begleiten und ein sehr, sehr frühes eigenes Smartphone halte ich für eine große Herausforderung. Mein Sohn hatte es als letztes in der Klasse mit zwölf Jahren und wir sind sehr, sehr gut damit gefahren, das auch jetzt noch bis zu seinem 16. Geburtstag eng zu begleiten.

Sprecher 2: Was heißt eng zu begleiten? Du meinst es zu begrenzen, die Bildschirmzeit?

Sprecher 8: Das spielt auch mit rein. Also ich glaube, dass ein unbegrenzter Zugang schädlich ist.

Sprecher 2: Okay.

Sprecher 8: Mein Sohn hat einen sechsseitigen Mediennutzungsvertrag, musste von der Seite Smarter Start, kein Handy unter 14, alle Punkte für sich in Form eines Posters bearbeiten, warum das auf ihn nicht zutrifft und wenn doch, was dann. Wir sind täglich dazu im Austausch, machen einen wöchentlichen Review. Das meine ich mit einer engen Begleitung. Ja ist nicht die Antwort auf alle Fragen. Nein kann auch super sein, aber eine Begrenzung der Handyzeit hat nichts mit einer Begrenzung der Medienkompetenz oder der Medienunterrichtung zu tun.

Sprecher 2: Das müssen wir jetzt natürlich für die Millionen Eltern in unserer Zuhörerschaft nochmal eben quantifizieren. Also eine Stunde am Tag oder was wäre bei einem Zwölfjährigen angemessen?

Sprecher 8: Wir haben gestartet, als er mit zwölf das Handy bekommen hat, dass der Bildschirm zwei Stunden... am Tag anging, also auch für Nachrichten oder Musik hören, was weiß ich was, der hatte eine halbe Stunde Spielzeit davon. Man muss das, glaube ich, mit den Kindern besprechen. Ich glaube, das ist viel wichtiger, als nur auf die Zeit zu gucken, zu sagen, was ist sinnvoll, was ist aber auch problematisch und warum. Muss das Kinderzimmer nachts handyfrei sein, damit das kindliche Gehirn sich über Nacht einfach regenerieren kann und man dann am Tag zum Beispiel auch coole Webseiten bauen kann.

Sprecher 2: Wichtige Botschaften. Die letzte Frage vielleicht noch. Wie kann man mit der Hacker School in Kontakt kommen? Wie kann man euch nutzen oder als Kooperationspartner gewinnen, wenn man Unternehmen oder Hochschule oder Schule ist?

Sprecher 8: Wir suchen alle von denen. Also man findet bei uns auf der Website direkt den Teil für Schulen. Wenn Schulen möchten, dass wir einen Vormittag in jede ihrer siebten Klassen gehen, einfach Bescheid sagen, wir kommen virtuell häufig, manchmal auch vor Ort und begeistern die Kinder. Wenn Unternehmen uns unterstützen möchten, wir suchen sehr, sehr dringend ehrenamtliche ITlerInnen, die zwei, drei Vormittage sich einfach mal mit reinschalten können, dass sie mit den Kindern programmieren. Und was uns auch immer hilft, sind finanzielle Unterstützung, eben weil wir uns komplett überspenden, finanzieren, überfördern. Und wir sind jetzt 80 Leute, wir erreichen im Jahr jetzt über 30.000 Kinder wahrscheinlich, haben schon über 70.000 Kinder insgesamt erreicht. Also es ist ein großes Projekt und das Ziel ist, eine Dreiviertel Million Kinder pro Jahr zu erreichen, also den gesamten siebten deutschen Jahrgang abzudecken. Da kann noch viel mitmachen.

Sprecher 2: Eine sinnvolle Wicht. wichtige, gemeinnützige Organisation, die wir an dieser Stelle mit ein ganz, ganz bisschen Reichweite gerne unterstützt haben. Vielen Dank, liebe Julia, dass du da warst und viel Erfolg euch noch. Vielen, vielen Dank. Flo, war noch was?

Sprecher 4: Ja, wir müssen leider mal wieder über die Bahn sprechen, denn die hat jetzt am Dienstag einen ICE aus dem laufenden Verkehr genommen, weil er, und jetzt halte ich fest, zu dreckig war.

Sprecher 2: Nur einen?

Sprecher 4: Ja, okay, zugegebenermaßen Sauberkeitsweltmeister wird die Deutsche Bahn nicht. Aber eigentlich sollte dieser Zug von München nach Hamburg fahren. In Nürnberg war dann Schluss. Das Bahnpersonal hat gesagt, nee, sorry, der Zustand ist unzumutbar. Wir lassen das bleiben. Wir bleiben jetzt hier stehen. Die Begeisterung bei den Fahrgästen hat sich, kannst du dir, glaube ich, vorstellen, sehr in Grenzen gehalten.

Sprecher 2: Wir wollten eigentlich einen konstruktiven Podcast machen heute. Das ist uns nicht gelungen. Die Bahn hat uns einen Strich durch die Rechnung gemacht. Insofern bleibt uns einfach nur, laufen Sie einfach heute mal nach Hause. Morgen sind wir mit einem Sonderpodcast von Neudenken von der Wirtschaftskonferenz wieder für Sie da. Table Today, 5 Uhr.

Sprecher 4: Bis dahin.

Sprecher 9: Lonely as I can be. I'm waiting for your company. I'm hoping that you come back to me. What you gonna do when the whale run dry? You go to run away and hide. I'm gonna run right by your side. But you pretty baby, I even die. I'm walking. Yes, indeed, I'm talking. But you and me, I'm hoping that you come back to me.

Sprecher 3: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.