Wie geht‘s jetzt weiter mit Europa?
Dauer: 27:04

Wie geht‘s jetzt weiter mit Europa?

Helene Bubrowski und Michael Bröcker analysieren die Ergebnisse der Europawahl, in der Europa nach rechts gerückt ist.

In Deutschland ist die Wahl zu einer Abstimmung über die Politik der Ampelregierung geworden. Die SPD schneidet schwach ab. Die Grünen stürzen ab – vor allem auch bei den jungen Wählern.

Die AfD hat deutlich zulegen können. Kann die Ampelkoalition nach der Niederlage weitermachen? Kann Olaf Scholz Bundeskanzler bleiben?


Was passiert in Frankreich? Präsident Macron geht ins Risiko und löst die Nationalversammlung auf. Droht auch ein nationaler Rechtsruck bei unseren Nachbarn, der die EU in Gefahr bringen könnte?


Reaktionen und Einschätzungen aus Deutschland und Europa in dieser Spezialausgabe von Table Today.


In der EM-Kolumne beschreibt Table-Fußball-Experte Michael Horeni, welche Chancen er der deutschen Nationalmannschaft bei diesem Turnier einräumt.


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Transkript

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 2: Die zweitgrößte Wahl der Welt ist gelaufen und ein Rechtsruck läuft durch Europa. Nach dieser Europawahl müssen wir dringend diskutieren, denn einiges steht auf dem Spiel. Und vielleicht ist Giorgia Meloni die Rechte aus Italien, künftig die Königsmacherin. All diese Fragen werden wir jetzt diskutieren in einem Sonderspezial-Table Today. Es ist Montag. Schön, dass Sie dabei sind.

Sprecher 3: Ja, Montag, der Tag nach der Europawahl. Ich habe, wie wahrscheinlich Sie auch, liebe Hörerinnen und Hörer, die Nacht vor dem Fernseher und vor den Zeitungen verbracht. Nicht nur ARD und ZDF, sondern auch TV5 habe ich geguckt, weil ja auch in Frankreich was los ist. Europa ist in Aufruhr und wir wollen es mal mit einer kleinen Einordnung heute Morgen versuchen.

Sprecher 2: Und das machen wir mit einem Potpourri von Gästen. Wir haben nicht diesen einen Interviewgast, wir haben gleich mehrere. Denn wir müssen von unterschiedlichen Blickwinkeln und Perspektiven auf diese Europawahl gucken. Wir reden also mit ehemaligen Außenministern, ehemaligen Parlamentspräsidenten, grünen Jugendchefinnen und sogar einem ehemaligen Staatspräsidenten. Und zum Abschluss dann noch der Blick auf den Freitag, auf das Eröffnungsspiel der deutschen Fußball-Nationalmannschaft mit unserem EM-Kolumnisten Michael Horini.

Sprecher 4: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft Extradatenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.

Sprecher 2: Meine Damen und Herren, willkommen zur Tagesschau. Buchrechnungen sehen CDU und CSU mit insgesamt 30,2 Prozent vorn. Die Ampelparteien müssen Verluste hinnehmen. Mit 15,9 Prozent wird die AfD zweitstärkste Kraft.

Sprecher 5: Together with others, we will build a bastion against the extremes from the left and from the right. We will stop them. This is for sure.

Sprecher 6: Insgesamt rückt das Europaparlament nach rechts. Neben Frankreich sind auch in Österreich und Italien die rechtspopulistischen Parteien Wahlsieger. Die Grünen und die Liberalen haben Sitze verloren. Frankreichs Präsident Macron kündigt nach Wahlniederlage Neuwahlen an. Er hat die französische Nationalversammlung aufgelöst, nachdem sein proeuropäisches Wahlbündnis den Hochrechnungen nach deutlich hinter der rechtsnationalen Partei Rassemblement National geblieben ist.

Sprecher 7: Ich habe entschieden, euch den Wahl der Zukunft zu geben, parlamentarisch. Par le vote.

Sprecher 2: Paukenschlag in Europa, dramatische Wahlverluste für etablierte Parteien. Olaf Scholz, der Bundeskanzler, soll die Vertrauensfrage stellen. Und ja, Emmanuel Macron, der macht es und er löst die Nationalversammlung auf. Was ist hier los in Europa, Helene?

Sprecher 3: Ja, dass Olaf Scholz die Vertrauensfrage tatsächlich stellt, glaube ich ja nicht. Aber Macron macht tatsächlich ernst. Schon am 30. Juni und dann in zweiter Runde am 7. Juli sollen die Franzosen eine neue Nationalversammlung wählen. Und das wird natürlich in Frankreich... die sowieso schon schwierige Lage noch weiter verschärfen, dass keine Missverständnisse aufkommen. Emmanuel Macron wird bis 2027 als Präsident weiter regieren. Aber mutmaßlich vermute ich heute, nach dem Wahlergebnis der Europawahl wird sich die Mehrheit in der Nationalversammlung noch weiter verschieben. Das macht das Regieren für Macron noch mal schwieriger in ohnehin schon schwierigen Zeiten. Und wir wissen auch, seine Stimme ist nicht ganz unwichtig bei der Frage, wer wird eigentlich neuer Kommissionspräsident? In.

Sprecher 2: Sehr schön gegendert, liebe Helene. Und wir haben mal kurz Sabine Rau, die ARD-Korrespondentin aus Paris, für eine Einschätzung gebeten. Hier ist ihr spontaner Oto nach der Ankündigung von Macron.

Sprecher 8: Der Präsident ist gewählt bis 2027, aber er wird ein neues Parlament bekommen und er hat jetzt schon keine eigene Mehrheit mehr im Parlament. Und wenn der Trend anhält, dann muss er eine Koabitation machen. Das heißt, in der Regierung ist eine andere politische Farbe als der Präsident sie hat. Und das wird zu nichts mehr führen. Da wird sich überhaupt nichts mehr in Frankreich bewegen.

Sprecher 3: Von Paris müssen wir jetzt aber mal ganz schnell nach Berlin gehen, lieber Michael, denn auch da ist einiges los. Die Ampel hat verloren und zwar krachend, insbesondere die Grünen. Darüber müssen wir sprechen, aber erstmal über die Opposition, die ja eigentlich, man könnte sagen, auf einer gemähten Wiese Wahlkampf gemacht hat. Und jetzt liegt sie mit um die 30 Prozent da. Eigentlich nicht so toll, wäre da nicht mehr drin gewesen.

Sprecher 2: Ich finde deine gemähte Wiese schön. Man ist schon direkt wieder in diesen Fuß. Baller-Analogien, also der Ball lag eigentlich auf dem Elfmeterpunkt, aber rund 30 Prozent, ich muss auch sagen, eigentlich enttäuschend, nur circa ein Prozent über dem historisch schlechtesten Ergebnis, das die Union 2019 eingefahren hat und übrigens zum Ende der Vorsitzenden Annegret Kramp-Karrenbauer geführt hat. Also die Jubelarien aus dem Adenauer Haus sind angesichts der Klatsche für die Ampel, des Desasters für diesen Bundeskanzler, sind die eigentlich auch nicht angebracht.

Sprecher 3: Ja, und die CDU-Leute, die sich am Abend zu Wort gemeldet haben, haben auch vor allem auf die Ampel eingedroschen. Jens Spahn, Friedrich Merz, alle haben gesagt, die Ampel kann es nicht. Scholz soll die Vertrauensfrage stellen und all diese Dinge. Eigene Erfolge konnte man wirklich gar nicht richtig feiern.

Sprecher 2: Ich meine, die Union hat eines richtig gemacht. Sie hat nicht verloren, obwohl der Unmut ja über die Elite gerade sehr groß ist in Europa. Und sie hat die richtigen Themen angepackt, nämlich Wirtschaft und Migration. Ich glaube, das sind die Versäumnisse, wenn wir jetzt mal zur Ampel kommen, von den großen Parteien, die gerade in Deutschland regieren. Olaf Scholz, vor allem aber auch die Grünen, die ja um acht bis neun Prozent verloren haben, Helene. Die haben diese zentralen Themen, die die Menschen umtreiben, nicht angepackt oder zu wenig in den letzten Monaten. Wirtschaftspolitik, Migrationspolitik. Ich glaube, diese Klatsche für die Ampel ist schon die wichtigste und klarste Analyse am Tag danach.

Sprecher 3: Bali gab sich am Abend auch wirklich geknickt.

Sprecher 9: Ja, das ist für uns ein richtig bitterer Abend. Und sie sagte einen Satz, der mir sehr zu denken gibt, nämlich... Ich muss sagen, dass das Erleben in diesem Wahlkampf,

Sprecher 3: Das zeigt in meinen Augen, dass wahrscheinlich die Spitzenkandidatin der SPD einfach sehr weit weg war von den Menschen im Land.

Sprecher 2: Ja, und das ist das generelle Problem, muss man sagen. Bei der Priorisierung gab es eine zentrale Frage bei der Analyse. Glauben Sie, dass das Land wirtschaftlich besser dasteht oder schlechter als bei der letzten Wahl? Und die Antwort war von 80 Prozent der Befragten deutlich schlechter. Und diese Priorisierung hat der Kanzler nicht gesehen, der irgendwie meint, it's all good, wir kriegen alles hin und seit Wochen und Monaten eigentlich die gleiche Leier fährt. Also die Ampel hat sich dramatisch verschätzt und ich weiß gar nicht, ob sie aus diesem Loch nochmal wieder rauskommen kann, wenn sie nicht innerhalb der nächsten drei, vier Wochen einen harten Masterplan eigentlich zur Stabilisierung der Wirtschaft, vielleicht sogar mit der Union zusammen auf den Tisch legt. Wir haben Martin Schulz, den langjährigen Präsidenten des Europaparlaments, ehemaligen SPD-Chef und Kanzlerkandidaten am Wahlabend erwischt. Horan Knaup hat mit ihm gesprochen. Er sieht durchaus noch Chancen für Olaf Scholz nächstes Jahr bei der Bundestagswahl.

Sprecher 10: Es ist schade, dass die Europawahl wenig von europäischen Themen geprägt war, sondern mehr als nationale Testwahl wahrgenommen wurde. Für meine Partei ist das ein enttäuschendes Ergebnis. Aber für die CDU wachsen die Bäume auch nicht in den Himmel. Die AfD hat sicher dazu gewonnen im Verhältnis zur letzten Wahl, aber gegenüber den meisten Umfragen massiv. Verloren. Ich glaube, dass die Bundestagswahl mehr denn je offen ist.

Sprecher 3: So richtig brodelt es jetzt bei den Grünen. Rund 8 Prozent hat die Partei verloren gegenüber 2019, wobei man... sagen muss, dass es damals auch ein wirklich historisches Ergebnis mit 20 Prozent war. Aber jetzt stehen sie da und lecken ihre Wunden. Omid Nouripour hat im ZDF sehr klar gesagt, unser Anspruch war ein anderer.

Sprecher 11: Wir haben einen Auftrag heute Abend bekommen und werden uns diesem Auftrag auch stellen und dementsprechend überlegen, was wir... Denn daraus lernen können und was wir dann auch anders machen können.

Sprecher 3: Also die Grünen wollten mindestens mal das Ergebnis der Bundestagswahl von um die 15 Prozent halten. Das haben sie klar verfehlt. Und schon am Wahlabend fingen die Grünen an, über Konsequenzen nachzudenken. Heute Morgen treffen sie sich um halb neun in der sechster Runde. Also zwei Minister, zwei Fraktionsvorsitzende und zwei Parteivorsitzende und wollen sprechen über zwei wichtige Themen. Das eine ist die Kampagne für die Emily Büning, die Bundesgeschäftsführerin verantwortlich ist, die sowieso unbeliebt ist und jetzt ist es zu hören, wackelt ihr Stuhl. Und zweitens wollen die Grünen in meinen Augen endlich mal über das Strukturproblem reden. Und das bedeutet Doppelspitze, Fünfergruppe, Sechsergruppe. Kann man so kampagnenfähig sein? Meine Antwort, nein. Robert Habeck will mehr Beinfreiheit, schafft es aber nicht, sie sich zu nehmen. Da wollen die Grünen jetzt rangehen. Jedenfalls mal die Realos. Es gibt natürlich auch die Linken in der Partei, die das ganz anders sehen. Aber um ein Problem kommen die Grünen nicht herum. Gerade bei jungen Wählern haben sie wahnsinnig verloren. Minus 23 Prozent bei den 16- bis 24-Jährigen. In dieser Altersgruppe kommen sie nur noch auf 11 Prozent. Und deswegen haben wir... Katharina Stoller, eine der beiden Sprecherinnen der Grünen Jugend, gefragt, wie sie das Ergebnis analysiert und das ist ihre Antwort.

Sprecher 12: Während 2019 super viel Hoffnung auf den Straßen lag und junge Menschen das Gefühl hatten, wir können jetzt die Verhältnisse ändern, wir können jetzt richtig was bewegen, ist dieses Gefühl in den letzten fünf Jahren nahezu verpufft. Und das liegt natürlich auch daran, dass die Bundesregierung, dass die Ampel und natürlich auch die Grünen zu wenig dafür getan haben, dass die Probleme meiner Generation wirklich angegangen werden. Insofern muss dieses Wahlergebnis jetzt eine Mahnung dafür sein, wirklich soziale Politik zu machen und eine Politik zu machen, die die Probleme wirklich löst.

Sprecher 2: Ja, eine überraschte Bundessprecherin der Grünen-Jugend. Aber die Zahlen sind auch wirklich überraschend. 17 Prozent der Jungen, der Neuen, der 16-, 17-Jährigen, die noch nie wählen durften, haben AfD oder CDU, CSU gewählt. Von wegen, die Jugend ist grün oder gelb, so war es ja mal bei der Bundestagswahl. Das sind überraschende Zahlen. Und ich sage dir, Helene, die Grünen entfernen sich vielleicht eben mit ihrer überfordernden Politik inzwischen sogar auch von Teilen der Jugend, die sie eigentlich immer hinter sich hatten. Ist es schon eine dramatische Analyse. Wir haben eine andere Grüne auch noch gefragt, Rebecca Harms. Die war mal Fraktionschefin der Grünen im Europäischen Parlament. Warum die Grünen plötzlich nicht mehr Europa können? Hier ist ihre überraschende Antwort.

Sprecher 13: Als Grüne kann ich nur enttäuscht sein, aber ich bin auch nicht nur überrascht. Also Europa, die EU, das ist immer Kompromiss und Konsens. Und das ist noch nie eine besondere Stärke der Grünen gewesen. wie wir mit unserer Programmatik und ob wir mit unserer Programmatik einen Anteil daran haben, dass rechte und linke, antieuropäische und europaskeptische Parteien, die außerdem noch einen Pro-Putin-Kurs verfolgen, dass die stark werden konnten. Das müssen wir diskutieren.

Sprecher 3: Ja, und noch drei Sätze zu Strazi, Marie-Agnes Strack-Zimmermann, der Euro-Fighterin mit der, wie wir finden, Michael, besten Kampagne, die es in diesem Wahlkampf, in diesem lahmen Wahlkampf gegeben hat.

Sprecher 14: Wir haben ein Ergebnis gehalten. Im Vergleich zu vor fünf Jahren, das ist wirklich eine große Freude. Wir sind bei drei Prozent gestartet und hatten eigentlich konsequent vier Prozent.

Sprecher 3: Sie hat sich ungefähr bei fünf Prozent gerade so gerettet, hat jetzt einen Platz im Europaparlament, verlässt den Verteidigungsausschuss, worüber wahrscheinlich der ein oder andere Ampelkollege ganz froh ist. Bei SPD und Grünen ist es ein ganz bisschen ein Aufatmen. Man hat ja schon befürchtet, wenn die FDP bei 3-4% landet, dass es dann noch härter werden würde in der Ampel. Das ist jetzt vorerst abgewendet, aber die FDP ist natürlich weit davon entfernt, sich irgendwie zurücklehnen zu können. Also Prognose, es bleibt schwierig.

Sprecher 2: Ja, und das große Metathema dieser Wahl ist natürlich der Rechtsruck. Und da wollten wir von einem, der Europa mitgestaltet hat, wie kaum ein anderer mal wissen, was heißt das eigentlich für die Stabilität Europas und für das Projekt Europäische Union. Jean Asselborn, der langjährige Außenminister Luxemburgs, hat eine interessante... Idee, wie die Parteien der Mitte, die demokratischen Parteien der Mitte darauf reagieren sollen. Wir haben ihn gestern Abend im Auto von Brüssel zurück in seine Heimat nach Luxemburg erreicht. Jean Asselborn, einen schönen guten Abend.

Sprecher 15: Guten Abend.

Sprecher 2: Herr Asselborn, Ihr erster Eindruck zu diesen Europawahlen, Ihr Fazit?

Sprecher 15: Die Befürchtung liegt nahe, dass wenn dieser Trend wirklich weitergeht, dass wir das Europa, das nach dem Zweiten Weltkrieg geschaffen wurde, als Friedensprojekt und als ein Projekt, wo die Werte hochgehalten werden, die Demokratie, die Freiheit, dass das in Frage gestellt wird. Und darum bin ich nicht glücklich heute. Aber ganz klar, Europa ist ein Kampf, so wie die Demokratie ein Kampf ist. Und es heißt jetzt nicht den Kopf in den Sand stecken, sondern ganz klar die Schlussfolgerungen ziehen, die zu ziehen sind und für Europa weiter einzutreten, für unsere Kinder und Kindeskinder.

Sprecher 2: Können die proeuropäischen, die demokratischen Parteien der Mitte gegen diese rechten Kräfte im Parlament regieren oder muss man Teile von ihnen einbinden?

Sprecher 15: Also das, was ich weiß jedenfalls, ich war jetzt den ganzen Tag im Europaparlament, meine Information ist, dass es von den proeuropäischen Parteien, also ich nenne sie die EVP, die Sozialdemokraten, die Grünen und die Liberalen, dass es eine Mehrheit gibt, um Inhalte zu fixieren und dann auch natürlich danach eine Koalition zu bilden, dass man das... schaffen kann. Man braucht nicht auf den rechten Rand fischen zu können.

Sprecher 2: Eine ganz große Koalition der Mitte fordern Sie eigentlich auch.

Sprecher 15: Ja, eine Koalition nicht nur der Mitte, sondern eine Koalition der Pro-Europäer, die die Europa... Voranbringen. Wissen Sie, wir haben ja ein Phänomen jetzt gehabt in der letzten Zeit, wo die, die gegen Europa stehen, das klar gesagt haben, auch dafür auf die Straße gegangen sind und ihre Programmatik kundgetan haben, während die, die pro-europäisch sind, die Europa verteidigen wollen, Selbstverständlich, als Demokraten muss gestritten werden, aber da die Botschaft manchmal sehr unklar. Und das muss aufhören. Und wir müssen auch wissen, in Europa, es gibt, wenn ich sage Europa der Werte, heißt das auch, dass wenn es Länder gibt, die jetzt schon wie Ungarn, von 2010 an die Demokratie nicht respektieren, den Vertrag nicht respektieren, dass man nicht einfach so weiter tingeln kann. Das geht nicht. Und darum, es muss jetzt ein Europa geben, wo man ganz klar sich einsetzt für unsere Werte und die, die diese Werte... Zerschlagen wollen als Regierungen, dass man denen sagt, dass das so nicht akzeptabel ist. Wir haben ja jetzt Mittel auch in der Hand, wie zum Beispiel diesen Rechtsstaatsmechanismus, aber es ist für mich als Demokrat, als einer der ist es ja wirklich nicht das, was ich mir einmal gewünscht habe, dass man mit Milliarden schauen muss, damit die Werte in Europa nicht zerschlagen werden.

Sprecher 2: Herr Asselborn, klares Anforderungsprofil für die neue Kommission und das neue Parlament. Wir danken für diese erste Einschätzung direkt aus Brüssel. Vielen Dank, Herr Asselborn.

Sprecher 3: Ja, Michael, eine Frage können wir jetzt am Morgen nach der Wahl noch nicht abschließend beantworten. Und zwar die Frage, ob Ursula von der Leyen, die deutsche Kommissionspräsidentin, eine zweite Amtszeit bekommt oder nicht. Wie es nach der Sitzverteilung aussieht, könnte sie sich mutmaßlich auf eine proeuropäische Mehrheit stützen. Das wären mit den Sozialdemokraten und den Grünen, die schon angekündigt haben, dass sie sie auch wählen würden. Das hat Saskia Esken auch nochmal bekräftigt. Von der Leyen könnte aber auch mit den Melonis dieser Welt und anderen, die man durchaus als Rechtspopulisten bezeichnen könnte, paktieren, der sogenannten EKR-Fraktion. Und dann wiederum wären die SPD und die Grünen raus. Unser Ressortleiter des Europe Table, Till Hoppe, hat mit Elmar Bruck gesprochen, der 39 Jahre im Europäischen Parlament saß und ihn gefragt, was denn nun aus von der Leyen wird.

Sprecher 16: Wir müssen feststellen, dass... Die EVP eindeutig stärkste Partei wohl wird und dass es kaum möglich sein wird, eine demokratische Mehrheit für einen Kommissionspräsidenten hinzubekommen, die nicht die EVP mit einschließt. Deswegen ist es jetzt zu hoffen, Die Sozialdemokraten, die Liberalen, aber hoffentlich auch die Grünen, sich hinter Ursula von der Leyen, die damit ja anführt, die Partei, die bei Weitem die größte ist und auf diese Art und Weise es unnötig macht, dass Stimmen von ganz links oder ganz rechts hier eine Rolle spielen.

Sprecher 3: Aber am Ende entscheidet natürlich nicht allein das Europäische Parlament über die neue Kommissionspräsidentin und ehrlich gesagt noch nicht mal primär, sondern erstmal müssen sich die Staats- und Regierungschefs einig werden, die beim letzten Mal ja Ursula von der Leyen ziemlich überraschend aufs Tableau gehoben haben. Und da ist wirklich die Frage, ob ein geschwächter Macron, ob ein geschwächter Olaf Scholz Ursula von der Leyen noch einmal durchsetzen können oder ob nicht jemand ganz anderes um die Ecke kommt. Das können wir am Morgen nach der Wahl einfach noch nicht sagen.

Sprecher 2: Die Staats- und Regierungschefs sind also jetzt am Zug und mit einem, der zu diesem Gremium mal gehörte, der viele, viele Jahre an der Spitze seines Landes stand, ist Rosenplev Neljev. Er war Präsident von Bulgarien, unserem östlichsten EU-Mitgliedsland von 2011 bis 2017. Auch dort gab es am Sonntag Europawahlen. Auch dort haben die proeuropäischen Parteien durchaus knapp, aber immerhin gewonnen. Und viele rechtspopulistische Stimmen wurden dort leider auch gezählt. Ich wollte von ihm wissen, wie es jetzt weitergehen kann in Europa und woher dieser Rechtsruck eigentlich kommt.

Sprecher 17: Jetzt muss man sagen, die europäische Führungsmannschaft hat sehr viele Gründe gegeben an die Populisten, um stark zu sein. Wir haben die Hesele gemacht, ob das die Migrationspolitik oder die Migrationspolitik. Die grüne Deal-Politik, die europäische Wirtschaft, die führende Wirtschaft, wie Frankreich, Deutschland, werden starke Probleme zu adressieren, zu haben mit Wirtschaftlichkeit, mit Wettbewerbsfähigkeit. Das alles führt dazu, dass der Mittelstand sich bedroht. Und speziell, als wir sehen, die Fälle, die wir aus dem Migration-Drama gesehen haben und gemacht haben, wenn man schaut auf USA, auf UK, Australien, Kanada, alle anderen Länder, Migration wird da kontrolliert. Wird kontrolliert. Also bei uns ist irgendwie der Mittelstand, aber auch die Bulgaren haben da unkontrollierte Migration gesehen. Und das hat dafür geführt, dass die rechtspopulistischen Parteien sehr gut mit diesem Thema gesprochen haben. Und sehen Sie mal jetzt in Österreich oder in Frankreich, was für ein Ergebnis wir haben.

Sprecher 3: Michael, ein Thema brennt natürlich wirklich noch besonders und zwar Ostdeutschland. Dort hat die AfD in allen fünf Bundesländern gewonnen, ist stärkste Kraft gewonnen. Dazu kommen noch Kommunalwahlen, unter anderem in Brandenburg, wo die AfD in Teilen dieses Bundeslandes auf über 40 Prozent gekommen ist. Wahnsinn, wenn man mal bedenkt, wie aktiv dort der Verfassungsschutz ist, um vor dieser Partei zu warnen, die in einigen Bundesländern das Etikett gesichert extremistische Bestrebung trägt. Darüber können wir jetzt nicht mehr reden, aber das werden wir morgen tun mit einigen Gästen aus Ostdeutschland, weil ich glaube, da ist wirklich noch sehr viel zu analysieren. Helene, wir schauen uns an.

Sprecher 2: uns den Osten nochmal genauer an. Wahrscheinlich genau wie die Analysen bei den jungen Wählern, die mich doch sehr überrascht hat. Aber mein Fazit dieses Abends ist eigentlich kein besonders überraschendes. Der Rechtsruck ist unaufhaltsam und wenn die etablierten Parteien der Mitte nicht allmählich anfangen, die wirklich prioritären Themen der Menschen zu beackern und zu bearbeiten, dann wird das nicht die letzte Wahl mit einem Rechtsruck gewesen sein.

Sprecher 3: Ja, was mich besonders umgetrieben hat, ist eine Umfrage, die besagt, ob man eigentlich mit einer CDU-geführten Bundesregierung besser dastünde. Und nur 39 Prozent haben diese Frage bejaht. Und das wiederum führt uns zu dem riesengroßen Problem, dass das Vertrauen in die Parteien, die Probleme dieses Landes zu lösen, wirklich dahin geschmolzen ist. Das heißt, unterstellt, wir haben nach der nächsten Wahl eine CDU-Regierung, die auch nicht weiterkommt. Dann Gnade Gott, was im Jahr 2029 auf uns zukommt.

Sprecher 18: Der EM-Table. Alle Infos rund um die Europameisterschaft zu Hause mit Michael Horin.

Sprecher 2: Für Millionen Deutsche ist die wahre Europawahl gar nicht die Europawahl, sondern die Fußball-Europameisterschaft. Da geht es darum, wer die beste Fußball-Nationalmannschaft auf diesem Kontinent zustande bringt. Und wir müssen über Deutschland reden, wir müssen über die EM reden, denn in fünf Tagen geht es schon los. Und dazu brauchen wir Michael Horeni, unseren EM-Table-Mann, unseren Kolumnisten. Hallo, schönen guten Tag, Michael.

Sprecher 19: Hallo, lieber Michael.

Sprecher 2: Michael, fünf Tage, jetzt gilt es. Das letzte Testspiel gegen Griechenland ging ja, sagen wir mal, 2 zu 1 zwar offiziell ganz gut über die Bühne, aber inoffiziell war ein bisschen Rumpelfußball à la 2002 zu sehen, oder?

Sprecher 19: Ehrlicherweise war es jetzt nicht die allerbeste Generalprobe, aber in den letzten Jahren war sie zum Teil deutlich schlechter. Und wenn man sagt, das ist eigentlich ganz gut, wenn die Generalprobe misslingt, ist in Wirklichkeit beim Fußball das Gegenteil der Fall. Vor der letzten Weltmeisterschaft gab es ein 1 zu 0 gegen Oman, was man sich überhaupt nicht anschauen konnte. Da hat nichts funktioniert. Es gab keine Automatismen. Es gab nichts, was in dieser Mannschaft funktioniert hat. Beim Turnier war das etwas besser, aber das Ergebnis war einfach überhaupt nicht zufriedenstellend. Deswegen war dieses Spiel jetzt schon vom Verlauf her und von der Widerstandskraft her, die dann gezeigt worden ist, besser. Aber es war natürlich ein sehr gemischter Eindruck, der dort entstanden ist. Also man sieht, dass es Möglichkeiten gibt, dass man gewisse Hoffnungen haben kann, dass die Mannschaft klar weiterkommt als in der Vergangenheit. Aber dass das alles kein Selbstläufer ist, wie viele vielleicht jetzt schon geglaubt oder gehofft haben nach den Siegen gegen Frankreich und gegen Holland, dem ist natürlich definitiv nicht so.

Sprecher 2: Kleiner Gegner, große Probleme war die Analyse in mehreren Medien an einem Tag. Ist das so, dass wir gegen die großen, starken, die uns fordern, über uns hinaus wachsen und manchmal die kleinen eben doch zu gering schätzen?

Sprecher 19: Wir haben gegen alle Mannschaften Schwierigkeiten gehabt in den letzten Jahren. Gegen die großen hatten wir zum Teil überhaupt keine Chance. Wir haben, was weiß ich, von den letzten 15 Spielen... Wir nehmen jetzt mal die letzten beiden aus, gegen die großen Mannschaften fast nie gewonnen. Und gegen die kleinen haben wir uns auch schwer getan und auch zum Teil verloren. Es sind immer zwei komplett verschiedene Spiele, die dort passieren. In der Vorrunde wird es so sein gegen Schottland und dann gegen Ungarn, dass die Mannschaften, die Gegner hinten drinstehen werden, so wie wir das jetzt zum Teil eben auch bei der Ukraine und gegen Griechenland in Teilen eben gesehen haben. Und da tut sich die Mannschaft eben schwer, wenn man eben keinen Mittelstürmer hat, keinen zentralen Stürmer, wo man sicher sein kann, dass der seine Tore macht. Ist oft viel harte Arbeit dabei und wenn dann keine Tore fallen, dann wird es immer eine mühselige Geschichte werden. Und gegen die Großen, das ist eben auch der große Unterschied zu den beiden Testspielen, wie die Großen gegen uns dann, falls wir so weit kommen, was sich davon ausgeht, dass wir die Vorrunde überstehen können, dann stehen die auch in einem ganz anderen Wettkampfmodus bei den Spielen gegen Frankreich und gegen Holland. Holland waren vor allen Dingen die Deutschen im Wettkampfmodus, aber nicht die beiden anderen, für die das einfach Testspiele waren, während bei uns es schon stark darum ging, die gute Stimmung für die Europameisterschaft überhaupt erstmal herzustellen, was ja zum Glück auch gelungen ist.

Sprecher 2: Der Bundestrainer hat ja angekündigt, er will jetzt ein klares Stammpersonal, eine A-Elf und dann gibt es eben gute Ersatzspieler. Und jetzt hat er die beste Elf auf den Platz geschickt. Antonio Rüdiger in der Innenverteidigung, im defensiven Mittelfeld oder im Mittelfeld Toni Groß neben Robert Andrich und vorne Kai Havertz vor Niklas Füllkrug. Ist das die beste Elf, die Deutschland derzeit zu bieten hat? Werden wir damit gegen Schottland anfangen?

Sprecher 19: Es wird sicher vielleicht nochmal die Frage sein, wie die Wechsel in der Spitze sein werden, weil es sicher auch ein Stürmer, der eine größere Verdrängung hat, wie Niklas Füllkrug im Vergleich zu Kai Havertz, dann vielleicht sicher nochmal seine Chance bekommen wird. Vielleicht auch, dass es notwendig ist, wenn es nicht funktioniert. Aber ich glaube, die Mannschaft, die du eben genannt hast, das dürfte wahrscheinlich die Startformation sein. Davon gehe ich auch aus.

Sprecher 2: Gündogan, rein oder raus, was ist deine Prognose?

Sprecher 19: Ich muss ehrlicherweise sagen, ich glaube, der wird jetzt erstmal drin sein. Normalerweise ist es bei Welt- und Europameisterschaften immer so, dass die erste Mannschaft, die in das Turnier geht, nie die Mannschaft ist, die am Ende aus diesem Turnier rausgeht. Da wird es im Laufe des Turniers, vor allen Dingen je länger es geht, immer wieder Veränderungen geben. Also die Startmannschaft ist in den seltensten Fällen auch die Finalmannschaft.

Sprecher 2: Die 26 besten deutschen Fußballer laufen jetzt auf. Es war keine große Überraschung, dass Alexander Nübel der vierte Torhüter gestrichen wurde. Somit kann man ja auch so ein bisschen die Grüppchen, die Konflikte, die Eifersüchteleien vielleicht hinten anlassen. Diese Mannschaft mit diesem 26er-Kader spielt jetzt schon ein paar Monate. durchaus zusammen. Ist das das Wichtigste, dass es keine Skandälchen, keine Kritik, keine Streitereien mehr in dieser Woche vor dem ersten Spiel gibt?

Sprecher 19: Das ist generell entscheidend für die gesamte Vorbereitung, beziehungsweise dann auch die Phase während des Turniers, dass eine Mannschaft zusammenwächst, dass ein Kader zusammenwächst, dass jeder seine Rolle akzeptiert und dass es ein gutes Gemeinschaftsgefühl, dass ein Spirit entsteht. Sicher die Frage, die jetzt sozusagen im Raum steht von außen, ist, wer wird unser Torwart Nummer eins? Da ist ja die klare Antwort gegeben werden, trotz der zahlreichen Fehler, die Manuel Neuer jetzt in diesem Spiel, beziehungsweise in den Spielen zuvor, aber auch bei der letzten Weltmeisterschaft gemacht hat. Das wird sicher eine Frage sein, die die Nationalmannschaft während des ganzen Turniers begleitet. Und vor allen Dingen, wenn Manuel Neuer nochmal einen Fehler während des Turniers unterläuft, dann wird diese Diskussion die Nationalmannschaft ständig begleiten. Das ist sicher der Punkt, was diese Frage des Zusammenhalts oder der Einigkeit angeht, aus meiner Sicht sportlich sicher die schwierigste Frage sein wird.

Sprecher 2: Jetzt gilt es nur noch, die Spannung hochzuhalten vor dem Freitag. Gibt es irgendwelche Rituale, die man am Abend vor diesem wichtigen Eröffnungsspiel unbedingt machen muss oder unterlassen sollte?

Sprecher 19: Was man unterlassen sollte, ist vermutlich zu viel darüber nachzudenken, was da auf dem Spiel steht, sondern versuchen auch eine gewisse Lockerheit, und das ist ja im Grunde das Schwierigste, eine Konzentration und eine Lockerheit an dem Tag, an dem es darauf ankommt, an den Start zu bringen. Also sich nicht zu sehr verrückt zu machen und trotzdem konzentriert zu sein, das ist das, worauf es in den letzten Tagen ankommen wird.

Sprecher 2: Ein neues Sommermärchen bitte. So schreibt es Michael Horeni in seiner neuen Kolumne, die Sie jetzt auf table.media lesen können. Das war unser EM-Kolumnist mit seinen Einschätzungen vor dem ersten Eröffnungsspiel. Wir hören uns dann kurz danach wieder. Wir freuen uns. Jetzt geht es wirklich los. Vielen Dank für diese Analyse, Michael.

Sprecher 19: Und ich kann nur sagen, geht's raus und schaut's Fußball.

Sprecher 2: Eine Europawahl mit vielen Fragen und hoffentlich einigen Antworten hier von uns heute bei Table Today. Und die Vorfreude auf die EM, die bleibt. Die wahre Europawahl, die kommt erst noch. Ich freue mich, dass Sie heute dabei waren. Seien Sie auch morgen wieder dabei bei Table Today, Ihrem Podcast für die tiefe Analyse. Vielen Dank, bis morgen. Auf Wiederhören, Ihr Michael Bröker.

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 4: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.