Sind ARD und ZDF zu links, Herr Deppendorf?
Dauer: 28:15

Sind ARD und ZDF zu links, Herr Deppendorf?

  • Tischgespräch: Schrauben-Unternehmer Würth warnt davor, die AfD aus "Rabatz" zu wählen.
  • Zu Gast am Runden Tisch: Der frühere Studioleiter und Chefredakteur Fernsehen im ARD-Hauptstadtstudio über eine Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks.
  • Nachtisch: Endlich abhörsicher. Nicht Deutschland, sondern Belgien!


8,5 Milliarden Euro und jeder Cent davon ist umstritten. Die Rundfunkgebühren spalten Deutschland seit Jahrzehnten. Die Rufe nach Reformen gibt es seit Jahren. Nach und nach werden die Reformvorschläge konkreter. Wie kann der öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden? Darüber spricht Michael Bröcker mit Ulrich Deppendorf.


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Transkript

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 2: Mittwoch, der 20. März, heute wieder Table to Date, Ihr Podcast für den pluralistischen Diskurs. Hier ist jede Meinung erlaubt, sogar die von Helene Bubrowski. Einen schönen guten Tag, Helene.

Sprecher 3: Hallo, Michael.

Sprecher 2: Bei uns am Tisch sitzt eine lebende Legende des öffentlich-rechtlichen Fernsehens heute. Es ist Uli Deppendorf, langjähriger Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios. Und er spricht mit mir heute mal über die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks. Zum Nachtisch reden wir über eine belgische Regierung. Ja, die gibt es wirklich, die eine sehr interessante Idee hatte, wie man Cyberspionage in den eigenen Reihen verhindert. Zum Opening müssen wir die aktuellen Umfragen, sie lassen es einfach nicht anders zu, mal wieder über die AfD reden und über eine bemerkenswerte Initiative eines baden-württembergischen Unternehmens.

Sprecher 3: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.

Sprecher 2: Helene, ein Schraubenfabrikant rüttelt seine Belegschaft auf und warnt in eindringlichen Worten vor der Wahl der AfD. Was ist da los, wer ist das und was hat er gesagt?

Sprecher 4: Ja, wir reden über Reinhold Wirth, ein Unternehmer aus Baden-Württemberg. Er hat 25.000 Beschäftigte und Michael, du hast es gesagt, er produziert Schrauben jeder Größe und Dicke. Er hat seine Belegschaft aufgerufen, die AfD nicht zu wählen. 88 Jahre ist er alt und in dem Schreiben heißt es unter anderem, bloß wegen ein bisschen Spaß an der Freude Rabatz zu machen und aus Unmut über die Ampelregierung die AfD zu wählen, ist einfach zu wenig.

Sprecher 2: Und er hat guten Grund, denn die neueste Umfrage aus Sachsen besagt, dass die AfD mit 34 Prozent deutlich, deutlich erste Kraft ist. Dahinter folgt die CDU mit 30 Prozent. Und bitter, Helene, die einstige stolze Volkspartei, die die Ostpolitik gegründet hat, die immerhin ja auch sowas war wie ein Wegbereiter des Mauerfalls, 6% für die SPD, die Grünen bei 5%, ein Desaster.

Sprecher 4: Ein Desaster, vor allem für die SPD. Ich meine, sie tut nun alles, um auch in Ostdeutschland anzukommen mit der sogenannten Friedenspolitik, mit einer Politik, die das Einfrieren des Krieges in der Ukraine nun vorschlägt, in der Hoffnung, dass das die Ostdeutschen besänftigt und trotzdem muss die Partei bangen, in die Landtage im Osten noch einzuziehen. Das ist tatsächlich bitter. Aber Michael, wie findest du das denn, dass nun der 88 Jahre alte Schraubenkönig, wie er genannt wird, Jena Reinhold wird, dass er nun selber als Unternehmer politisch auftritt und sagt, wählt die AfD bitte nicht. Irgendwas anderes, aber nicht aus Spaß an der Freude, um Rabatz zu machen, eine Partei zu wählen, die in Teilen jedenfalls rechtsextrem ist.

Sprecher 2: Ja, Helene, ich glaube, wir müssen dankbar sein. Das sind ja die Menschen und die Unternehmer, die dieses Land aufgebaut hat, die für diese soziale Marktwirtschaft stehen, wie kaum ein anderer. Gerade er, dieser südwestdeutsche Unternehmer, einer der reichsten Deutschen, wendet sich jetzt erstmals in so einer Öffentlichkeit auch parteipolitisch. Und das hat einen guten Grund, denn es geht hier tatsächlich um die Demokratie und politische, demokratische Parteien, die umeinander ringen. Und deswegen äußern sich immer mehr Wirtschaftsführer, dass diese Ostwahlen nicht einfach nur kleine Landtagswahlen sind, sondern es geht hier wirklich vielleicht um eine Zeitenwende auch in der Demokratie.

Sprecher 4: Ja, es gibt ja auch die Kampagne Zusammenland, wo tatsächlich 500 Unternehmensstiftungen und Verbände sich beteiligen, ein Zeichen setzen wollen gegen Rechtsextremismus. Und das bedeutet eben auch immer gegen die AfD. Und die Unternehmer haben gute Gründe, argumentieren da ganz, man kann sagen ideologiefrei, jedenfalls ohne eine moralische Empörung, sondern verweisen ganz schlicht auf die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen, die sich durch einen Sieg der AfD, durch möglicherweise sogar eine Regierungsbeteiligung der AfD katastrophal entwickeln würden. Dabei geht es natürlich zum einen um die Fachkräfte, die aus dem Ausland ins Land geholt werden, was angesichts des Fachkräftes... Mangels in Deutschland dringend notwendig ist, was aber Deutschland ist einfach kein attraktives Land mehr, wenn die AfD hier was zu sagen hat. Zweitens ist es das Parteiprogramm der AfD, das in vielerlei Hinsicht tatsächlich wirtschaftsfeindlich ist. Das ist eine Partei, die einfach nicht an die Kraft der Marktwirtschaft glaubt.

Sprecher 2: Deutschlands Wohlstandsmodell beruht ja eigentlich auf Handel mit anderen Ländern. Wir sind Exportweltmeister geworden und genau das will die AfD zurückdrehen. Sie ist antieuropäisch, sie schätzt den Binnenmarkt ja gar nicht in Europa, sondern sie will ihn sogar rückabwickeln. Insofern, Helene, teile ich das sehr. Vielleicht kann man die AfD nur dann stellen, wenn man sie nüchtern, sachlich, anhand ihrer möglichen Konsequenzen und Folgen entlang orientiert und nicht mit der moralischen Keule draufkommt, weil da sind wir ja schon uns alle einer Meinung, dass das gefährlich ist, was die da teilweise von sich geben. Wir brauchen Leute wie Reinhold Würth, die sich gegen die AfD stellen. Es werden immer mehr und du hast völlig recht. Stell dir vor, du hast einen AfD-Ministerpräsidenten und das macht auf der Welt in den Konsulaten, in den Botschaften, wo Visa-Anpräge gestellt werden, die Runde, dass inzwischen in Deutschland einer von der AfD regiert, der blockieren kann. Das wäre fatal. Insofern gute Initiative. Wir können das nur unterstützen und deswegen verbreitern wir es hier auch. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist in der Kritik. 8,5 Milliarden Euro lautet das Budget. Wir alle zahlen das durch unsere Gebühren. Die einen nennen es Demokratieabgabe, die anderen nennen es Zwangsgebühren. Wir wollen wissen, muss dieser öffentlich-rechtliche Rundfunk reformiert werden? Und wenn ja, wie eigentlich? Und fragen deshalb einen der beliebtesten Vertreter des öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ein seriöser Hauptstadtjournalist, eines unserer Idole auch in den Privatmedien, Der langjährige ARD-Hauptstadtstudio-Chef Ulrich Deppendorf hat uns hier am Tisch besucht. Los geht's. Erstmal herzlich willkommen, lieber Uli Deppendorf.

Sprecher 5: Ja, schön, dass ich hier sein kann.

Sprecher 2: Darf man als Kollege einfach Uli Deppendorf sagen? Man fühlt sich so, als würde man sie ankumpeln, weil sie eigentlich Ulrich heißen, aber alle sagen Uli.

Sprecher 5: Die meisten sagen Uli, ich hatte immer eine eigene Fernseh-Teilsendung in den Mitternachtsspitzen der Uli aus Deppendorf. Also von daher sagen sie ruhig Uli.

Sprecher 2: Es ist wirklich der Uli aus Deppendorf, der jetzt da ist? Nein. Also 76 Volontär beim WDR, ein Jahr bevor ich geboren wurde. Kleine Station will ich nennen. Erster Chefredakteur der Tagesschau 1991. 1999 der Chefredakteur der ARD im Berliner Hauptstadtstudio, das er aufbaute, plante, konzipierte. Es war das erste digitale Studio überhaupt in der ARD. Dann zwischenzeitlich Fernsehdirektor beim WDR. Dann wieder zurück nach Berlin 2007 bis 2015 bei der ARD. 300 Ausgaben des Berichts aus Berlin gemacht. Einmal fast RBB. Intendant geworden. Mensch, Herr Deppendorf, hatten Sie nicht auch mal Lust auf irgendwie Privatmedien?

Sprecher 5: Nee, ich bin öffentlich-rechtlicher durch und durch.

Sprecher 2: Wie sehen Sie die Debatte über die Reform des öffentlich-rechtlichen Rundfunks als eine Legende des öffentlich-rechtlichen Rundfunks?

Sprecher 5: Ja, ich sehe das mit Interesse, zum Teil aber auch mit Sorge. Einmal glaube ich, hätten wir vielleicht selber vom öffentlich-rechtlichen Rundfunk etwas eher mit eigenen Reformvorschlägen kommen müssen. Zweitens halte ich das, was da manchmal auf uns niederprasselt, auch ziemlich für ungerecht. Drittens gibt es ja nun verschiedene Vorschläge, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk sich neu gestalten soll. Da bin ich mal gespannt, wie sich die Medienstaatssekretäre und die Landesregierung da zusammenfinden. Das war schon in den vergangenen Jahrzehnten immer schwierig. Ich habe mal gesagt, der öffentlich-rechtliche Rundfunk, beziehungsweise die ARD ist nicht reformfähig, aber sie ist es doch, man merkt es jetzt schon. Ich halte auch so Vorschläge, die der jetzige Intendant Kai Gniffke gemacht hat, zu sagen, Wir machen sozusagen ein ARD-Drittes Programm, die ziehen wir zusammen, wir machen Kompetenzzentren, da kann man sicherlich streiten, wie die ausgestaltet werden sollen, aber es muss nicht mehr jeder sozusagen alles machen, sondern wir machen ein drittes Programm, was von verschiedenen Stellen koordiniert wird. Aber ein Gesundheitsmagazin wird meinetwegen in Nordrhein-Westfalen gemacht, kann aber in Berlin genauso ausgestrahlt werden. Im Prinzip ist es auch richtig zu sagen, die dritten Programme bekommen ein Mantelprogramm und dann kann man sich abends ab 18 Uhr auseinanderschalten, meinetwegen bis 21 Uhr und hat dann eine erfolgreiche regionale Stelle. Das wäre, glaube ich, auch ein Ansatz.

Sprecher 2: Man könnte doch auch einfach sagen, das ZDF ist der nationale Sender mit all den Korrespondenten, mit der bundespolitischen Berichterstattung und die ARD wird eine regionale Struktur mit sechs bis sieben regionalen Intendanzen und ganz vielen mobilen lokalen Redakteuren, die Hörfunk und Fernsehen machen und dann hat man die ganzen großen Strukturen einfach abgeschafft. Klingt das nicht nach einer total logischen Radikalkur?

Sprecher 5: Klingt radikal, klingt in Teilen logisch, wird aber so nicht durchsetzbar sein. Dann sind auch wieder die Länderchefs davor, sie wollen schon ihre Sender behalten. Aber ist das wirklich sinnvoll?

Sprecher 2: Brauchen wir Radio Bremen wirklich?

Sprecher 5: Ja, selbst die sogenannte Zukunftskommission, die ja dann ein Papier veröffentlicht hat, hat ja gesagt, es sollen keine Sender eingestellt werden. Radio Bremen macht ein unglaublich erfolgreiches Regionalprogramm. Den Rest übernimmt sie schon vom Norddeutschen Rundfunk, übernimmt Radio Bremen vom NDR, macht aber ein sehr erfolgreiches Regionalprogramm und hat durchaus auch immer wieder Ideen für Unterhaltungssendungen. Die längste und erfolgreichste Talkshow im deutschen Fernsehen kommt von Radio Bremen.

Sprecher 2: Ja, man könnte sie ja dann... Drei nach neun. Ja, richtig. Giovanni Lorenzo macht das wunderbar. Und trotzdem denke ich... An die Verwaltungsstrukturen.

Sprecher 5: Ja, die kann man da, glaube ich, sind Reformen.

Sprecher 2: Oder auch die Zusammenarbeit von Hörfunk, Radio. Wir machen jetzt einen Podcast. Diese Spur kann man natürlich auch einem Radiosender geben. Man müsste ja auch nicht immer drei oder vier Kameramänner und noch zwei Tontechniker mitnehmen, nur für den einen ARD-Sender, wenn doch schon das ZDF oder der Deutschlandfunk schon dabei ist.

Sprecher 5: Also wir nehmen ja nicht immer nur zwei oder drei Tontechniker mit. Wir drehen zum Teil auch schon nur noch mit Handys. Auch das haben wir schon gemacht.

Sprecher 2: Die ARD wirklich erdeppen.

Sprecher 5: Alles in Krisengebieten arbeiten sie mit allem. Aber da ist sicherlich noch Koordinierungsbedarf da. Da wird auch dran gearbeitet, gar keine Frage. Und wir merken auch jetzt schon in den Auslandsstudios, aber auch hier im Hauptstadtstudio, gibt es Kollegen, die schon für Hörfunk und für Fernsehen arbeiten. Und auch für das Internet. Also als ich hier angefangen habe im Hauptstadtstudio, waren die Kollegen sehr zurückhaltend, als ich denen mal sagte, Leute, arbeitet doch mal für Tagesschau.de. In aller Bescheidenheit, das habe ich in Hamburg eingeführt. Nö, wollen wir nicht. Und dann hat ein Kollege das mal angefangen. Der ist heute Informationsdirektor des Bayerischen Rundfunks, Thomas Hinrichs. Und der kam nach einer Stunde zu mir und sagte, ist ja irre, ich kriege hier Post aus Australien, ich kriege hier E-Mails aus England, nur weil ich da in Tagesschau.de was geschrieben habe. Das ist heute Standard. Da arbeiten viele für Tagesschau. Und machen auch gleichzeitig Hörfunk. Und auch die Korrespondenten im Ausland müssen beides beherrschen mittlerweile.

Sprecher 2: 21 Sender, 73 Radiofrequenzen, 8 Milliarden Euro pro Jahr. Kann man doch eigentlich keinem mehr erklären in Deppendorf, in der Größe, in dem Umfang. Es gibt diese Grundversorgung, die damals nach dem Krieg zu Recht da reingeschrieben wurde, die ist doch heute durch natürlich auch ganz andere Anbieter teilweise abgefangen, oder?

Sprecher 5: Also ich sage mal, ich will mich auch nicht zum Hörfunk äußern, weil da bin ich jetzt nicht der Richtige, ich bin eher vom Fernsehen.

Sprecher 2: Obwohl Sie eine Radiostimme haben, Herr Deppendorf.

Sprecher 5: Das mag ja sein, aber trotzdem. Ich glaube schon, und da wird ja auch daran gearbeitet, dass sich da einige Sender auch mal zusammenschließen, beziehungsweise einige Programme zusammenschließen. Die Nachtschiene wird nur noch von einem Sender gemacht. Auch kann man sicherlich mal fragen, ob jeder Sender einen eigenen Nachrichtensender haben muss, aber auch nicht etwas zusammenziehen kann. Auch das wird nachts schon gemacht.

Sprecher 2: Sie meinen, dass man die Nachrichtenschienen aller Sender bündelt?

Sprecher 5: Aller Sender mal bündelt.

Sprecher 2: Zum Beispiel ins ARD-Hauptstadtstudio?

Sprecher 5: Nein, das muss gar nicht sein. Nein, nein. Aber Sie müssen auch sehen, die Länder achten schon selber, auch diese Länder, Ministerpräsidenten, sehr stark. Was hat mein Sender sozusagen in der ARD im Gesamtkonzept für eine Stellung? Wie ist zum Beispiel auch die Einschaltquote meines dritten Programms? Sie glauben gar nicht, was man da als Fernsehdirektor in Köln, aber wir zusammen mit Fritz Bleitgen als Intendant. was man da alles erleben durfte. Das ging bis zu Forderungen. Ja, also die neue Sendung Hart aber Fair, die wir damals mit Frank Plasberg ins erste Programm gebracht haben, Die darf aber nicht aus Berlin kommen, die muss weiter aus Köln kommen.

Sprecher 2: Noch heute müssen gewisse Talkshows einmal im Monat in Köln stattfinden.

Sprecher 5: Ja, wir haben dann gesagt, okay. Gucken wir mal und dann haben wir aber einfach häufig aus Berlin senden lassen. Die Länderinteressen prallen da aufeinander.

Sprecher 2: Also sind problematischer eigentlich auch die Politiker in den Ländergremien, die dafür sorgen, dass es eben beim WDR...

Sprecher 5: Tom Buhr hat das ja mal in seiner berühmten Hamburger Rede auch angesprochen. Es sind schon die Länderchefs, es sind die Länderparlamente auch, es sind auch die Gremien. Die gucken schon darauf, wie ist mein Sender positioniert in der ARD. Auch da muss, glaube ich, ein etwas anderes Gefühl reinkommen, um die ARD dann auf eine Schiene zu bringen, wo noch mehr Koordination, noch mehr Kooperation möglich ist, wo vielleicht auch mal mehr oder weniger eine zentrale Einheit geschaffen werden kann. Der Vorschlag der Zukunftskommission zu sagen, wir machen eine ARD, neue Anstalt, Klingt erstmal gut, wird aber auf Dauer, glaube ich, schwieriger werden durchzusetzen. Und heute gibt es ja schon ein Gegenpapier wieder von den Grünen, die gesagt haben, eine eigene AD, neue Anstalt, kommt überhaupt nicht in Frage. Also Sie sehen, wie schwierig das ist.

Sprecher 2: Ja, man muss an die... Demokratieabgabe von Herrn Schönborn denken. Und jetzt könnte man natürlich sagen, Populismus, die Ränder werden erstarkt. Gerade jetzt brauchen wir einen seriösen öffentlich-rechtlichen Rundfunk. Aber diese Debatte wird so derzeit eher nicht geführt.

Sprecher 5: Nein, ich meine, erstens sage ich mal, der öffentlich-rechtliche Rundfunk ist seriös. Zweitens, habe ich auch immer gesagt, die ARD ist der größte Kulturanbieter, ich glaube sogar Europas.

Sprecher 2: Man wünschte sich, ihr hättet euch selber mehr reformiert, damit jetzt die Attacken nicht kommen.

Sprecher 5: Das nehme ich als Kritik auf. Ich glaube, da haben wir in den letzten Jahren oder Jahren eigentlich, vielleicht zehn Jahren, zwölf Jahren, ein bisschen zu wenig daran gearbeitet, zu sagen, okay, wir selber sagen, wo wir zurückgehen wollen.

Sprecher 2: Bevor es die anderen einem sagen, genau.

Sprecher 5: Aber ich wäre nicht sicher, ob da alle Länderparlamente und alle politischen Köpfe mitgespielt hätten, wenn wir mit Vorschlägen gekommen wären, zu sagen, also wir stellen mal das ein oder wir wollen das Sinfonieorchester nicht mehr.

Sprecher 2: Teilweise acht, neun Frequenzen in einem Bundesland, wo man sich denkt, naja gut, aber eine Milliarde Euro, alleine das Budget für den WDR. Ich finde das wirklich Wahnsinn. Der BBC kommt mit fünf Milliarden insgesamt aus und ist jetzt auch kein qualitativ minderwertiger öffentlicher Sender.

Sprecher 5: Vollkommen ist sogar das Vorbild des öffentlich-rechtlichen Senders, der Sender hier in... Es ist aber nicht so, als würde jetzt nicht auch daran gearbeitet. Also es gibt ja schon Kommissionen bei uns, es gibt Gespräche.

Sprecher 2: Ja, aber hier müssen Sie auch was umsetzen.

Sprecher 5: Sie müssen es auch umsetzen. Es wird auch umgesetzt. Gar keine Frage. Aber wir können es nicht alleine. So, sondern es müssen die Länderparlamente zustimmen. Es muss auch über den Auftrag geredet werden. Ich meine, wir machen nicht den Auftrag. Der Auftrag ist in Gesetzen drin.

Sprecher 2: Würden Sie dafür plädieren, dass man den neu fasst, dass man ein neues Gesetz macht?

Sprecher 5: Ich halte das nicht mehr für ausgeschlossen, dass man sagt, okay, wo ist die Zukunft des öffentlich-rechtlichen Rundfunks? Da würde ich sagen, mein Verständnis wäre in der Information, in der Kultur. Vielleicht auch noch Sport, gar keine Frage.

Sprecher 2: Als Teil der Kultur.

Sprecher 5: Als Teil der Kultur, ja, ja.

Sprecher 2: In Deutschland ist das so.

Sprecher 5: Was ist mit der Unterhaltung? Müssen wir die machen? Müssen wir die in dem Umfang machen? Wenn wir sagen, wir machen das zum Beispiel nicht oder wir kürzen bei Fernsehfilmen oder so, dann haben sie gleich wieder eine ganze Industrie, die aufschreit. Durchaus zu Recht, weil da hängen viele Arbeitsplätze dran. Dann möchte ich mal, sagen wir mal, den bayerischen Ministerpräsidenten erleben, wenn eines Tages gesagt wird, ja, die Bavaria kriegt weniger Aufträge.

Sprecher 2: Ja gut, aber die Frage ist ja, ob wir rote Rosen oder Florian Silbereisen im öffentlich-rechtlichen Rundfunk brauchen.

Sprecher 5: Also rote Rosen hat sogar die BBC sowas ähnliches gemacht. Wir haben leider, es war ein Fehler, die Lindenstraße eingestellt. Die hätte uns, glaube ich, heute in den Zeiten auch noch ganz gut zu Gesicht gestanden. Das würde ich auch mit als einer meiner Fehler bei der Fernseh- in der Zeit, als ich Programmdirektor war, sehen, dass ich da mitgemacht habe.

Sprecher 2: 200 Millionen. Für eine Fußball-Weltmeisterschaft, würden Sie das mitmachen, wenn Sie der Chef von Dat Janse wären?

Sprecher 5: Ja, würde ich machen.

Sprecher 2: Wird immer teurer, jede Turnier. Und es gibt nicht nur Fußballfans wie uns zwei.

Sprecher 5: Irgendwann ist es... Damals war das auch schon teuer. Als wir die Fußball-Weltmeisterschaft sozusagen für die ARD gesichert haben, da haben alle Gremien gejubelt. Alle. Und jetzt erzähle ich Ihnen nochmal eine andere Geschichte. Es gab in München einen legendären Programmdirektor, der hieß Dr. Günther Struve. Der lebt, glaube ich, auch noch immer in Berlin. Der kam eines Tages an und sagte, wir machen mal jetzt was ganz Neues. Wir werden angegangen, permanent von allen Medien und Zeitungen. Wir machen zu wenig Kultur im Ersten. Dann haben wir die sensationelle Salzburger Festspielpremiere von La Traviata mit Rolando Villason und Ananit Repko live übertragen. So, wir hatten natürlich an einem Samstagabend wenig Zuschauer. Ich glaube, 7% Marktanteil. Sofort alle schrieben, Quotendesaster bei der ARD. Alle die Kollegen, die uns vorher sozusagen angemacht hatten, wir machen zu wenig Kultur im Ersten. Unsere Gremien kamen auch an, wie kann man denn sowas machen? Und dann habe ich damals im Rundfunkrat gesagt, wissen Sie was, jetzt raten Sie mal, wie lange die Kölner Oper spielen muss, um zwei Millionen Zuschauer zu bekommen. Rechnen Sie das mal aus. Das sind fast 20 Jahre. Schöner Vergleich. Den wir an einem Abend gemacht haben. Also so viel zu dieser Diskussion. Solange wir immer noch haben, wir müssen für den Sport sein, wir müssen für die Unterhaltung sein, solange das im Gesetz drinsteht, müssen wir uns auch um Zukunft und zuschauertüchtige Geschichten bekommen.

Sprecher 2: Darüber kann man lange diskutieren, weil der Programmauftrag damals war natürlich Bollwerk gegen die Propaganda einer dann auch noch extremen Partei. Das war ja alles richtig und wichtig und man macht das mit Informationen, mit Aufklärung, aber vielleicht nicht mit Karneval und Kai Flaume und Klamauk. Aber darüber können wir jetzt lange diskutieren. Aber Sie waren immerhin lange Jahre ARD-Studioleiter in Berlin. Was mich mal interessieren würde, gab es den Einfluss der Politik, der ja uns so oft auch unterstellt wird, uns Journalisten, dass wir die Anrufe aus dem Kanzleramt bekommen oder die Beschwerden beim öffentlichen rechtlichen Rundfunk anlanden, wenn sie zu kritisch mit dem einen oder anderen umgegangen sind? Ganz ehrlich, eine Anekdote.

Sprecher 5: Ganz ehrlich, eine Anekdote. Ich habe keinen einzigen Anruf hier in Berlin bekommen, was irgendwie Druck ausgeübt hätte oder ähnliches. Es gab mal in Nordrhein-Westfalen, so gab es mal so den einen oder anderen Minister, der ein bisschen sehr schnell sich echauffierte, der rief dann schon mal an und sagte, um Verschämtheit, dass ihr das, was ihr da gemacht habt, aber den konnte man beruhigen, das war nichts.

Sprecher 2: Schwarz oder Roter?

Sprecher 5: Rot. Es rief nur mal ein Mensch in Hamburg an, ich sage jetzt nicht wer, ein Politiker. ein damaliger, ich glaube sogar Fraktionsvorsitzender und Parteivorsitzender einer Partei, ob er nicht als Radsportreporter mal die Tour de France mitkommentieren könnte.

Sprecher 2: Rudolf Scharping.

Sprecher 5: Und da mussten wir dann doch ihm leider beibringen, Man wechselt sich hier nicht selbst ein beim Fernsehen. Genau, und das hat er aber auch verstanden. Nein, wenn lief das über die Gremien? So, da wurde dann, es gab ja in jeder Gremiensitzung Neues oder Kritik am Programm. Da kam dann schon mal Kritik raus, aber ich habe hier keinen einzigen Anruf bekommen. Das ist eine Mär, die vor allen Dingen jetzt sehr populistisch benutzt wird, gerade von einer ganz bestimmten Partei. Von der ich hoffe, dass sie nie an die Regierung kommt.

Sprecher 2: Das haben wir gemein. Ich habe sie ja oft beobachten dürfen, ab und zu mit ihnen auch mal reisen können und war angetan von der maximalen Differenziertheit ihrer Ausführungen. Deswegen gelten sie ja nicht zuletzt bei vielen Kollegen immer noch als der seriöseste Journalist, den die ARD gesehen hat. Also das Image hatten sie immer. Heute gibt es eine heftige Debatte, auch inhaltliche Natur über ARD und ZDF, Stichwort Haltungsjournalismus. Sind ARD und ZDF... Tendenziell zu links?

Sprecher 5: Nein, würde ich nicht sagen. Was ich ab und zu vermisse, ich sage mal so Kollegen wie Sigmund Gottlieb, das heißt eine ganz starke, auch mal sehr konservative, Nicht rechtskonservative, aber konservative Stimme auch bei Kommentatoren. Das wäre gar nicht mal so schlecht. Ich habe immer mal gesagt, warum machen wir nicht mal bei den Tagesthemen so einen Versuch. Einmal in der Woche kann auch ein Zeitungskollege mal kommentieren. Wäre vielleicht mal ein Vorschlag, um sozusagen auch eine Bandbreite da reinzugeben. Nein.

Sprecher 2: Machen die Kollegen beim ZDF in der Presseshow ja morgens. Im Morgen war ganz schön immer, finde ich gut.

Sprecher 5: So, aber nein, zu links. Die Diskussion über den Haltungsjournalismus haben wir.

Sprecher 2: Ist sie berechtigt?

Sprecher 5: In Teilen ja.

Sprecher 2: Weil bei uns im Journalismus zu oft erkennbar wird, wo wir selbst stehen?

Sprecher 5: Wo wir zum Teil selber stehen, das ist richtig. Wir hatten bei der Tagesschau immer das Problem der Aufsager. Also wenn wir in der 20-Uhr-Tagesschau sind und müssen dann nochmal 10 oder 15 Sekunden was hinterher schieben, Das ist dann ab und zu mal so passiert, dass da so eine kleine Bewertung reinkam. Da muss man vorsichtig sein. Da war ich auch immer relativ streng. Ich wünsche mir manchmal etwas noch mehr gegensätzliche Magazine auch.

Sprecher 2: Politikmagazine meinst du?

Sprecher 5: Politikmagazine. Früher wusste man, der Bayerische Rundfunk ist wirklich die Idee. Exzidiert, konservativ. Es gab auch dann die ganz Linken von Panorama und von Monitor.

Sprecher 2: Wo ist heute der liberal-bürgerliche Politikmagazin?

Sprecher 5: Report Mainz ist nicht schlecht. Was diese liberale Geschichte, die auch nach allen Seiten sozusagen offen ist, Insgesamt können wir ja noch froh sein, dass wir diese Magazine haben. In anderen Ländern gibt es sie nicht. Da sollten sich auch alle die wieder vor den Spiegel halten, die meinen, sie müssen diese Magazine abschaffen.

Sprecher 2: Absolute Zustimmung. Die Kollegen von der Welt, ein privates Medium, ein geschätztes Medium, machen jetzt ein TV-Duell. Björn Höcke und Mario Vogt. Finden Sie das richtig?

Sprecher 5: Sie machen es auch noch an einem Tag, in dem ein Konzentrationslager befreit wurde, beziehungsweise die Insassen. Das war, glaube ich, auch ein Vorschlag selbst des CDU-Landesvorsitzenden Herrn Vogt. Er wollte mal mit Herrn Höcke reden.

Sprecher 2: Sollte man mit ihm reden?

Sprecher 5: Ich bin da öfter gesagt gespalten. Im Falle von Herrn Höcke würde ich sagen, nein. Es ist kein Rechtskonservativer mehr, es ist ein Nationalist, man darf ihn ja Faschisten sogar nennen, man darf ihn auch Neonazi nennen oder Nazi nennen. Dass man da ihn aufwertet, halte ich schon für sehr problematisch. Beide, Herr Vogt und der Moderator, müssen sich, glaube ich, sehr, sehr gut vorbereiten, damit sie da nicht... sozusagen den Bach runtergehen und es nur einen Sieger gibt und das wäre Höcke. Die AfD kann das jetzt schon ausschlachten. So tut sie ja auch.

Sprecher 2: Warum ist das passiert, Herr Deppendorf? Warum haben wir Medien es nicht geschafft, die AfD inhaltlich zu stellen, zu entlarven? Oder ist das gar nicht unsere Aufgabe?

Sprecher 5: Doch, es ist schon unsere Aufgabe. Ich glaube, wir haben lange Zeit die AfD nicht so richtig ernst genommen, auch nicht so richtig wahrgenommen. Sie hat angefangen als eine Partei von Professoren, die gegen den Euro waren, hat sich dann so ein bisschen weiterentwickelt. Wir haben auch geglaubt, das ginge wieder vorbei. Es ist nicht vorbeigegangen. Dann kam sicherlich auch, ich sag mal, die eine oder anderen unglücklichen politischen Entscheidungen oder auch Kommunikation, auch jetzt gerade wieder dazu, sodass sich da etwas aufgestaut hat. Wir haben vielleicht auch, das muss man sagen, uns nicht... Als Medien oder haben uns zu sehr konzentriert nur auf die Berliner Ecke. Ich weiß noch, damals, als wir hier angefangen haben, haben alle gesagt, ja, Bonn war ein Glashaus, nur Bonn unter sich. Und hier in Berlin ist ja ganz toll und dann geht ihr gleich nach Kreuzberg und ihr seid mittendrin überall. Und das ist ja nicht passiert. Berlin ist fast die größere Glocke als Bonn. Ich habe immer gesagt, das Gebiet zwischen Sandarmarkt und Reichstag ist das. Das exterritoriale Gebiet von Berlin.

Sprecher 2: So wenig Berlin ist sonst irgendwo.

Sprecher 5: So, und da glaube ich, haben wir den Fehler gemacht, dass wir nicht rechtzeitig in die Anführung, Abführung, sogenannte Provinz gegangen sind und uns da mal gekümmert haben, was da eigentlich die Sorgen sind und die Nöte sind.

Sprecher 2: Zum Abschluss, Herr Deppendorf, wie gucken Sie selbst Fernsehen noch linear oder nur noch Mediathek?

Sprecher 5: Beides. Also ich gucke linear und es wird auch noch länger linear geben, als viele denken. Und ich gucke aber auch die Mediathek. Ich gucke aber auch noch den einen oder anderen Streaming-Dienst.

Sprecher 2: Was ist gerade Ihre aktuelle Lieblingssendung im Öffentlich-Rechtlichen, die Sie nie verpassen?

Sprecher 5: Tagesschau.

Sprecher 2: Immer noch.

Sprecher 5: Ja.

Sprecher 2: Wird auch immer so bleiben.

Sprecher 5: Ja.

Sprecher 2: Herr Deppner, vielen Dank für das Gespräch.

Sprecher 5: Bitteschön.

Sprecher 2: Zum Nachtisch ein guter Ratschlag an die Bundesregierung oder vielleicht sogar ans Verteidigungsministerium, nämlich ein Hinweis auf ein Land, das ziemlich erfolgreich Spionage bei Regierungshandys jetzt verhindert. Belgien, ja, ausgerechnet Belgien, das gelegentlicher Probleme bei Regierungsbildungen hat, hat es jetzt geschafft, die eigenen Regierungsmitglieder und Top-Officials mit Smartphones auszustatten, die ausschließlich mit belgischen Komponenten gebaut wurden. Sie sollen besonders sicher sein, keiner kann sich mehr draußen irgendwie reinschalten und deswegen kann man in dem Land der europäischen Hauptstadt Brüssel jetzt besonders sicher miteinander telefonieren und sogar die ein oder andere geheime Information teilen. Das wäre doch auch mal was für Sie, Frau Strack-Zimmermann und Ihren Verteidigungsausschuss. Jedenfalls freuen wir uns über die Kollegen aus Belgien und dachten, diese Nachricht hier könnte Sie an diesem Morgen interessieren. Ich wünsche Ihnen jetzt einen guten Start in diesen Tag. Lassen Sie sich heute nicht ärgern, bleiben Sie entspannt. Wir hören uns an dieser Stelle morgen wieder. Ihr Michael Bröker.

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 3: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.