Wie geht es den Startups, Frau Pausder?
Dauer: 27:07

Wie geht es den Startups, Frau Pausder?

  • Tischgespräch: Hubertus Heil und Christian Lindner stellen das Rentenpaket II vor - Wie steht es um dringend notwendige Reformen?
  • Zu Gast am Runden Tisch: Die Unternehmerin Verena Pausder sieht Nachholbedarf bei der Förderung von Start-ups, weist überzogenen Pessimismus in der Wirtschaft aber zugleich zurück.
  • Nachtisch: Verdi und die GDL bestreiken Ende der Woche das Land. Doch Alternativen, um von A nach B zu kommen, gibt es genug.


Die Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, Verena Pausder, mahnt eine stärkere Verzahnung von Wirtschaft und Forschung sowie eine stärkere Finanzierung der Digitalunternehmen an, um Deutschland als Innovationsstandort zu stärken. „Wir müssen dabei gar nicht in die USA schauen. In Frankreich läuft das auch schon. Macron sagt, man will eine Start-up-Nation werden, so etwas wünsche ich mir vom Bundeskanzler auch.“ Frankreich habe die Pensionskassen, Versicherer und Rentenkassen verpflichtet, mehr Geld in Venture-Capital anzulegen. „Damit ist die Start-up-Szene in Frankreich um 30 Prozent gewachsen.“ Auch die Forschung müsste stärker mit der Wirtschaft verzahnt werden, wie es die Münchner Universität TUM beispielhaft macht. Alleine elf Unicorns hätten sich aus der Hochschule gegründet.  


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Transkript

Sprecher 1: Table Today mit Michael Bröker und Helene Bubrowski.

Sprecher 2: Dienstag, 5. März, Ihr Audio-Briefing des Vertrauens ist wieder da. Table Today, der Podcast mit einem dicken Paket heute. Unter anderem sprechen wir gleich über das Rentenpaket Teil 2, das die Koalition heute verabschiedet. Das diskutiere ich natürlich mit Helene Bubrowski. Einen schönen guten Tag, liebe Helene.

Sprecher 3: Hallo, lieber Michael.

Sprecher 2: In unserem Tischgespräch nimmt heute Verena Pauster Platz. Sie ist Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands und sie skizziert eine Innovationsagenda für Deutschland. Außerdem sprechen wir mit Finn-Meyer Kuckuck, Redaktionsleiter des China Table. Er erklärt uns, was 3000 Chinesen in einem Raum machen und warum dieser nationale Volkskongress diesmal so anders ist. Zum Nachtisch eine gute Nachricht, denn trotz zahlreicher Streikaktivitäten in Bus, Bahn und Flugzeug sagen wir Ihnen, wie Sie ganz entspannt von A nach B kommen.

Sprecher 3: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank for Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.

Sprecher 2: Helene, einen schönen Gruß nach Hamburg, wo du dich derzeit aufhältst.

Sprecher 4: Ja, Michael, ich bezeichne das Gespräch ja deswegen heute ausnahmsweise mal vorab auf. Ich sitze hier tatsächlich im Büro des Präsidenten der Bucerius Law School mit dem wunderschönen Blick auf den Campus. Ich bin hier heute bei einer Konferenz, bei einem Strategiedialog der Law School. Total interessant und außerdem bin ich ja als alte Hamburgerin. Auch glücklich, mal wieder hier zu sein. Einen schönen Gruß nach Berlin.

Sprecher 2: Helene mit einer kleinen Auswärtsfahrt, aber kommt bald wieder zurück. Das verspreche ich Ihnen, liebe Zuhörerinnen und Zuhörer. Und wir reden trotzdem über Berlin und das, was heute in der Berliner Republik sehr relevant werden dürfte. Denn die Koalition hat sich doch nochmal zusammengerauft. Sie stellt heute das Rentenpaket Teil 2 vor. Hubertus Heil, SPD, Christian Lindner, FDP werden die Details bekannt geben, die sie selbstverständlich im Berlin-Table am Vorabend schon gelesen haben. Das Rentenpaket. Helene, erste wichtige Frage. Ist deine Rente eigentlich sicher?

Sprecher 4: Tja, Michael, wenn ich das so genau wüsste. Aber immerhin kann ich sagen, ich habe schon früh vorgesorgt. Ich habe schon Mitte der 90er Jahre Telekom-Aktien gekauft, die habe ich jetzt nicht so toll entwickelt, muss ich sagen. Aber ich habe dann noch das eine oder andere dazu gekauft und hoffe, dass sich das noch weiterhin gut entwickeln wird.

Sprecher 2: Womit du ja eine große Säule dieses Rentenpakets direkt schon aufgenommen hast, nämlich den Kapitalstock, den die FDP reinverhandelt hat. Es soll also künftig für junge Menschen eine Art verpflichtende private Altersvorsorge an den Kapitalmärkten geben. Das ist ein... Paradigmenwechsel, sowas gab es bisher noch nicht. Aber das andere ist das vielleicht noch größere, ja, manche Ökonomen sagen, der kritisch zu sehende Aspekt. Und das ist die Fixierung des Rentenniveaus auf 48 Prozent. Das Rentenniveau sagt konkret aus, wie viel Prozent des aktuellen Durchschnittslohns jemand als Rente erhält, der genau 45 Jahre lang immer zum Durchschnittslohn gearbeitet und Beiträge gezahlt hat. Das ist also eigentlich eine fiktive Summe, aber sie sagt wunderbar aus, wie sich die Renten im Verhältnis zu den Löhnen im Laufe der Zeit entwickelt haben. Und die SPD möchte, dass dieses Niveau nicht mehr unter die 48-Prozent-Grenze, wo sie übrigens gerade ist, sinkt. Das müsste sie aber eigentlich, denn wir werden ja alle immer älter und immer mehr im Alter und immer weniger Beitragszahler, die den Rentner bezahlen. Das waren übrigens in den 60er Jahren mal sechs Beitragszahler. Heute sind es nur noch 1,5 Beschäftigte, die einen Rentner finanzieren müssen. Also ist das jetzt eine Rentenreform, die die Rente sicherer macht oder ist das Wunschdenken, Helene?

Sprecher 4: Ja, Michael, es ist ja tatsächlich sogar noch dramatischer, als du es gerade beschrieben hast. Denn heute wird ja nicht nur die Rente nur von 1,5 Beschäftigten finanziert pro Rentner, sondern es wird ja auch noch kräftig aus dem Haushalt bezuschusst. Es sind sage und schreibe 120 Milliarden Euro, die jährlich bereitgestellt werden müssen, wohlgemerkt zusätzlich zur gesetzlichen Rentenversicherung, die wir ja alle zahlen oder jedenfalls die Sozialversicherungspflichtigen alle zahlen. Und nur deswegen kann man heute sagen, die Rente ist sicher. weil wirklich so enorm viel Geld noch dazukommt. Und jetzt, wenn man in die Zukunft schaut, dann muss man sagen, naja, das, was ich ja heute einzahle, ist ja nicht das, was für mich dann irgendwann zur Verfügung steht, sondern ich muss ja hoffen, dass meine Enkel, wenn ich dann welche habe, künftig dann einzahlen, damit meine Rente finanziert wird. Das Ganze nennt man... Umlagesystem, also man sorgt nicht für sich selber vor, sondern man hofft, dass die zukünftigen Generationen vorsorgen. Insofern lastet auf deren Schultern ganz schön viel Gewicht beziehungsweise ganz schön viele alte Menschen.

Sprecher 2: Absolut, Helene. Und das alte Adenauer-Bild, Kinder kriegen die Leute immer, stimmt eben nicht ganz. Kinder kriegen die Leute immer, hat er gedacht und deswegen keinerlei zusätzliche Säulen in die Rente eingefügt, außer dieses Umlagesystem. Und so ist es eben nicht. Wir haben eine demografische Alterung, die gerade in den nächsten Jahren richtig durchschlagen wird, wenn nämlich die Millionen von Babyboomern mit den Geburtsjahren 1950er, 1960er Jahren in den Ruhestand gehen. Und dann haben wir eigentlich das Problem. Deswegen, eigentlich hätte man die Rente wirklich reformieren müssen. Jetzt wird sie vorübergehend stabilisiert mit Pflastern versehen, aber das dicke Ende kommt wahrscheinlich erst.

Sprecher 4: So ist es und die Rente ist einer der Punkte, in der es so viele Interessengruppen, so viele Stakeholder gibt, die nichts ändern wollen. Und das sind in allererster Linie die Rentnerinnen und Rentner in diesem Land, dass bisher des allen Koalitionen unglaublich schwer fiel, irgendetwas zu machen. Jedenfalls irgendetwas, das zu einer echten Reform und Zukunftsfähigkeit führt. Was wir in den letzten Jahren gesehen haben, sind eher Zugeständnisse. und Erleichterungen für Rentnerinnen und Rentner, also etwa die Rente mit 63, wenn man sein Leben lang gearbeitet hat, die die Union jetzt infrage stellt. Die SPD will aber nicht dran rütteln. Jetzt kommt dazu die Fixierung auf 48 Prozent. Das liegt natürlich daran, und so viel Ehrlichkeit muss sein, dass ein Großteil der Wählerinnen und Wähler, übrigens gerade von SPD und CDU, ältere Menschen sind.

Sprecher 2: So ist es. Und nicht nur die von CDU und CSU, am Ende auch von allen politischen Parteien sind die Wählerschichten, die regelmäßig zur Wahl gehen, eben Menschen, die über 50 oder 55 oder 60 sind und damit die treuesten der Treuen im Wahlvolk. Und gegen die will man natürlich keine Politik machen. Allerdings müsste man und sollte man, deswegen frage ich mich auch immer wieder, warum es nicht doch Jugendorganisationen gibt oder Fridays for Future mal für eine Rentenreform auf die Straße geht, anstatt nur fürs Klima. Hat mich immer schon fasziniert, aber die machen es einfach nicht und es wird nicht reichen. Und deswegen gibt es einen Vorschlag, Helene, und ich finde, der ist eigentlich total logisch. Der kommt von der CDU. Mal sehen, ob sie sich traut, das auch ins Wahlprogramm zu schreiben. Sie will das Renteneintrittsalter einfach automatisch an die steigende Lebenserwartung knüpfen. Was ja logisch ist. Wenn wir länger leben, dann müssen wir auch entweder auf mehr Rente verzichten oder länger arbeiten, damit die Rentenbezugsdauer nicht so lange ist. Es ist ja eigentlich ziemlich logisch, Mathematik, aber an das traut sich keiner so wirklich ran.

Sprecher 4: Ja, es ist logisch, obwohl ich natürlich auch jedem Rentner seine gemütliche Rente, die übrigens meistens so meine Erfahrung in der eigenen Verwandtschaft ist, auch in ziemlichen Stress ausartet. Ich gönne es jedem von Herzen, ob es nun die Ruhezeit oder die sogenannte Unruhezeit ist. Trotzdem ist es meines Erachtens tatsächlich alternativlos, um mal dieses schöne Merkel-Wort zu benutzen. Und ich rechne es auch der CDU in diesem Punkt hoch an, die ja von vielen Rentnerinnen und Rentnern nach wie vor gewählt wird, dass die sich an dieses heiße Eisen trotzdem rantrauen und eben sich ein bisschen freimachen von der Erwartungshaltung der eigenen Wählerschaft.

Sprecher 2: Genau, und das konkrete Modell sieht so aus. Eine Zweidrittellösung wird da gespielt in der CDU. Wenn die durchschnittliche Lebenserwartung von bestimmten Jahrgängen um drei Monate steigt, muss das Renteneintrittsalter für sie auch um zwei Monate steigen. Also nicht ganz so dramatisch. Das ist aus meiner Sicht eine harmlose Reform. Dazu wollen sie eine verpflichtende betriebliche Altersvorsorge. Sinnvoll gibt es in vielen Ländern schon. Und dann eben die private Altersvorsorge über die Kapitalmärkte. Eine solche Dreiteilung der Rente, dann wäre sie wirklich sicher.

Sprecher 4: Ja, die Koalition hofft natürlich auch, dass mit ihrem Modell die Rente sicher ist. Das Aktienmodell, das ja ursprünglich aus der FDP kommt, sieht vor, dass bis in die 30er Jahre das Vermögen auf 200 Milliarden Euro anwächst, sodass natürlich dadurch der Haushalt entlastet wird, wenn dieses Geld dann ausgegeben wird für die Rente. Mit meiner Telekom-Aktie hat das in diesem Punkt nicht geklappt. Aber wir haben doch alle Vertrauen am Ende in die Marktwirtschaft und in das Wachstum der Wirtschaft. Da muss man vielleicht die Rahmenbedingungen noch an der einen oder anderen Seite einstellen. oder anderen Stelle anpassen. Wir blicken doch zuversichtlich in die Zukunft, oder Michael?

Sprecher 2: Das tun wir beide sowieso immer, Helene. Komm gut wieder zurück nach Berlin. Viele Grüße nach Hamburg.

Sprecher 4: Danke.

Sprecher 2: Ein Parlament gibt es auf der Welt, das noch größer ist als der Deutsche Bundestag. Das ist natürlich der Nationale Volkskongress. Das ist, da ja Oppositionsparteien in China nicht wirklich erwünscht sind, im Grunde das Abnickorgan der Einparteienherrschaft der Kommunistischen Partei. Heute geht es wieder los. 3000 Mitglieder setzen sich dann zusammen, um den Plan für die chinesische Regierung der nächsten Jahre abzunicken. Und unser China-Table-Redaktionsleiter Finn Mayer-Kukuk, den habe ich mal gefragt, warum machen die das eigentlich? Was ist das für ein Organ und was ist eigentlich dieses Jahr anders? Hier seine Antworten.

Sprecher 5: Nominal ist der Volkskongress des chinesischen Parlament, aber wir wissen ja alle, dass es mit der Demokratie in China nicht weit her ist. Das bedeutet, diese 3000 Leute treffen sich da, um die Entscheidungen der Parteiführung so abzusegnen, wie Machthaber Xi Jinping das will.

Sprecher 2: Und erstmals findet dieses Mal keine Pressekonferenz des Premierministers statt. Was hat es damit auf sich?

Sprecher 5: China wird immer mehr so ein bisschen wie Nordkorea. Machthaber Xi Jinping entscheidet alles alleine und muss es auch nicht mehr erklären. Und diese eine Chance zum Dialog mit der internationalen und nationalen Presse fällt jetzt auch. Dafür gibt es einfach keine Notwendigkeit mehr in einem so totalitären System.

Sprecher 2: Ist das eine autoritäre Entscheidung oder hängt es auch damit zusammen, dass China Probleme hat, mehr denn je wirtschaftlicher Natur und er sich kritische Fragen einfach gar nicht mehr stellen will?

Sprecher 5: Solange es gut läuft, ist eine Pressekonferenz natürlich eine spaßigere Angelegenheit als jetzt, wo die Wirtschaft abschmiert, es so viele außenpolitische Probleme gibt. Und ja, man will sich vor kritischen Nachfragen schützen.

Sprecher 2: Wenn die chinesische Wirtschaft weniger wächst, wächst sie immer noch deutlich mehr als in vielen anderen Bereichen der Welt. Trotzdem, ist das eine Delle ökonomisch oder ist das eine Art gesund schrumpfen und Chinas ökonomische Macht wird vielleicht dauerhaft begrenzt sein?

Sprecher 5: Das ist ein Ankommen in der Realität, weil alle großen Volkswirtschaften wachsen nicht mehr 5, 6, 7, 8, 9, 10 Prozent. Da musste Deutschland in der Nachkriegszeit irgendwann durch, dass man nicht mehr so schnell wächst. Japan, Südkorea, alle wachsen nicht mehr so schnell. Das geht auch gar nicht mehr, weil wenn eine Volkswirtschaft so groß ist, kann man nicht mehr so viel drauflegen. Das gesagt haben, es gibt jetzt eine ganz schlimme strukturelle Anpassung. Viel vom chinesischen Wachstum war einem Immobilienboom geschuldet. Und auf den Boom folgt halt der Bast. Und da muss man jetzt durch.

Sprecher 2: Das war Finn Mayer, Kuckuck. Und natürlich hat er und seine zwölf Kolleginnen und Kollegen im China Table, unserem Fachbriefing für China, in ihrem täglichen Newsletter noch viel mehr Informationen und Details zum Nationalen Volkskongress. Alles, was Sie wissen müssen, heute zu lesen auf table.media. Kostenlos, einfach mal testen, vier Wochen lang den China Table. Es wird sie bereichern. Verena Pauster ist nicht nur eine erfolgreiche Podcast-Kollegin, ihren Podcast Fast& Curious kann ich wirklich nur herzlichst empfehlen, sondern sie ist auch Unternehmerin, Gründerin und Autorin, natürlich auch Miteigentümerin eines erfolgreichen Fußballvereins hier in Berlin. Ach ja, und neuerdings ist sie auch noch Vorsitzende des Startup-Verbands in Deutschland und damit die Stimme der jungen digitalen Wirtschaft in diesem Land. Wir haben sie zu uns an den... Runden Tisch unseres Podcast-Studios gebeten, um von ihr zu erfahren, wie wird Deutschland innovativer, technologischer und am Ende vielleicht auch wieder erfolgreicher. Los geht's.

Sprecher 6: Hallo.

Sprecher 2: Frau Poster, bei dem weltweiten Innovationsindex rangiert Deutschland inzwischen nur noch unter den Top Ten im hinteren Bereich. Sind wir gar nicht mehr das Land der Erfinder, der Tüftler, der Ingenieure?

Sprecher 6: Doch, da sind wir noch total. Es gibt eine tolle Studie, die zeigt, dass wir bei Grundlagenforschung und Patenten auf Augenhöhe mit den USA sind. Und dann brechen wir aber ein, wenn es Ausgründungen aus den Hochschulen sind. Also mit Unternehmertum haben wir so ein Leuchtturm in Deutschland, aber den replizieren wir noch nicht genug. Und wenn man sich einmal die Unternehmertum anguckt, 5000 Teilnehmende im Jahr, über 50 Technologiegründungen jedes Jahr und 11 Unicorns sind da schon rausgekommen, wie Celones, Lilium, Personio. Also wenn wir uns das vorstellen bei unserer Hochschullandschaft, dass wir das öfter hinkriegen, dann haben wir überhaupt kein Erfindungsproblem.

Sprecher 2: Also das ist die Münchner Uni, über die Sie gerade sprechen, für diejenigen da draußen, die das nicht kennen, die sehr eng mit und von der Wirtschaft sind. getragen wird. Wir brauchen also mehr Praxis, mehr Wirtschaft in den Universitäten. Das greift natürlich die Forschungsfreiheit indirekt an und ist deswegen ein Dauerthema in Deutschlands Diskurs.

Sprecher 6: Genau, und die will ich gar nicht angreifen, aber die Hochschulen haben drei Säulen. Forschung, Lehre und Ausgründung, Translation. Und die dritte Säule, die wird im Prinzip nicht bespielt, weil alles sich über Publizieren und Lehren irgendwie definiert. Und wenn wir dann uns fragen, warum kommt davon so wenig in die Praxis, ja dann, weil diese dritte Säule eigentlich leer ist. Und da muss man natürlich Incentives geben. Man kann jetzt nicht einfach von den Professoren und Professoren erwarten, jetzt gründet doch mal aus, wenn die eigentlich ganz anders inzentiviert sind. Aber was wäre, wenn man irgendwie ein Prozent des Hochschulbudgets in Ausgründung tun müsste? Ich glaube, dann sähe Deutschland ganz anders aus.

Sprecher 2: Ich bin mir gar nicht sicher, ob die Direktorenkonferenz diese dritte Säule überhaupt akzeptiert als ihre.

Sprecher 6: Ja, aber gucken wir mal in die USA. Wir vergleichen uns ständig mit diesen ganzen starken Nationen, die in diesem Index, den Sie gerade zitiert haben, vor uns sind. Ja, da machen die aber genau das. Da setzen die Inkubatoren, Kapitalinvestoren nah an die Hochschule dran. Und das eine, das schließt das andere ja nicht aus. Wir können ja weiter die weltbeste Forschung machen. Aber wir können uns eben auch angucken, wo kann diese Forschung mal in die Praxis kommen, in Startups aufgehen und groß werden und Technologieunternehmen hier gründen und begründen, die dann auch hier bleiben.

Sprecher 2: Aber Frau Bauster, manchmal denkt man, Ihre theoretischen Forderungen sind wirklich fernab der Realität. Ich erinnere mich an die Kölner Universität Wirtschaftsfakultät, wo nicht mal mehr vor dem Hörsaal 1 eine Werbung von McKinsey oder Ergo stehen durfte oder ein Infostand. für mögliche Berufsabgänger, weil man das strikt trennen wollte.

Sprecher 6: Genau, aber ich war jetzt gerade in Paris in der Station F und da ist die HEC, hat da einen riesen Bereich dieser Station F und sagt, was kann uns eigentlich Besseres passieren, als mit einer Hochschule nah an der Praxis zu sein und an Startups und an Investoren. Und so finanzieren sich alle Hochschulen in den USA, indem sie eben natürlich auch beteiligt sind an den Ausgründungen, die aus ihnen hervorgegangen sind.

Sprecher 2: Also man könnte sagen, wir erfinden zwar immer noch die weltweit vielleicht spannendsten Produkte, ich denke an den MP3, aber auch Solarpanels, nur Geld machen damit andere.

Sprecher 6: Genau. Und wenn man jetzt sich dieses Station F oder das, was Frankreich da gerade macht, anguckt, wir müssen auch gar nicht immer in die USA gehen, um zu gucken, wie geht es denn, sondern in Frankreich hat Macron gesagt, I want France to be a startup nation. Und damit hat er schon mal den Ton gesetzt, okay, ich habe hier was vor. Dann hat er sich angeguckt, was brauchen wir dafür, um eine Startup Nation zu werden, hat gesagt, Punkt 1 Kapital. Und das wäre auch meine Hauptforderung hier. Und wie hat er es gemacht? Naja, die Versicherer und Pensionskassenversorgungswerke hier in Deutschland zum Beispiel investieren jedes Jahr 300 Milliarden. Die hat er da in die Pflicht genommen und gesagt, ihr müsst jetzt einen Teil eures Geldes in die Asset-Klasse Venture Capital investieren. Und zwar pro Versicherer über 500 Millionen Euro pro Jahr. So, damit ist jetzt die Startup-Szene da um 30 Prozent gewachsen die letzten drei Jahre.

Sprecher 2: Was ein harter Eingriff in die Freiheit dieser Unternehmen ist natürlich.

Sprecher 6: Genau.

Sprecher 2: Den sie sonst ablehnen als Vertreterin der Wirtschaft.

Sprecher 6: Naja, aber ein harter Eingriff. Also bisher investieren die in Unternehmens- und Staatsanleihen und Immobilien. Und jetzt nehmen wir eine Asset-Klasse dazu, die wahnsinnig viel Innovation verspricht und die, wenn man sie diversifiziert investiert, also in 400 Startups über 20 Fonds drin ist, dann eben auch eine Auswahlwahrscheinlichkeit hat, die überhaupt nicht mehr risikokapitalwürdig ist. So, und die hat er jetzt da alle zugekriegt, das heißt da Plan TB. Jetzt gibt es einen Plan TB2, der da gerade aufgelegt wird. Und das hat jetzt Christian Lindner hier in Deutschland auch erkannt, hat jetzt die WIN-Initiative ins Leben gerufen unter der Federführung der KfW und hat gesagt, Deutsche Bank, Allianz, KfW, Deutsche Börse, setzt euch bitte mal alle an einen Tisch und sagt mir oder uns, BMBK und Kanzleramt ist da auch involviert, wie ein deutscher Plan TB aussehen könnte.

Sprecher 2: Ja, und wie kann es konkret gehen? 110 Euro werden in Frankreich pro Einwohner investiert in Venture Capital, bei uns sind es 85. Was kann konkret da passieren und wie müsste man es machen? Wie viel Geld wäre drin? Das ist ja die entscheidende Frage.

Sprecher 6: Also, wenn wir 300 Milliarden der Versicherer hier in diesem Land jedes Jahr haben und man würde nur sowas wie 3% denken, dann wären das schon 9 Milliarden mehr, als wir haben. Und das ist...

Sprecher 2: Und wer entscheidet, wohin das Geld dann geht?

Sprecher 6: Das wäre Fund of Fund. Die KfW Capital würde zum Beispiel dieses Geld allokieren, würde das in Venture Capital Fonds investieren. In Frankreich machen die das so, jeder Fonds muss sich Tibi zertifizieren. Der ist dann Tibi zertifiziert und dann kann er direkt zur AXA laufen und sagen, hier, ich habe das Zertifikat, liebe AXA, möchtest du 100 Millionen, 200 Millionen in meinen Fonds investieren als LP. So und damit ist der Staat auch raus aus der Staat in. investiert jetzt? Nein, der investiert in private Player wie Venture Capitalisten und die allokieren dann in Startups. So und damit hast du, das hat Hendrik Brandes von Early Bird, einem Venture Capitalisten, ausgerechnet Renditechancen von 13 Prozent, aber ein Ausfallwahrscheinlichkeitsrisiko von nur 0,4 Prozent. Das heißt, wir reden immer über Risikokapital in diesem Land. Ich würde es gerne mal Chancenkapital nennen und sagen, wir sichern immer nach unten alles ab, aber wir sind nach oben nicht beteiligt.

Sprecher 2: Aber da sprechen Sie eine zentrale Mentalitätsfrage an. Denn Risikokapital kriegt ja der Bundesfinanzminister nicht mal mehr in der Altersvorsorge, im kleinsten Bereich in der Rentenreform durch. Es scheint ja offenbar im Diskurs vergiftetes Kapital zu sein. Vielleicht kriegen wir das in diesem Land, in dieser Bevölkerung gar nicht durch.

Sprecher 6: Ich glaube, wenn wir das faktenbasiert führen, diese Diskussion, dann kann man da mehr erreichen als im Moment. Im Moment ist es hochemotional. Wir haben alle noch Blümensatz im Kopf. Die Rente ist sicher. Und für uns sind Aktien und Venture Capital und Startups das Gegenteil von sicher. So und damit haben wir seit der Telekom-Aktie und seit dem Crash der New Economy...

Sprecher 2: Manfred Kugel schuld.

Sprecher 6: Manfred Kugel schuld. Seitdem haben wir abgespeichert. Da lassen wir mal die Finger von. Aber 140 Milliarden jedes Jahr steuerfinanziert in die Rente, Tendenz steigend. Also das ist ja ein Wahnsinn. Wer soll denn das in Zukunft finanzieren? Und da dann mal zu sagen, so, jetzt gucken wir uns diese Asset-Klasse mal an, jetzt gucken wir mal uns an, welche Renditeoptionen die hat, eine Aktienrente. Wir wollen ja nicht alles in Aktien stecken, sondern wir reden über einen kleinen Anteil der Rente, der auch in Aktien gehen kann. Und da merkt man, dass wir in Deutschland keine Finanzbildung an den Schulen haben und folglich auch ziemlich wenig Finanzbildung in der breiten Bevölkerung, weil die niedrige Aktienquote ist für mich ein Spiegelbild dessen, dass wir uns da noch nicht richtig mit beschäftigt haben.

Sprecher 2: Wir diskutieren seit 30 Jahren über das Fachwirtschaft in der Schule ohne Ergebnis.

Sprecher 6: Ja, genau. Und deswegen bin ich ja dafür zu sagen, dann lass doch mal gucken, wie andere es machen, die in unserer unmittelbaren Nachbarschaft leben und das kopieren. Statt immer zu sagen, wir müssen das Rad neu erfinden oder wie könnte das denn gehen oder in die USA reisen. Nee, Frankreich macht uns das in dem Bereich gerade sehr gut vor.

Sprecher 2: Sie sind nicht nur Vorstandsvorsitzende des Startup-Verbands, Frau Pausch, sondern auch eine politisch denkende und politisch argumentierende Person. Sind Sie enttäuscht von der politischen Führung beim Thema Digitalpolitik? Alles das, was Sie sich seit Jahren da erhofft haben, ist doch am Ende so nicht umgesetzt worden, nämlich eine stringente, von oben diktierte, klare, zugeordnete Digitalpolitik.

Sprecher 6: Also ich glaube, ich bin als Unternehmerin gar nicht die, die sagt, gebt mir doch mal eine Digitalpolitik, damit ich loslegen kann, sondern ich bin eher der Typ, ich habe eine gute Idee, dann gründe ich das jetzt mal. Und dann sind die Rahmenbedingungen natürlich schon entscheidend. Haben wir hier genug Kapital? Haben wir hier genug Möglichkeiten, Fachkräfte einwandern zu lassen? Macht ihr es uns vielleicht leichter, als ständig zum Notar rennen zu müssen für jede Adressänderung und so? Aber eine Digitalpolitik, das ist gar nicht mein Thema. Mein Thema ist einfach, haben wir einen Anspruch, dass wir in diesem Index aber auch generell da nach oben wollen. Und Technologieunternehmen und vor allem Deep Tech, das entsteht nicht einfach so, sondern das braucht viel Kapital. Und Marvel Fusion. Das ist ein gutes Beispiel. Fusionsenergie-Startup, was vorne mitspielt weltweit gerade und jetzt aber seinen Forschungsprototypen für 150 Millionen gerade in den USA finanziert kriegt und nicht hier. Aleph Alpha war ein positives Beispiel, wo 500 Millionen hier in dieses Startup geflossen sind. Und ich glaube, ich möchte nicht so stuck in the middle sein. Ich möchte, dass wir da wieder den Anspruch haben, vorne mitzuspielen. Wenn wir die viertgrößte Volkswirtschaft der Welt sind, dann sollten wir das auch im Technologiebereich sein.

Sprecher 2: Also Finanzierung haben wir gesprochen, ist ein großes Thema. Das andere ist Bürokratie, Regulierung, Fachkräfte. Was erwarten Sie jetzt in den nächsten Monaten, vielleicht auch in dem letzten Jahr dieser Ampel noch, was für die Start-up-Wirtschaft, für die digitalen Unternehmen dringend getan werden muss, bevor es in einen Wahlkampf geht?

Sprecher 6: Also diese Win-Initiative, die ich gerade angesprochen habe, dieser deutsche Plan TB, der wäre großartig. Der ist auch ohne Regulierungsänderung bei Solvency II möglich. Also das ginge noch in dieser Regierungsphase, also bis nächstes Jahr. Und sonst wünsche ich mir aber auch von uns als Wirtschaft und uns als Gründer und Gründerinnen wieder, dass wir uns nicht den ganzen Tag an der Politik abarbeiten. Und zwar nicht nur an dieser Regierung, sondern auch nicht an der nächsten. Und uns mal wieder so ein bisschen darauf besinnen, dass wir früher uns auch nicht bei der Politik gemeldet haben, wenn mal ein Quartalsergebnis schlecht war. Und dass auch Faktoren wie Gas ist nicht mehr billig, Geld kostet wieder Geld, es ist ein Ukraine-Krieg, wir haben einen riesengroßen Israel-Gaza-Konflikt, das sind alles Dinge, die komplexer geworden sind. Das hat aber wenig mit der Ampel zu tun. Und dieses Abarbeiten an, ihr habt uns in den letzten zweieinhalb Jahren... jegliche Grundlage des Wirtschaftens genommen und wir können ja gar nicht mehr, weil ihr uns ja nicht mehr lasst. Das teile ich einfach nicht. Das ist auch für mich das Gegenteil von Unternehmertum.

Sprecher 2: Also die Ampel trägt eine Verantwortung, aber nicht die Hauptverantwortung für die 0,2% Wirtschaftswachstum in diesem Jahr?

Sprecher 6: Also nicht die Hauptverantwortung. Ich glaube, das sind viele Faktoren. Und wo ist der Aufbruch in unserem Land jetzt zu sagen, jetzt greifen wir mal wieder an. Und jetzt setzen wir selber als Unternehmen Themen auf die Agenda. Leute, mit einer Viertagewoche kriegen wir das hier gerade nicht hin, nicht in jedem Bereich. Mit einer Lebensarbeitszeit, die so niedrig ist, kriegen wir das nicht hin. Mit so viel Arbeitsplatzregulierung, da ist wieder die Politik gefragt. Ihr erstickt uns in irgendwelchen Formularen und so. Lasst uns doch mal wieder machen. Das gehe ich alles mit. Aber so dieses generelle, wir haben doch hier keine Chance mehr und wir ziehen hier bald weg und hier gehen bald die Lichter aus, das saugt mir jegliche Energie aus dem Körper.

Sprecher 2: Aber es ist tatsächlich Thema, egal mit welchem Wirtschafts- und Mittelstandsverband man off the record spricht, wer allokiert gerade seine zentralen, seine Headquarters, seine Produktionsfirmen und sein Geld in Richtung Ausland, aber öffentlich äußern wollen sie sich alle nicht.

Sprecher 6: Ja, und das ist doch komisch. Also wenn ich irgendwie denke, ich habe ein Interesse daran, dass dieses Land erfolgreich ist und ich wirklich gerade darüber nachdenke, alles hier wegziehen zu lassen, dann äußere ich mich doch. Dann sage ich, Leute, ich war so gerne hier, ich war 80 Jahre mit meinem Unternehmen hier, jetzt gehe ich und das sind die drei Gründe. Wenn ihr die ändert, komme ich vielleicht nicht wieder, aber andere gehen nicht weg. Das ist doch dann zumindest die Pflicht. Ich finde, wir machen es uns ein bisschen zu einfach. zu sagen, die Zeiten sind schwerer geworden und jetzt sind wir irgendwie plötzlich alle Opfer. Und ich möchte einfach, dass wir mal wieder so ein bisschen diesen Spirit hier in diesem Land entfachen aus, okay, da müssen wir uns jetzt hier alle wieder mehr anstrengen, auch die Politik, aber eben auch wir in der Wirtschaft. Und deswegen sehe ich die Startup-Szene als ein Ökosystem, was einfach immer wieder anläuft und sagt so, weiter geht's, weiter geht's, weil wir haben auch Rückschläge ohne Ende. Aber das Ziel ist doch, dass wir das hier in Deutschland alle zusammen hinkriegen.

Sprecher 2: Vielen Dank, Frau Pauster.

Sprecher 6: Sehr gerne.

Sprecher 2: Deutschland steht wieder still. Wer die streikt und die GDL sowieso auch wieder. Also bei der Bahn und bei der Lufthansa alles wie immer. Nichts geht mehr. Aber da ja das hier der Nachtisch ist und wir konstruktiv immer aus diesem Podcast hinausgehen wollen, haben wir heute ein paar Empfehlungen für Sie, wie Sie trotzdem von A nach B kommen. Zum Beispiel mit einem Mietwagen oder einem Carsharing-Angebot. Nie gab es in Deutschland so viele Carsharing- und Mietwagenanbieter. Von Miles über Sixt bis Schernau eine App und schon steht das Auto für Sie bereit. Oder der Flixbus, der fährt nämlich und meistens ist er sogar pünktlich. Und die kleine Schwester des Flixbus, der Flixtrain, auch den gibt es ja noch und er wird nicht bestreikt. In den urbanen Zentren dieses Landes, da empfehlen wir selbstverständlich, dass Sie mal wieder umsatteln und das Fahrrad aus dem Schuppen holen. Die Temperaturen geben es doch schon längst wieder her. Naja, und für den nächsten Streik können Sie sich doch schon mal vielleicht den Helikopter mieten. Denn die Helikopter-Taxis, zumindest der erste Anbieter, ist bei der Deutschen Luftsicherung durch die Zertifizierung gegangen. Und beim nächsten Streik könnten Sie dann eventuell einfach ein Helikopter-Taxi buchen. Wenn Sie die paar tausend Euro übrig haben. One Way natürlich. In diesem Sinne, ich wünsche Ihnen viel Gelassenheit und Geduld. Bleiben Sie entspannt. Wir hören uns morgen an dieser Stelle wieder. Ihr Michael Bröker.

Sprecher 3: Ich bin manchmal ein bisschen zu ehrlich, aber ganz im Ernst, ich mag es einfach klar, ohne Überraschungen. Genau deshalb bin ich bei Frank, dem einfach Mobilfunkanbieter. App runterladen, Tarif bestellen, fertig. 20 GB für 10 Euro. In bester D-Netz-Qualität. Monatlich kündbar, keine versteckten Kosten. Und das Beste ist Frank4Friends. Ich schicke einfach meinen Code an meine FreundInnen. Und jedes Mal, wenn jemand darüber startet, kriegen wir alle dauerhaft extra Datenvolumen. Kein Drama, keine Geheimnisse. Also, probier's mit Frank. Ist ehrlich einfacher.