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JETPs brauchen mehr soziale Gerechtigkeit

Just Energy Transition Partnerships sollen die Dekarbonisierung in Entwicklungs- und Schwellenländern voranbringen, etwa in Südafrika, Indonesien, Vietnam und Senegal. Doch Fragen der sozialen Gerechtigkeit bleiben in den bisherigen Vereinbarungen unterbelichtet. Das birgt Gefahren – auch für den Klimaschutz.

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Renaturierung: Noch ist das letzte Wort nicht gesprochen

Am Mittwoch stimmt das Europäische Parlament über das Gesetz zur Wiederherstellung der Natur ab. Im Umweltausschuss fand das Vorhaben zuletzt keine Mehrheit. Doch noch sei es nicht zu spät, schreibt Raphael Weyland, NABU-Büroleiter in Brüssel. Er wirft den Gegnern des Gesetzes Verschleierung und Falschaussagen vor.

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Paradigmenwechsel im Wettbewerbsrecht stärkt sozial-ökologische Transformation

Die Bundesregierung plant eine Änderung des Gesetzes gegen Wettbewerbsbeschränkungen (GWB). Der Entwurf würde nicht nur den Staat gegenüber den immer einflussreicher gewordenen Großkonzernen stärken, sondern auch einen wichtigen Beitrag zu mehr Innovationskraft der Wirtschaft leisten, argumentieren Tina Haupt und Nelly Grotefendt. Beides könnte sich positiv auf die sozial-ökologische Transformation auswirken.

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Mavis Owusu-Gyamfi ist geschäftsführende Vizepräsidentin der Denkfabrik African Center for Economic Transformation mit Sitz in Accra.

Nach dem Pariser Gipfel: Eine globale Finanzarchitektur, die für Afrika funktioniert

Auf dem Pariser Klimafinanzgipfel stellten die afrikanischen Staats- und Regierungschefs gemeinsam klare Forderungen auf – und wurden gehört. Mit Sambias Umschuldung und der Partnerschaft für eine gerechte Energiewende im Senegal gab es konkrete Fortschritte. Auch in Zukunft muss Afrika gleichberechtigt mit am Tisch sitzen, damit das globale Finanzsystem allen zugutekommt, argumentiert Mavis Owusu-Gyamfi in ihrem Standpunkt.

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Heutige Finanzströme prägen die Realwirtschaft von morgen 

Nachhaltiges Investieren steht häufig in der Kritik. Dabei kann es einen großen Unterschied machen – vorausgesetzt, es gelingt, unstrittige Mindestkriterien für Finanzgeschäfte zu definieren und diese in Unternehmen auf ganze Produktpaletten anzuwenden, sagt Mauricio Vargas, Finanzexperte von Greenpeace Deutschland.

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Mit proaktivem, sozialem Gestalten des Neuen die Transformation meistern

Banken hätten großes Potenzial, um die ökologisch-soziale Transformation zu befördern, sagt Aysel Osmanoglu, Vorstandssprecherin der GLS Bank. Sie fordert einen Kurswechsel: Weg von der Kosten- und Verzichtsdebatte, hin zu proaktivem und neuem Gestalten der Gesellschaft. Dabei müsse sich die gesamte Wirtschaft viel stärker dem Sozialen widmen.

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