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Analyse

Nov. 30, 2015 - Le Bourget, France - Chinese President Xi Jinping addresses the plenary session of t

Xis dritte Amtszeit: Klima wichtig, Wachstum wichtiger

Chinas Präsident Xi Jinping steht vor einer dritten Amtszeit als Staatschef. Unter ihm ist Klimapolitik im Land mit dem größten Co2-Ausstoß wichtig geworden. Die Emissionen wurden gedrosselt, Erneuerbare stark ausgebaut. Doch Fachleute bezweifeln, dass die grüne Transformation künftig schneller vorangetrieben wird. Zu stark sind Wachstumszwang und Kohle-Lobby, zu dominant die internen und internationalen Krisen.

Von Nico Beckert

Indien: Regierung legt Gesetz für Kohlenstoffmarkt vor

Die indische Regierung hat jetzt offiziell anerkannt, dass Märkte für Kohlenstoff und ein Emissionshandel eine wichtige Rolle bei der Dekarbonisierung spielen sollen. Ein Gesetz dazu soll Ende des Jahres verabschiedet werden. Noch sind viele Details unklar, doch beginnen könnte der Handel ab Mitte 2023.

Von Redaktion Table

Südafrika: Kohleausstieg kostet jährlich 14 Milliarden Dollar

Der Kohleausstieg in Südafrika gilt als Testfall, wie Industriestaaten den Schwellenländern bei schnellem und sozial abgefederten Klimaschutz helfen können. Vor einem Jahr versprachen die Europäer und die USA dem afrikanischen Staat 8,5 Milliarden Dollar für die „Just Transition Energy Partnership“. Bisher blieben Kosten und Details vage. Jetzt hat Südafrika sein Preisschild für den grünen Umbau vorgestellt.

Von Bernhard Pötter

UN-Bericht zu Menschenrechten fordert radikalen Klimaschutz

In seinem ersten Report kritisiert der neue UN-Sonderberichterstatter Ian Fry, zuständig für Menschenrechte im Klimawandel, die Blockade bei den Klimaverhandlungen. Er fordert heftig umstrittene Maßnahmen: Einen Fonds zur Reparatur klimabedingter Schäden, die Ächtung fossiler Brennstoffe, ein Tribunal gegen fossile Investoren. Auf dem kommenden Klimagipfel werden seine Argumente für Aufregung sorgen.

Von Alexandra Endres

China: Peking finanziert trotz Versprechen weiter Kohle im Ausland

Als Chinas Präsident Xi Jinping bei der UN-Generalversammlung im September 2021 den Baustopp neuer Kohleprojekte im Ausland bekannt gab, atmete die Weltgemeinschaft auf. Ein Jahr später zeigen sich die Schlupflöcher des Versprechens: Auch heute werden noch neue Kohlekraftwerke mit chinesischer Unterstützung gebaut. Trotzdem bleibt die Ankündigung ein positives Signal für die Klimapolitik. Und China will zukünftig im Ausland mehr in Erneuerbare investieren.

Von Nico Beckert

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China finanziert weiter Kohle

Als Chinas Präsident Xi Jinping bei der UN-Generalversammlung im September 2021 den Baustopp neuer Kohleprojekte im Ausland bekannt gab, atmete die Weltgemeinschaft auf. Ein Jahr später zeigen sich die Schlupflöcher: Auch heute werden noch neue Kohlekraftwerke mit chinesischer Unterstützung gebaut. Trotzdem bleibt die Ankündigung ein positives Signal für die Klimapolitik.

Von Redaktion Table

Steht die europäische Klimapolitik vor einem Wandel?

Angesichts steigender Energie- und Lebensmittelpreise in Deutschland und Europa werden die Stimmen aus Politik und Industrie lauter, die eine weniger disruptive Klima- und Umweltpolitik fordern. Strengere Umweltauflagen sowie hohe CO2-Preise stoßen mehr denn je auf Kritik. Und die Kritik findet in der Krise vermehrt auch Gehör.

Von Redaktion Table

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Hat die Windindustrie ein Recycling-Problem?

China hat in den letzten Jahren so viele Windkraftanlagen gebaut wie kein anderes Land der Welt. Doch langsam erreichen die Anlagen das Ende ihrer Lebensdauer. Sie werden entweder abgebaut oder durch neue Anlagen ersetzt. Das stellt China vor ein immenses Recycling-Problem. Bisher gibt es noch kein ausreichendes Recycling-System für die Rotorblätter.

Von Redaktion Table