Seit Xi Jinpings Ankündigung, dass China bis 2060 klimaneutral werden soll, fragen sich viele Unternehmen, wie Chinas Dekarbonisierung ihr Chinageschäft verändern wird. Doch bisher kommt der Handel nicht in Schwung. Die begrenzte Abdeckung, viele frei vergebenen Zertifikate sowie die Begrenzung der Marktteilnehmer führten zu einem eher undynamischen Start, analysiert das Beratungsunternehmen Sinolytics.
Von Redaktion Table
Kurz vor dem Klimagipfel COP26 in Glasgow trifft die globale Energiekrise China besonders hart. Die Regierung lässt nach Stromausfällen im ganzen Land die Kohleverstromung hochfahren. Zugleich gibt Präsident Xi ein gewaltiges Programm für Solar und Wind bekannt. Wie lange kann das Land noch auf beides gleichzeitig setzen – und trotzdem bis 2060 klimaneutral werden? Das wird eine der zentralen Fragen der Klimakonferenz werden.
Von Christiane Kuehl
Im Automobilbau werden Programmierer bald wichtiger sein als Motorenentwickler. Das wird zum Problem für deutsche Hersteller, wie sich in China zeigt. Und auch im Bereich E-Mobilität hinkt man hinterher.
Von Redaktion Table
Globale Institutionen wie IWF, WTO oder Weltbank werden immer stärker geprägt von der Rivalität zwischen China und den USA. Für Peking sind sie Bollwerke des Westens. China will daher mit der Schaffung eigener Organisationen entgegensteuern. Die bulgarische IWF-Chefin Kristalina Georgiewa ist offenbar ins Kreuzfeuer des Konflikts geraten.
Von Frank Sieren
Die chinesische Handelskammer in der EU hat die Stimmung der chinesischen Unternehmen in Europa abgefragt: Diese zeigen sich generell zuversichtlich, was den Handel angeht — allerdings mit Vorbehalt. Sie fürchten einen negativen Einfluss auf ihre Geschäftstätigkeit durch geplante EU-Regularien und fordern weniger Restriktionen beim 5G-Ausbau.
Von Amelie Richter