LEG: Gutes Ergebnis – aber Rückzug aus dem Neubaugeschäft

07. März 2026

Die LEG, Deutschlands zweitgrößter Wohnungskonzern, hält sich beim Neubau von Wohnungen auch weiterhin zurück. „Wir sehen uns dazu derzeit nicht in der Lage“, sagte LEG-CEO Lars von Lackum bei der Jahrespressekonferenz am Donnerstag – und das trotz „eines weiteren Rekordergebnisses“, wie von Lackum berichtete. Auf 220 Millionen Euro seien die Gewinne aus dem operativen Geschäft im vergangenen Jahr gestiegen, rund zehn Prozent mehr als im Jahr davor. Die Kosten im frei finanzierten Bereich lägen für Neubauten jedoch so hoch, dass das Unternehmen nach Fertigstellung 18 bis 22 Euro pro Quadratmeter als Miete verlangen müsste.

Und doch werde das Unternehmen auch in diesem Jahr weiter wachsen – vor allem über höhere Mieten. 3,8 bis vier Prozent höhere Mieteinnahmen hat das Unternehmen für 2026 eingeplant. Zugleich fallen bis 2028 16.000 Wohnungen aus der Sozialbindung. Mieter müssen dann, so ließ die LEG bereits wissen, mit Mieterhöhungen von bis zu zwölf Prozent rechnen. Wo neben den Baukosten die Herausforderungen für die LEG liegen, lesen Sie hier. Horand Knaup

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Letzte Aktualisierung: 07. März 2026