Hightech-Agenda: Wo die Chancen und Risiken für Deutschlands Forschung zu Mikroelektronik liegen

13. Mai 2026

Mikroelektronik gilt heute als wichtige geopolitische Schlüsseltechnologie, da Chips für die digitale Wirtschaft unverzichtbar sind. Die Corona-Krise zeigte die Abhängigkeit Europas von internationalen Lieferketten deutlich auf. Europa produziert nur etwa zehn Prozent der weltweiten Halbleiter, Deutschland rund drei Prozent. Deshalb fördern die EU und Deutschland den Ausbau der Branche durch Strategien wie den European Chips Act. In der Forschung ist Deutschland international gut positioniert, besonders durch Standorte wie das „Silicon Saxony“ in Dresden, auch wenn China den Bereich klar dominiert.

Probleme bestehen vor allem beim Transfer von Forschung in wirtschaftliche Wertschöpfung. Deutschland ist zwar Europas wichtigster Standort für Halbleiterproduktion, konzentriert sich jedoch vor allem auf Chips für die Automobil- und Machinenbauindustrie. Hochleitungschips werden hauptsächlich in Taiwan und Südkorea hergestellt. Die Hightech-Agenda soll deshalb Chip-Design, Forschung und Zusammenarbeit zwischen Wissenschaft und Industrie stärken. Chancen liegen in gezielter Förderung und europäischer Zusammenarbeit, Risiken vor allem in Fachkräftemangel und Rohstoffabhängigkeiten. Die ganze Analyse lesen Sie im Research.Table. Markus Weisskopf

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Letzte Aktualisierung: 13. Mai 2026