Berlin.Table – Ausgabe 829

Palantir oder ChapsVision + Angriffe auf Parteien + Merkel über Versäumnisse

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Talk of the Town

Absage an Palantir: Verfassungsschutz-Entscheidung könnte Signalwirkung entfalten

Die Entscheidung des BfV, künftig nicht das umstrittene Palantir, sondern die französische Datenanalyse-Software ChapsVision zu nutzen, hat Bewegung in die Debatte um die Nutzung des Unternehmens von Peter Thiel gebracht. Der digitalpolitische Sprecher der SPD-Fraktion Johannes Schätzl begrüßt die Wahl: „Diese Entscheidung ist ein maßgeblicher Schritt hin zu echter europäischer Souveränität und entfaltet zugleich eine große Signalwirkung.“ Er hoffe, dass das Bundesinnenministerium zu einer ähnlichen Einschätzung gelange. Die Entscheidung, ob die Bundespolizei Palantir einsetzen wird, steht noch aus. Aus Ministeriumskreisen ist zu vernehmen, dass Alexander Dobrindt mittlerweile immer weniger auf die US-Software dränge.

Derzeit ist Palantir in vier Bundesländern im Einsatz: Bayern, NRW, Hessen und Baden-Württemberg. Aus dem bayerischen Innenministerium heißt es, dass Bayern das Ziel verfolge, „langfristig unabhängiger und digital souveräner zu werden“. Deshalb beobachte das bayerische Landeskriminalamt auch die Entwicklung von ChapsVision ganz genau. Bayerns Vertrag mit Palantir endet im April 2027. Der Vertrag NRWs mit der US-Software läuft im Herbst dieses Jahres aus, die BfV-Entscheidung könnte die aktuelle Ausschreibung beeinflussen. Innenminister Herbert Reul sagte Table.Briefings: „Wenn europäische Anbieter die Voraussetzungen erfüllen, begrüße ich das.“

Wann Hessens Vertrag mit Palantir endet, ist nicht bekannt. Auch auf Nachfrage wollte sich das hessische Innenministerium dazu nicht äußern. Minister Roman Poseck sagte Table.Briefings: „Für Hessen halte ich an der grundsätzlichen Bereitschaft fest, nach Ende des laufenden Vertrages mit Palantir auf eine europäische Alternative umzusteigen, die gleichwertig ist.“ Laut Poseck existiere eine solche jedoch noch nicht auf dem Markt. Das vom BfV gewählte ChapsVision scheint man in Hessen für nicht passend zu halten: „Die Anwendungsanforderungen für den Verfassungsschutz und die Polizei sind auch nicht ohne Weiteres deckungsgleich“, so Poseck.

In Baden-Württemberg hatte das Innenministerium der Vorgängerregierung ohne Zustimmung der Grünen Palantir eingekauft. Die Grünen stimmten letztlich doch zu, der Rollout der Software sollte im zweiten Quartal 2026 starten. Eine Initiative der Grünen hat derweil das nötige Quorum für eine Urabstimmung über den Einsatz der Software erreicht. Im Koalitionsvertrag der neuen Regierung steht, dass man bis 2030 eine europäische Alternative gefunden haben will – da läuft der Vertrag mit Palantir aus.

Die Linke ist die einzige Partei, die prinzipiell gegen Überwachungssoftware ist. Innenexpertin Clara Bünger sagte der Deutschen Welle mit Blick auf das Erstarken autoritärer Kräfte: „Das eigentliche Problem ist nicht die Herkunft der Software, sondern ihre Logik: das automatisierte Zusammenführen und Rastern riesiger Datenbestände durch einen Geheimdienst.“ Sicherheitsbehörden pochen auf die Analysetools für ihre Datenbanken, weil es ihnen die Ermittlungsarbeit ungemein erleichtern könnte. Mit ihrer grundsätzlichen Kritik steht Die Linke inzwischen alleine da. Noch vor einigen Jahren war ein breites Bündnis aus Grünen, FDP und zivilgesellschaftlichen Organisationen Sturm gegen die Einführung solcher Analyse-Tools gelaufen. Heute geht es ihnen um die Frage, ob die Software aus Europa statt aus den USA kommt.

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News

Europäisches Superwahljahr: Wo es 2027 zu Regierungswechseln kommen könnte. 2027 finden in gleich acht EU-Mitgliedstaaten Parlaments- oder Präsidentschaftswahlen statt. Darunter in vier der fünf größten Mitgliedsländer, mit Ausnahme von Deutschland. Politikwissenschaftler Manuel Müller hat die Umfragen in den jeweiligen Ländern analysiert und sieht mögliche Erfolge für Mitte-Links in Schweden und Finnland. Der Ausgang der besonders folgenreichen Wahlen in Frankreich, Italien, Spanien und Polen ist noch vollkommen offen. In welchen dieser vier Länder Rechtsaußen-Wahlsiege möglich sind, lesen Sie im Europe.Table. Marion Bergermann

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Hier lesen: Gesundheitsstandort Deutschland: Mehr Innovationen wagen. Von Dr. Remo Gujer. Bristol Myers Squibb

Mietrecht: SPD will Mietendeckel auf die Tagesordnung setzen, CDU lehnt ab. Am Montag hat der SPD-Parteivorstand auf Drängen des Berliner Spitzenkandidaten Steffen Krach die Themen Mieten und Bauen in seiner Sitzung besprochen. „Wir wollen uns jetzt auch nochmal an das Thema Mietendeckel wagen“, sagt Tim Klüssendorf im Anschluss an die Sitzung. Der Parteivorstand will sich für eine Länderöffnungsklausel stark machen. Nur so könnten die Bundesländer einen Mietendeckel einführen.

Doch die Absage des Koalitionspartners folgt auf dem Fuße. Der baupolitische Sprecher der CDU, Jan-Marco Luczak, sagt Table.Briefings, der Wohnungsbau würde durch einen Mietendeckel „endgültig abgewürgt“. Die Forderung nach einem solchen Deckel halte er für „keine verantwortungsvolle Politik“. Die Differenzen zwischen Union und SPD sind besonders beim Mietrecht spürbar. Schon die Verlängerung der Mietpreisbremse hielt die Union für einen Fehler. Steigende Mieten bekomme man nicht mit immer mehr Regulierung in den Griff, sagt Luczak. Es brauche mehr Wohnungsbau. Nur dadurch könnten die Mieten langfristig gesenkt werden, so der CDU-Politiker. Laura Block

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Wir sind die Weitblick-für-die-Pflege-Versicherung. PKV

Wir sind die Weitblick-für-die-Pflege-Versicherung. In der Privaten Pflegeversicherung fließt der größte Teil der Beiträge in unsere Nachhaltigkeitsreserve. Dieses Geld legen wir am Kapitalmarkt an. Mit den Rücklagen und ihren Zinsen können wir die gesetzlichen Pflegeleistungen für unsere Versicherten komplett selbst tragen – ganz ohne Steuerzuschüsse. (mehr auf pkv.de)

Autoindustrie: Neidischer Blick auf Chinas Roadmap. Ab 2035 sollen alle Neuwagen in China elektrisch unterstützt sein. Das sagt die Roadmap 3.0, ein Strategiepapier der China Society of Automotive Engineers (CSAE). Das Land will die technologische und industrielle Architektur der weltweiten Autoindustrie definieren. Sie soll ein Knotenpunkt zwischen Energiewirtschaft, Logistik und Künstlicher Intelligenz werden. So möchte China ein ganzes Ökosystem entwickeln, das Software- und Ladestandards, Datenschnittstellen, und Batteriesysteme bietet und sich auch in anderen Bereichen wie Drohnen oder humanoiden Robotern nutzen lässt. Weshalb das Strategiepapier bei deutschen Automanagern für Begehrlichkeiten sorgt, lesen Sie im China.Table. Christian Domke Seidel

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Klimapolitik: Expertenrat bezweifelt Prognosen der Regierung. Der Expertenrat für Klimafragen geht mit der Klimapolitik der Bundesregierung hart ins Gericht. Deren Erwartung, dass die Gesamtemissionen bis zum Jahr 2030 niedriger liegen als vom Klimaschutzgesetz gefordert, beruhe auf Annahmen, die nicht mehr aktuell seien, heißt es im am Mittwoch vorgestellten Prüfbericht des Gremiums. Das im März verabschiedete Klimaschutzprogramm 2026 reiche nicht aus, die erwartete Lücke zu schließen – zumal diese durch geplante Regelungen wie das neue Gebäudemodernisierungsgesetz weiter wachsen könnte.

Umweltminister Carsten Schneider erneuerte als Konsequenz aus dem Bericht seine Kritik an den vom BMWE vorgelegten Energiegesetzen. Diese müssten „volle Vorfahrt für Erneuerbare“ sicherstellen. Zudem hofft Schneider, dass die aktuell hohen Öl- und Gaspreise die deutsche Klimabilanz verbessern werden. Was die Prüfer im Einzelnen kritisieren, lesen Sie im Climate.Table. Malte Kreutzfeldt

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Gebäudegesetz: Neues Gutachten zweifelt an verfassungsrechtlicher Zulässigkeit. Das geplante Gebäudemodernisierungsgesetz verstößt aufgrund der geplanten Abschaffung bisher geltender Klimaschutzvorgaben gegen die Verfassung und EU-Recht. Zu diesem Urteil kommt ein neues Rechtsgutachten, das von Juristen der CDU- und CSU-nahen Klimaunion erstellt worden ist. Das Gutachten wurde den zuständigen Ressorts nach Informationen aus Regierungskreisen vor der Verabschiedung des Gesetzentwurfs im Kabinett in der vergangenen Woche zur Verfügung gestellt, aber nicht veröffentlicht; inzwischen hat Table.Briefings es aus Oppositionskreisen erhalten. Konsequenzen hatte das Gutachten bisher nicht: Das Kabinett hat den Entwurf veröffentlicht, obwohl eine rechtliche Prüfung durch das BMJV zu dem Zeitpunkt noch nicht erfolgt war. Was genau die Gutachter kritisieren, lesen Sie im Climate.Table. Alexandra Endres

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Angriffe auf Parteien: Die AfD trifft es am häufigsten. Nach den Statistiken des Polizeilichen Meldedienstes ist die AfD im vergangenen Jahr am häufigsten Ziel von Angriffen gegen Politikerinnen und Politikern, Parteizentralen oder Wahlplakate geworden. Das geht aus einer Antwort des BMI auf eine Kleine Anfrage der AfD hervor. 1.852 Delikte wurden 2025 demnach gegen AfDler verübt; Unionsmitglieder traf es in 1.339 Fällen, gefolgt von den Grünen mit 1.002 Fällen. Klarer als bei anderen Parteien lässt sich die politische Motivation bei Angriffen gegen die AfD zuordnen; ein erheblicher Teil geht laut Statistik von Linken aus.

In 121 Fällen erfasste die Polizei Gewalttaten gegen AfDler. Es folgten die Linken mit 16 Delikten, die Grünen mit 13 und die Union mit 12. Auch die Wahlplakate der AfD traf es mit 3.247 Beschädigungen besonders häufig, dicht gefolgt von den Grünen mit 3.172 erfassten Fällen und der Union mit 2.505. Einen drastischen Höhepunkt erreichte die Gewalt gegen Parteien 2025 mit einem Sprengstoffdelikt, das sich in Bonn vergangenen November gegen die Grünen richtete. Von vier erfassten Brandstiftungs-Fällen richteten sich zwei gegen die AfD, einer gegen die Grünen und einer gegen die CSU. Franziska Klemenz

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Föderalismus im Ernstfall: Wie die Länder die zivile Verteidigung organisieren. Der Pakt für den Bevölkerungsschutz steht am Mittwoch zur Abstimmung im Bundeskabinett. Nach einem Bericht von Bild will das Haus von Alexander Dobrindt bis 2029 etwa zehn Milliarden Euro in den Bevölkerungsschutz investieren. Seit vielen Jahren gibt es beim Bevölkerungsschutz Abstimmungsprobleme zwischen Bund und Ländern. Mit den Anforderungen aus dem Operationsplan Deutschland an die Länder spitzt sich das Problem sogar zu. Denn war bislang das Bundesinnenministerium allein federführend, trägt nun zunehmend das BMVg Verantwortung.

Die Landesregierungen spielen eine Doppelrolle. Sie müssen sicherstellen, dass die Vorgaben des Bundes auf Landes- und Kommunalebene tatsächlich umgesetzt werden. Parallel müssen sie auch die Versorgung und den Schutz der eigenen Bevölkerung organisieren – klassische Aufgaben der zivilen Verteidigung. Die meisten Landesregierungen stocken daher ihre zuständigen Stäbe und Abteilungen auf. Eine Abfrage von Table.Briefings aller Staats- und Senatskanzleien sowie Innenministerien zeigt allerdings, wie unterschiedlich sich die Länder aufstellen. Die Grafik finden Sie in der vollständigen Analyse im Security.Table. Lisa-Martina Klein

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Digitalisierung: Altkanzlerin räumt Versäumnisse ein. In ihrer Regierungszeit sei die Digitalisierung schleppend vorangegangen, sagte Angela Merkel. „Das ist echt eine schwierige Kiste in Deutschland“, sagte sie am Montag auf der Digitalkonferenz re:publica. Als mögliche Ursache nannte Merkel die grundsätzlich gute Verwaltung in Deutschland. Deutschland dürfe – trotz aller Krisen – den Klimaschutz nicht vergessen, betonte Merkel außerdem. „Dieses Thema ist nicht vorbei – im Gegenteil.“ Man dürfe Klima und Wirtschaft nicht gegeneinander ausspielen. Den Europäern empfahl die frühere Regierungschefin, sich diplomatisch in die Verhandlungen mit Russland und der Ukraine zur Beendigung des russischen Angriffskrieges einzumischen. Es sei richtig, die Ukraine militärisch zu unterstützen; es sei jedoch nicht ausreichend, dass nur Donald Trump Kontakt mit Wladimir Putin halte. „Wir sind ja auch wer“, sagte die Ex-Kanzlerin. Leonard Schulz

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Forschungsorganisationen: Europa soll Garant für Wissenschaftsfreiheit bleiben. Sechs führende europäische Forschungsorganisationen drängen auf einen stärkeren Schutz der Wissenschaftsfreiheit in Europa. In einer gemeinsamen Erklärung betonen die Mitglieder der sogenannten G6-Gruppe, dass freie Forschung aktiv verteidigt werden müsse. Sie sei keine dauerhaft gesicherte Selbstverständlichkeit. Zu den Unterzeichnern zählen aus Deutschland die Max-Planck-Gesellschaft sowie die Helmholtz- und Leibniz-Gemeinschaft.

Max-Planck-Präsident Patrick Cramer warnt vor einer zunehmenden Zersplitterung globaler Wissenschaftsstrukturen. Im Gespräch mit Table.Briefings sagte Cramer: „Europa muss selbst Garant eines offenen, globalen Wissenschaftssystems werden – eines Systems, das auf Transparenz, Austausch und gemeinsamen Standards basiert.“ Wissenschaft lebe davon, dass Erkenntnisse universell gültig sind. Wenn politische Systeme beginnen, eigene Regeln für Forschung, Publikation und Datenzugang zu etablieren, drohe eine Fragmentierung. Welche Maßnahmen die Organisationen vorschlagen, lesen Sie im Research.Table. Tim Gabel

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Wirtschaft: Stiglitz nennt Schuldenbremse als eine Ursache für Wachstumsschwäche. „Die Schuldenbremse hat Ihre Wirtschaft lange Zeit eingeschränkt“, sagte der Nobelpreisträger Joseph Stiglitz bei einer Diskussion mit Bundesratspräsident Andreas Bovenschulte. Die grundlegende Erkenntnis der Wirtschaftswissenschaften der letzten 80 Jahre laute: Wenn man nicht – zum Beispiel durch staatliche Ausgaben – für genügend gesamtwirtschaftliche Nachfrage sorgt, dann wird die Wirtschaft nicht wachsen. Außerdem sei die Nachfrage schwach, wenn es wie in Deutschland zu viel soziale Ungleichheit in der Gesellschaft gebe. Als weiteren Faktor nannte Stiglitz das Strommarktdesign. Besonders nach dem russischen Einmarsch in die Ukraine habe die Bundesrepublik darunter gelitten, dass der Preis von Strom an den von Gas gekoppelt war. Das habe Unternehmen und damit die Wirtschaft stark belastet. Die Diskussion kann man auf Youtube nachschauen. Okan Bellikli

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Gerd Gigerenzer über die demokratische Relevanz von Risikokompetenz und Transparenz in der digitalen Gesellschaft. Table.Forum

Table.Today Podcast

Table.Today. "Kann Deutschland Hightech? Mit Dorothee Bär."

Marc Biadacz, der Sprecher für Arbeit und Soziales in der Unionsfraktion, fordert Arbeitsministerin Bärbel Bas auf, sich bei der Arbeitszeitflexibilisierung an die Absprachen im Koalitionsvertrag zu halten. „Es hat mich schon ein bisschen gewundert, dass Bärbel Bas dann doch denjenigen so weit entgegenkommt, die völlig dagegen sind, egal ob das in der SPD oder in der Gewerkschaft ist“, sagt Biadacz zu den Äußerungen der Ministerin beim DGB-Bundeskongress. Es gehe darum, Flexibilität für Arbeitnehmerinnen und Arbeitgeber zu schaffen. Bis Ende Juni will Bas einen Gesetzentwurf vorlegen, in dem laut Marc Biadacz auch klare und deutliche Sanktionen verankert sein müssen, wenn die Gesundheit von Menschen gefährdet wird. Außerdem im Podcast: Helene Bubrowski spricht mit Forschungsministerin Dorothee Bär über die neuen Roadmaps für die Hightech-Agenda, die am Mittwoch im Kabinett vorgestellt werden sollen. Beide Gespräche hören Sie morgen früh ab 5 Uhr hier.

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Table.Documents

Prüfbericht des Expertenrats für Klimafragen zur Berechnung der deutschen Treibhausgasemissionen für das Jahr 2025 und zu den Projektionsdaten 2026

Gutachten der Klima-Union zur verfassungsrechtlichen Zulässigkeit des Gebäudemodernisierungsgesetzes

Bericht des Bundesrechnungshofes zum Verlagern des Verkehrs auf Schiene und Wasserstraße

Antworten auf Kleine Anfragen: Neukonzeption von „Demokratie leben!“, Menschen mit Einwanderungsgeschichte in der Bundesverwaltung, Etwaige Gefahr einer Parteienunterwanderung durch Islamisten

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Heads

Wolfgang Schmidt wird Berater bei dem global agierenden britischen Beratungsunternehmen Macro Advisory Partners (MAP). Der 55 Jahre alte frühere Kanzleramtschef und langjährige Vertraute von SPD-Kanzler Olaf Scholz soll als Senior Advisor die Kunden vor allem in geo-, europa- und sicherheitspolitischen Fragen betreuen, erfuhr Table.Briefings aus Unternehmenskreisen. Schmidt trifft in dem Unternehmen auf einige alte Bekannte, so ist der frühere französische Wirtschafts- und Finanzminister Bruno le Maire sowie der ehemalige Wirtschaftsberater von US-Präsident Joe Biden, Brian Deese, ebenfalls bei MAP unter Vertrag. Das Kabinett hat Schmidts Wechsel in die Privatwirtschaft bereits in der vergangenen Woche zur Kenntnis genommen, eine weitere Karenzzeit wurde nicht verhängt. Aus Deutschland sind außerdem die frühere deutsche Botschafterin in den USA, Emily Haber, sowie Ex-Staatssekretärin Katrin Suder im Global Advisory Board von MAP. Michael Bröcker

Gloria Niiquaye, deutsch-ghanaische Unternehmerin, gründete vor drei Jahren das Start-up Comeso. Dieses bietet zweckgebundene Rücküberweisungen für Gesundheitsdienstleistungen an. Damit will das Unternehmen ein wichtiges Problem bei Rücküberweisungen aus der Diaspora nach Afrika lösen: Die Gewissheit, dass das Geld für den Zweck ausgegeben wird, für den es an die Verwandtschaft gesendet wird. Warum Rücküberweisungen ein großer Wirtschaftsfaktor für die afrikanischen Länder sind und welche Pläne Niiquaye für ihr Unternehmen hat, lesen Sie im Africa.Table. David Renke, Arne Schütte

Florence Gaub erhält den Helmut-Schmidt-Zukunftspreis 2026. Die Forschungsdirektorin am Nato Defense College in Rom wird für ihre Beiträge zu strategischer Vorausschau, Sicherheitspolitik und Europas Handlungsfähigkeit ausgezeichnet. Die Zeit und die Bundeskanzler-Helmut-Schmidt-Stiftung verleihen den Preis am 17. Juni 2026 im Hamburger Thalia Theater. Seit 2022 würdigt der Preis Innovationen in Demokratie, Gesellschaft und Technologie. Die Jury lobt Gaub für ihren unideologischen Blick auf Europas Sicherheits- und Freiheitsfragen sowie ihr Plädoyer für Selbstwirksamkeit freier Gesellschaften. Chiara Rautenberg

Angela Merkel wird am Dienstag in den neu gegründeten Europäischen Verdienstorden aufgenommen. Die 71-Jährige ist eine von 20 Persönlichkeiten, die im Europäischen Parlament ausgezeichnet werden. Die ehemalige Kanzlerin will selbst kommen, wie auch zwölf andere Ausgezeichnete. Bezeichnenderweise wurde sie nicht von Bundeskanzler Friedrich Merz nominiert, sondern vom amtierenden Bundesratspräsidenten Andreas Bovenschulte (SPD). Welche Politiker, Kardinäle, Basketballspieler, und Rockmusiker noch ausgezeichnet werden, lesen Sie im Europe.Table. Markus Grabitz

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Best of Table

China.Table: China wird zum juristischen Minenfeld. China klagt über extraterritoriale Jurisdiktion der EU. Dabei greifen seine Verordnungen 834 und 835 weit in die strategische Unabhängigkeit ausländischer Unternehmen ein. Weshalb deutschen Firmen vermehrt Strafen durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle drohen, lesen Sie hier.

China.Table: Der Xi-Trump-Gipfel könnte Extremrisiken verringert haben. Das schreibt Shang-Jin Wei, ehemaliger Chefökonom der Asiatischen Entwicklungsbank, in einem Standpunkt. Eine handelspolitische Waffenruhe zwischen den USA und China und ein Weg zur Wiederöffnung der Straße von Hormus würden die Risiken für die Weltwirtschaft mindern. Wer die wahrscheinlichen Gewinner sind und woran alles scheitern könnte, lesen Sie hier.

Research.Table: Martin Keller über den Neustart der Helmholtz-Gemeinschaft. Mit neuen Förderlogiken, die gezielt auf Risiko und Dynamik zielen, will der Präsident der Helmholtz-Gemeinschaft Forschung schneller in die Anwendung überführen. Welche Vorbilder er dafür hat, lesen Sie hier.

Agrifood.Table: Agrarwissenschaftler Taube fordert neue Düngepolitik. Eine strategische Neuausrichtung des deutschen Düngerechts fordert der Agrarwissenschaftler Friedhelm Taube in einem Gastbeitrag für Table.Briefings. Dazu gehöre eine Neujustierung der Düngebedarfsermittlung. Welche Konsequenzen Deutschland andernfalls drohen, lesen Sie hier.

Agrifood.Table: Einwände gegen Gesetz zum Tierwohl-Label. Verbände haben sich beschwert, dass das BMLEH bislang keine Einwände und Hinweise aus der Anhörung in den Gesetzentwurf aufgenommen hat. Die EU wird wohl bis zum Spätsommer Einwände und Auflagen mitteilen. Warum Franziska Kersten von der SPD noch Spielraum sieht, lesen Sie hier.

Climate.Table: Klimaschutz in der UN-Generalversammlung. Alle Staaten sind verpflichtet, das Klima bestmöglich zu schützen – so sieht es der Internationale Gerichtshof. Was daraus folgt? Darüber stimmt die UN-Generalversammlung jetzt ab. Warum Deutschland den Resolutionsentwurf unterstützt und was genau in dem Text steht, lesen Sie hier.

Climate.Table: Wie sich Bund und Länder bei den Methanemissionen den Schwarzen Peter zuschieben. Viele Bundesländer haben noch keine Kontrollbehörden ernannt, um die Methanberichte von Öl- und Gasunternehmen zu überwachen. Warum die Bundesländer das Umweltministerium in der Pflicht sehen und wie es auf Vorwürfe der Länder reagiert, lesen Sie hier.

Security.Table: Mehrkosten für Digitalisierung der Bundeswehr. Mehr als zwei Milliarden Euro soll der Bundestag zusätzlich bewilligen. Das BMVg will dem Parlament im Juni für das Projekt „Digitalisierung Landbasierte Operationen“ einen entsprechenden Änderungsvertrag vorlegen. Warum die neuen Investitionen nötig sind und wie die Haushälter der Koalition im Bundestag dazu stehen, lesen Sie hier.

Security.Table: Schwerbehindertenvertretung kritisiert Militär-Ausnahme bei Barrierefreiheit. Die geplante Novelle des Behindertengleichstellungsgesetzes würde „militärisch genutzte Einrichtungen und Einrichtungen der Sicherheitsbehörden“ von der Pflicht ausnehmen, ihre Bauten barrierefrei zu machen. Warum die Vereinigung der Schwerbehindertenvertretungen des Bundes auch aus Resilienz-Gründen Änderungen fordert, lesen Sie hier.

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Time.Table

Außenpolitik I: Russlands Präsident Wladimir Putin reist zu Chinas Staatschef Xi Jinping zu einem zweitätigen Treffen am 19. und 20. Mai. Neben einem wichtigen Gas-Pipeline-Projekt wollen die Machthaber ihre strategische Partnerschaft vorantreiben und unter anderem eine Deklaration über eine „Multipolare Welt und internationale Beziehungen neuen Typs“ verabschieden. Acht Minister, Unternehmenschefs sowie die Chefin der russischen Zentralbank begleiten Putin. Welche Bedeutung der Handel mit China inzwischen für Russland hat, lesen Sie im Security.Table.

Außenpolitik II: Friedrich Merz empfängt den Bundespräsidenten der Schweiz, Guy Parmelin, zu dessen Antrittsbesuch im Kanzleramt. Themen sind die bilaterale Zusammenarbeit sowie europa-, außen- und sicherheitspolitische Fragen. Gemeinsame Pressekonferenz, 11 Uhr

Außenpolitik III: In Berlin beraten politische, wirtschaftliche und zivilgesellschaftliche Akteure über Lehren aus dem Ukraine-Krieg für die Energiesicherheit. Johann Wadephul eröffnet die Konferenz um 9:30 Uhr.

Bundestag: Friedrich Merz ist zu Gast in der SPD-Fraktion. Rund ein Jahr nach dem Start der Koalition und vor den entscheidenden Wochen für die Reformpläne spricht er mit den Abgeordneten des Koalitionspartners. Gemeinsames Statement mit Matthias Miersch, 14:30 Uhr.

Bundestag II: Sitzungen der Fraktionen und Statements der Fraktionsspitzen: Katharina Dröge (Grüne), 12:30 Uhr. Heidi Reichinnek und Sören Pellmann (Linke) mit Vonovia-Mieter Patrick Madrian, 13:45 Uhr. AfD-Fraktionsspitze, 14:30 Uhr. Jens Spahn und Alexander Hoffmann (CDU/CSU), 14:45 Uhr.

Bundestag III: Energiepolitischer Abend der SPD-Fraktion mit Matthias Miersch, 18:30 Uhr

Ehrung: Angela Merkel, Lech Wałęsa und Wolodymyr Selenskyj erhalten im EU-Parlament in Straßburg den neuen Europäischen Verdienstorden.

Finanzen: In Paris endet das Treffen der G7-Finanzminister. Im Zentrum standen die Folgen des Iran-Kriegs. Am Nachmittag nimmt Lars Klingbeil an einer Konferenz zur weltweiten Bekämpfung von Terrorismusfinanzierung teil.

Gesundheit: Der GKV-Spitzenverband und der Medizinische Dienst Bund legen Daten zur Entwicklung der Pflegebedürftigkeit 2025 vor und äußern sich zur geplanten Pflegereform. Haus der BPK, 10 Uhr

Forschung: Auftaktveranstaltung zum BMFTR-Programm „Orientierung für eine Welt im Wandel“ für Geistes- und Sozialwissenschaften. Mit Dorothee Bär, 8 Uhr

re:publica 26: Kurzvortrag von Bärbel Bas, Rede von Carsten Schneider, Live-Podcast mit Kevin Kühnert, Digitalminister Karsten Wildberger im Gespräch mit re:publica-Mitgründer Markus Beckedahl, Sessions mit Francesca Bria, Cory Doctorow, Quinn Slobodian, Alexander Rabe, Tom Tykwer, Düzen Tekkal.

Soziales I: Frank-Walter Steinmeier besucht ein internationales Senioren-Frühstück und eine Lagerhalle für Spenden für Geflüchtete in Dortmund und einen Sportverein in Herzebrock-Clarholz.

Soziales II: Die jüdische Gemeinde Chabad Berlin zeichnet First Lady Elke Büdenbender mit einem Preis für ihr Engagement für jüdisches Leben und ein positives gesellschaftliches Miteinander aus. Mit Stefanie Hubig und Brigitte Zypries. Pears Jüdischer Campus, 18 Uhr

Landespolitik I: CDU, SPD und FDP stellen Ergebnisse des parlamentarischen Untersuchungsausschusses zum Anschlag auf dem Magdeburger Weihnachtsmarkt vor. Landtag von Sachsen-Anhalt, 13 Uhr. Pressekonferenz der Grünen zum Abschlussbericht sowie Sondervotum der Fraktion, 14 Uhr

Landespolitik II: Hendrik Wüst reist nach Polen. Im Zentrum steht die Regionalpartnerschaft zwischen NRW und Schlesien. Am Mittwoch besucht er die Gedenkstätte Auschwitz-Birkenau.

Podium I: Bärbel Bas nimmt an einer Diskussion der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung zum Thema „Wie krisenfest ist Deutschland – und worauf kommt es dabei wirklich an?“ teil, 13 Uhr

Podium II: Zum Abschluss des Social-Media-Projekts „Wir in Ost und West“ laden die Ostbeauftragte der Bundesregierung Elisabeth Kaiser, die Bundesstiftung zur Aufarbeitung der SED-Diktatur und die Bildungsagentur Eduversum zum generationsübergreifenden Podiumsgespräch ein. BMF, 18 Uhr. Anmeldung

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Must-Reads

Bild: Rechnungshof kritisiert Ausgaben der Rentenversicherung. Die Prüfer würden zum wiederholten Mal bemängeln, dass die DRV viel Geld für möglicherweise nicht nötige Berater ausgebe, schreiben Nikolaus Harbusch und Peter Tiede. Neue Kontrollmechanismen seien noch im Aufbau und hätten bisher nicht gewirkt, heißt es demnach in einem neuen Bericht. Durch Umbuchungen, etwa die Auflistung von Beratungen im IT-Bereich als IT-Ausgaben, werde zudem verschleiert, ob Ausgaben wirklich gesunken sind oder nur woanders auftauchen. („Rentenkasse verprasst Millionen für Berater“)

Handelsblatt: Polizeigewerkschaften warnen vor Plänen der AfD in Sachsen-Anhalt. Thüringens Innenminister Georg Maier (SPD) und die Polizeigewerkschaften warnen vor massiven Risiken für die innere Sicherheit. Grund sind Pläne von AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund, im Wahlsiegfall bis zu 200 Posten in Ministerien und Behörden politisch neu zu besetzen. Kritiker befürchten den Abfluss sensibler Informationen an Rechtsextreme oder Russland sowie einen Angriff auf das neutrale Berufsbeamtentum. („Sachsen-Anhalt wird zum Ernstfall für Sicherheitsbehörden“)

Handelsblatt: Grüne bringen Gesetz zur Aussetzung der Diätenerhöhung ein. Die Initiative lege man vor, „bis uns etwas Entscheidungsreifes von der Koalition vorliegt“, sagte Irene Mihalic. Jens Spahn hatte sich zuvor offen gezeigt, die Diätenerhöhung für ein Jahr auszusetzen. Er könne sich vorstellen, das gemeinsam mit den Sparmaßnahmen bei der Krankenversicherung zu beschließen. In einer Umfrage sprachen sich 85 Prozent gegen eine Anhebung der Parlamentarier-Diäten aus. („Grüne wollen Diätenerhöhung verhindern“)

Economist: Europa ist der Sozialismus abhandengekommen. Nur in drei von 27 EU-Ländern stellen Progressive noch das Regierungsoberhaupt, während es 2016 ein Drittel war. Wenn Sozialdemokraten noch regieren, gehen sie harsch gegen Geflüchtete vor. Läge es nur an schwindenden Fabrikjobs, hätten die Christdemokraten durch schwindende Kirchgänger härtere Einbußen erleiden müssen. Relevanter dürfte die politische Fragmentierung der Progressiven sein. („Socialism is being left behind in Europe“)

Nicht überlesen

Tagesspiegel: Redenschreiber über die Rhetorik von Merz. Peter Sprong, seit mehr als zwei Jahrzehnten Präsident des Verbands der Redenschreiber, erklärt, warum Friedrich Merz zwar klare Positionen vertrete, rhetorisch aber oft kühl und distanziert wirke: Er spreche zu häufig in Begriffen aus Wirtschaft und Verwaltung und lasse damit emotionale Bindung und Orientierung vermissen. („,Die ganze Gesellschaft ist verseucht von Vokabeln aus der Wirtschaft‘“)

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Schlagzeilen von morgen

Meistgelesenes von heute

Heute Abend in den Talkshows

Pinar Atalay, 23:30 Uhr: Sven Schulze

unter den linden, 22:25 Uhr: Annika Klose, Christoph Ploß

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Interviews von morgen

Deutschlandfunk

6:50 Uhr: Kaupo Rosin, Geheimdienstchef Estlands: Wie gehen die baltischen Staaten mit der Bedrohung durch den großen Nachbarn Russland um?

7:15 Uhr: Hermann Gröhe, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes: Debatte über Zivilschutz

8:10 Uhr: Eugen Byrsch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz: Welche Schwerpunkte muss Warken bei der Pflegereform setzen?

ARD-Morgenmagazin

7:10 Uhr: Sabine Fischer, pflegepolitische Sprecherin der Grünen: Pläne zur Pflegereform

rbb24–Inforadio

7:05 Uhr: Christian Reuter, Generalsekretär und Vorstandsvorsitzender des Deutschen Roten Kreuzes: Debatte über Zivilschutz

7:45 Uhr: Thomas Heilmann, Chef der Klimaunion und ehemaliger Berliner Justizsenator: Würde das neue Heizungsgesetz vor dem BVerfG standhalten?

Phoenix

8:45 Uhr: Svenja Hahn, Vorsitzende der ALDE und MdEP (FDP/Renew) und Sergey Lagodinsky, MdEP (Grüne): Cybersicherheit und Abwehrbereitschaft der EU sowie EU-Verdienstorden für Angela Merkel

rtl/ntv

7:35 Uhr: Heidi Reichinnek, Linken-Fraktionsvorsitzende: Lage der Koalition, EU-Verdienstorden für Angela Merkel

WELT

7:15 Uhr: Ines Schwerdtner, Linke-Parteivorsitzende

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Geburtstage von morgen

Rüdiger Lotz, Botschafter in Bangladesh, 61

Denise Loop, MdB (Grüne), 32

Stefan Schmidt, MdB (Grüne), 45

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Nachttisch

Unser Tipp führt Sie heute in die komplexe Familien-Dynastie der Murdochs. Ein Machtgefüge, in dem Medienimperium und familiäre Loyalitäten eng miteinander verflochten sind. Die neue Netflix-Dokumentation „Dynasty: The Murdochs“ öffnet die Türen zu einem der einflussreichsten Medienhäuser der Welt und zeichnet den erbitterten innerfamiliären Kampf um das Erbe von Rupert Murdoch nach. Zwischen strategischen Allianzen, persönlichen Verletzungen und dem Ringen um Kontrolle über ein globales Medienimperium entsteht ein packendes Porträt. In vier Episoden öffnen die Macher einen Blick hinter die Kulissen – legen die Mechanismen globaler Einflussnahme offen. Chiara Rautenberg

„Dynasty: The Murdochs“ | Doku-Serie Netflix

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Das war’s für heute. Good night and good luck!

Heute haben Okan Bellikli, Marion Bergermann, Laura Block, Stefan Braun, Michael Bröcker, Helene Bubrowski, Christian Domke Seidel, Alexandra Endres, Daniel Friesen, Tim Gabel, Markus Grabitz, Lisa-Martina Klein, Franziska Klemenz, Malte Kreutzfeldt, Chiara Rautenberg, David Renke, Arne Schütte, Leonard Schulz, Sven Siebert, und Britta Weppner mitgewirkt.

Der Berlin.Table ist das Late-Night-Briefing für die Table.Media-Community. Wenn Ihnen der Berlin.Table gefällt, empfehlen Sie uns bitte weiter. Wenn Ihnen diese Mail weitergeleitet wurde: Hier können Sie sich kostenlos anmelden.

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