Zukunft der Medien: Weimer kritisiert Informationsmonopol der Tech-Giganten

11. Januar 2026

Zukunft der Medien: Weimer kritisiert Informationsmonopol der Tech-Giganten. Die großen Tech-Plattformen treiben die Polarisierung in der Gesellschaft voran und verzerren mit ihren KI-gestützten Monopolmodellen den Wettbewerb, schreibt Wolfram Weimer, Staatsminister für Medien und Kultur, in einem Gastbeitrag für Table.Briefings. „Schaut man genauer hin, sind es vor allem Tech-Giganten, die Informationsflüsse durch Algorithmen in Echokammern steuern und einen passgenauen Traffic erzeugen, der dem User nur noch ausgewählten Content zuspielt und ihn in die Polarisierung treibt“, so Weimer.

Die vermeintliche Vielfalt der Medien werde ins Gegenteil verkehrt. Die Interpretationshoheit traditioneller Medien erodiere, etwa durch „Bots und selbsternannte Meinungsführer“ bei Social Media. Eine Chance biete sich aber für sogenannte Vertrauensmedien, die mit verlässlichen Fakten und belastbaren Informationen arbeiten, schreibt der Politiker und ehemalige Verleger.

Den gesamten Beitrag aus unserer neuen Reihe „Zukunft der Leitmedien“ lesen Sie hier. Zu unserem fünfjährigen Bestehen haben wir Persönlichkeiten aus Politik, Wirtschaft und Medien gefragt, wie Leitmedien vor dem Hintergrund von radikal verändertem Nutzerverhalten durch KI, Plattformen und Werbemärkten bestehen und sich weiterentwickeln sollten. Michael Bröcker

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Letzte Aktualisierung: 11. Januar 2026