Work-and-Stay-Agentur: Normenkontrollrat macht Druck

17. März 2026

Work-and-Stay-Agentur: Normenkontrollrat macht Druck. Der NKR unterstützt die von Bundesagentur für Arbeit und BDA geforderte Bündelung der Zuständigkeiten für die Fachkräfteeinwanderung: bei der BA und beim Bundesamt für Auswärtige Angelegenheiten. Hintergrund ist die Debatte innerhalb der Bundesregierung, ob und inwiefern die Ausländerbehörden bei der geplanten Work-and-Stay-Agentur (WSA) involviert sein sollen. In einer Stellungnahme wirbt der Normenkontrollrat „für einen baldigen Entschluss im Sinne einer umfassenderen organisatorischen Reform“. Eine Bündelung würde das System „einladender, einfacher und nachhaltiger“ machen, sagte Kerstin Müller, zuständige NRK-Berichterstatterin und früher Staatsministerin unter Joschka Fischer, Table.Briefings.

Die lokalen Ausländerbehörden hätten dann auch mehr Spielraum für Beratung bei Integrationsfragen vor Ort, schreibt der NKR. Die WSA biete zudem die Chance, die Anerkennung von ausländischen Berufsqualifikationen zu bündeln. Der beim BMDS angesiedelte Normenkontrollrat empfiehlt eine Bündelung entweder beim Bund oder bei der der Zentralstelle für ausländisches Bildungswesen (ZAB) der Kultusministerkonferenz. Bevor das geht, müssten die Länder aber den Rechtsrahmen für landesrechtlich geregelte Berufe und entsprechende Dokumentationsanforderungen angleichen. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 17. März 2026