Wissenschaftsrat: Wie das ideale Wissenschaftssystem aussehen könnte

02. Februar 2026

Wissenschaftsrat: Wie das ideale Wissenschaftssystem aussehen könnte. Dazu formuliert das Gremium, dessen Mitglieder durch den Bundespräsidenten berufen werden, eine Agenda mit zehn Handlungsfeldern für Bund, Länder, Hochschulen und Forschungseinrichtungen. Darin wird nicht weniger als eine grundlegende Neuausrichtung der deutschen Wissenschaftspolitik gefordert. Das Gremium mahnt mehr Mut zu Priorisierung und Risiko an – bei zugleich langfristiger Verlässlichkeit für Forschung und Wissenschaft. Nur so könne Deutschland ein global sichtbarer Wissenschaftsstandort bleiben.

Die Analyse basiert auf vier Zukunftsszenarien. In diesen markieren geopolitische Umbrüche, technologische Sprünge und gesellschaftliche Veränderungen zentrale Risiken. Um resilient zu bleiben, fordert das Gremium langfristige Strategien und ausreichende Ressourcen. So sollen zehn Prozent der Gesamtausgaben für militärische und zivile Sicherheit in Forschung und Innovation fließen. Welche weiteren Forderungen der Wissenschaftsrat an Politik und Wissenschaft richtet, lesen Sie im Research.Table. Markus Weisskopf

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Letzte Aktualisierung: 02. Februar 2026