U-Boot-Abwehr im Nordatlantik: Norwegen will mehr Lastenteilung

16. Februar 2026

U-Boot-Abwehr im Nordatlantik: Norwegen will mehr Lastenteilung. Deutschland, Norwegen und Großbritannien müssten mehr Verantwortung bei der Beobachtung und Abwehr von russischen U-Booten im Nordatlantik übernehmen, fordert Norwegens Verteidigungsminister Tore O. Sandvik im Interview mit Table.Briefings. Hintergrund ist die wachsende Aktivität Russlands rund um die Kola-Halbinsel. Dort ist ein großer Teil des russischen Nukleararsenals stationiert und von dort aus machen sich strategische U-Boote auf den Weg Richtung Nordpol und Nordatlantik.

Bei der MSC in München haben Deutschland und Norwegen deshalb ein neues Verteidigungsabkommen geschlossen. Dies sei nicht als Absicherung gegen politische Unsicherheiten in Washington zu werten, sondern als strategische Stärkung Europas durch mehr Standardisierung, Integration und gemeinsame Fähigkeiten, sagte Sandvik. Er wirbt für einen Einstieg Kanadas in die deutsch-norwegische U-Boot-Kooperation. Zusammen mit Boris Pistorius will er Kanada davon überzeugen, „dass das deutsche U-Boot das beste U-Boot ist“. Warum Sandvik dieser Kooperation eine so hohe Bedeutung beimisst, lesen Sie im Security.Table. Lisa-Martina Klein

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Letzte Aktualisierung: 16. Februar 2026