Reformdebatte: Dullien hält Fokus auf Arbeitskosten für falsch

01. April 2026

Reformdebatte: Dullien hält Fokus auf Arbeitskosten für falsch. Deutschland leide nicht unter einer mangelnden Wettbewerbsfähigkeit, sondern unter „massiven Verschiebungen der geoökonomischen Landschaft“, schreibt Sebastian Dullien in einem Gastbeitrag für Table.Briefings. Der wissenschaftliche Direktor des Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) ist auch Mitglied der Schuldenbremse-Kommission. Berlin müsse sich angesichts der internationalen Entwicklungen damit abfinden, dass kaum ein relevanter Wachstumsschub von der Exportnachfrage zu erwarten sei. Daran ändere sich nichts, wenn die Arbeitskosten etwas sinken, so Dullien. Wenn sich etwa Peking das Ziel gesetzt habe, dass westliche Anbieter aus dem Automarkt in China verschwinden sollen, würden um ein paar Prozent niedrigere Lohnkosten bei VW nicht helfen. Was er der Regierung stattdessen empfiehlt und welchen Vorschlag er für potenziell schädlich hält, lesen Sie in seinem Standpunkt. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 01. April 2026