Mobiler Satellitenfunk: EU-Kommission will Frequenzvergabe neu regeln

27. Mai 2026

Mobiler Satellitenfunk: EU-Kommission will Frequenzvergabe neu regeln. Im erdnahen Orbit konkurrieren immer mehr Satelliten um begrenzte Frequenzen und sichere Umlaufbahnen. Damit wächst auch der geopolitische Konflikt um die Kontrolle kritischer digitaler Infrastruktur. Vor diesem Hintergrund hat die EU-Kommission jetzt einen Vorschlag für eine neue EU-weite Vergabe des Zwei-Gigahertz-Frequenzbands für mobile Satellitendienste (MSS) vorgestellt. Die bisherigen Nutzungsrechte, die US-Unternehmen inne haben, laufen 2027 aus. Künftig will die Kommission die Frequenzen zentral auf EU-Ebene vergeben, um satellitengestützte Mobilfunkdienste, Direct-to-Device-Kommunikation (D2D) und eine sichere europäische Kommunikationsinfrastruktur auszubauen. Die heutige nationale Fragmentierung soll beendet werden. Wie die Kommission europäische Anbieter stärken will, lesen Sie im Europe.Table. Corinna Visser

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 27. Mai 2026