Fachkräftegewinnung: Alabali Radovan sieht jahrzehntelange Versäumnisse

12. März 2026

Fachkräftegewinnung: Alabali Radovan sieht jahrzehntelange Versäumnisse. BMZ-Ministerin Reem Alabali Radovan wies beim Start der „Allianz für Fachkräftegewinnung“ darauf hin, dass jährlich mindestens 400.000 Fachkräfte einwandern müssen, um ausscheidende Arbeitnehmer zu ersetzen. „Da hätte in den letzten zehn bis zwanzig Jahren schon viel mehr passieren müssen“, räumte die SPD-Ministerin ein. An die 20 Millionen Menschen gingen in den nächsten zehn Jahren in Rente, „der demografische Wandel war vorherzusehen“. Nun müsse man das Thema „mit Hochdruck“ vorantreiben.

Am Donnerstag begegnete Alabali Radovan viel Kritik. Vertreter von Unternehmen, Handelskammern, Agenturen, aber auch Fachkräfte aus den Ländern des Südens beklagten schwerfällige und bürokratische Verfahren an den deutschen Vertretungen im Ausland, aber auch bei der Agentur für Arbeit und den Ausländerbehörden im Inland. Auch die Ministerin stellte klar, dass die Fachkräftezuwanderung keine temporäre Angelegenheit sei: „Die Menschen kommen, um zu bleiben.“ Wie die neue Fachkräfte-Allianz funktionieren soll, lesen Sie im Africa.Table. Horand Knaup

Briefings wie Berlin.Table per E-Mail erhalten

Keine Bankdaten. Keine automatische Verlängerung.

Sie haben bereits das Table.Briefing Abonnement?

Anmelden

Letzte Aktualisierung: 12. März 2026