EU-Gipfel: ETS-Debatte trotz mäßiger Auswirkung auf Energiepreise

19. März 2026

EU-Gipfel: ETS-Debatte trotz mäßiger Auswirkung auf Energiepreise. Um die Energiepreise zu senken, diskutieren die Staats- und Regierungschefs der EU in Brüssel auch darüber, wie das europäische CO2-Bepreisungssystem überarbeitet werden kann. Länder wie Polen, Tschechien und Österreich fordern eine Überarbeitung. Friedrich Merz spricht sich zwar auch für kleinere Anpassungen aus, will aber an der wesentlichen Funktionsweise des Preissignals durch einen Zertifikatehandel festhalten. Ohnehin seien die aktuellen Energiepreise nicht primär Folge des Emissionshandels und ließen sich durch Eingriffe in das System auch nicht nachhaltig senken, warnt ETS-Experte Bernd Weber vom Thinktank Epico. „Hohe Energiepreise sind vor allem Ausdruck anhaltend hoher Kosten fossiler Energieträger.“ Wie die Staats- und Regierungschefs die Energiepreise senken und die Wettbewerbsfähigkeit Europas stärken wollen, lesen Sie ab 5 Uhr im Europe.Table. Lukas Knigge

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Letzte Aktualisierung: 19. März 2026