Erwerbsfähigkeit: Neudefinition würde Bürgergeld-Statistik verändern

21. Januar 2026

Erwerbsfähigkeit: Neudefinition würde Bürgergeld-Statistik verändern. Zu den in der Sozialstaatskommission diskutierten Themen gehörte eine Änderung des Erwerbsfähigkeitsbegriffs. Bisher hat jeder Anspruch auf Bürgergeld, der nach ärztlicher Einschätzung mindestens drei Stunden am Tag arbeiten kann. Diese im internationalen Vergleich sehr niedrigschwellige Definition ist etwa aus Sicht des Arbeitsministeriums in NRW ein Problem. Denn dadurch müssten Jobcenter Menschen betreuen, die angesichts „oftmals multipler Vermittlungshemmnisse“ – etwa physischer oder psychischer Beeinträchtigungen – dem Arbeitsmarkt gar nicht zur Verfügung stehen. Zudem würden die Betroffenen nicht den für sie passenden Beistand bekommen. Manche Fachleute schätzen die Zahl auf bis zu eine Million. Was eine noch unveröffentlichte Befragung von Jobcenter-Beschäftigten zeigt, lesen Sie in der Analyse des Berlin.Table. Okan Bellikli

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Letzte Aktualisierung: 21. Januar 2026