Batterien: Resiliente Batterie-Kreislaufwirtschaft in Europa nicht vor den 2050er- bis 2060er-Jahren

17. März 2026

Batterien: Resiliente Batterie-Kreislaufwirtschaft in Europa nicht vor den 2050er- bis 2060er-Jahren. Das sagte Simon Lux, Co-Institutsleiter der Fraunhofer-Einrichtung Forschungsfertigung Batteriezelle (FFB) in Münster, Table.Briefings. Zurzeit fehle es an großen Unternehmen, die Gigafabriken mit europäischen Anlagen aufbauen. Die derzeit diskutierten Local-Content-Vorgaben hält Lux für sinnvoll, um die europäische Batterie-Wertschöpfungskette zu stärken. „Wenn wir als europäische Konsumenten etwas kaufen, sollte davon auch ein gewisser Teil aus Europa kommen.“

Entscheidend sei, die Rohstoffe in Europa zu halten. Ab Dezember 2026 gelten Lithium-Ionen-Altbatterien und die Schwarzmasse als gefährlicher Abfall und dürfen nicht mehr in Nicht-OECD-Länder exportiert werden. Trotzdem bestehe die Gefahr, dass Recyclingmaterialien exportiert werden, weil sich so höhere Preise erzielen lassen. Welche Hürden Europa beim Aufbau einer Batterie-Kreislaufwirtschaft bewältigen muss, lesen Sie im ESG.Table. Leonie Düngefeld

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Letzte Aktualisierung: 17. März 2026