Autoindustrie in Ostdeutschland: IG Metall fordert Vorgaben für heimische Produktion

17. Februar 2026

Autoindustrie in Ostdeutschland: IG Metall fordert Vorgaben für heimische Produktion. Ohne aktive Industriepolitik werde ein guter Wandel für ostdeutsche Regionen nicht gelingen, sagt IG-Metall-Chefin Christiane Benner Table.Briefings. Wer in Europa Autos verkaufen will, muss aus ihrer Sicht „einen relevanten Teil der Produktionsarbeit hier durchführen“ – und zumindest zum Teil Materialien und Komponenten aus deutscher und europäischer Fertigung nutzen. Der Bund müsse Ansiedlungen von Zukunftstechnologien deutlicher fördern, entscheidend seien auch Erhalt und finanzielle Unterstützung von kleineren Zulieferern. Benner nimmt auf Einladung der Ostbeauftragten Elisabeth Kaiser am Mittwoch am „Branchendialog Ost“ zur Zukunft der Autoindustrie teil. Bei dem Treffen im BMF sind neben Autobauern und Zulieferern auch Carsten Schneider sowie mehrere Wirtschaftsministerien dabei, wie aus der Teilnehmerliste hervorgeht.

Die EU geht in die von Benner geforderte Richtung. Wer ab 2029 ein staatlich gefördertes Elektroauto kauft oder least, muss ein Modell wählen, das hauptsächlich aus europäischer Produktion stammt. Das geht aus einem Leak des Industrial Accelerator Act hervor. In sechs Punkten legt die EU-Kommission dar, wie viel von welcher Technologie von europäischen Herstellern kommen muss. Welche Komponenten im Fokus stehen, lesen Sie im Europe.Table. Okan Bellikli, Manuel Berkel

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Letzte Aktualisierung: 17. Februar 2026