Sie wird als Fachpolitikerin fraktionsübergreifend geschätzt. Katrin Helling-Plahr ist 37 und arbeitete zuletzt federführend einen liberalen Gesetzentwurf zur Sterbehilfe aus. Bei der Reform von §218 vertritt sie eine eher konservative Position: lieber nichts verändern. Das hat vor allem mit ihrem Rechtsverständnis zu tun.
Von Vera Weidenbach
Die SPD-Sozialpolitikerin Natalie Pawlik kam mit sechs Jahren aus Russland nach Hessen und lebte in einem Aussiedlerwohnheim. Als Beauftragte der Bundesregierung widmet sie sich heute der Unterstützung deutscher Minderheiten im Ausland und nationaler Minderheiten in Deutschland.
Von Okan Bellikli
Sie gilt als grünes Urgestein – und ist mit 71 noch immer dabei. Bärbel Höhn, einst erste Verbraucherministerin in Deutschland, bringt heute saubere Energie in afrikanische Dörfer.
Von Arne Schütte
Elisabeth Kaiser gehört – noch – nicht zu den bekanntesten Abgeordneten in der SPD-Bundestagsfraktion. Aber die junge Thüringerin hat schon eine kleine Karriere hingelegt und gehört seit Ende April als neue Parlamentarische Staatssekretärin zur Spitze des Bundesbauministeriums.
Von Okan Bellikli
Karl Bär war Kommunalpolitiker in Bayern; als Anti-Pestizid-Aktivist fiel er bundesweit auf. Jetzt versucht er, mit einer bienenfreundlichen Agenda den Agrarausschuss des Bundestags aufzumischen.
Von Annette Bruhns
Die CDU braucht neue Gesichter, will sie wieder modern wirken. Eines davon könnte der Klimaexperte Andreas Jung sein. Dem 47-Jährigen fehlt aber eine Eigenschaft, die ihm politisch mehr Wucht verleihen würde: Er polarisiert nicht. Und poltern tut er erst recht nicht. Über einen Christdemokraten, der vieles mitbringt – und im Streit mit Hans-Georg Maaßen auch noch das nötige Profil gewinnen könnte.
Von Vera Weidenbach