Heads 28. Januar

Gerald Haug und Achim Steiner (picture alliance / IPON / Stefan Boness | picture alliance / TT NYHETSBYRÅN / Lars Schröder / TT)

Gerald Haug soll nach dem Willen der Bundesregierung neuer Vorsitzender des Rats für Nachhaltige Entwicklung werden. Das Kabinett beschloss am Mittwoch ein größeres Revirement in dem 15-köpfigen Gremium. Neben Haug, der formal von dem Gremium gewählt werden muss, kommen dazu: Katrin Leonhardt, Vorstandsvorsitzende der Sächsischen Aufbaubank, Carolin Boßmeyer von Heidelberg Materials, die Informatikerin Fatma Deniz von der TU Berlin, Bettina Gräfin Bernadotte, bis zuletzt Geschäftsführerin der Mainau GmbH, der Verteidigungsexperte Stefan Bayer vom German Institute for Defence and Strategic Studies Hamburg, der Essener OB Thomas Kufen und Achim Steiner, bis vor kurzem Leiter des UN-Entwicklungsprogramms.

Im Nachhaltigkeitsrat verbleiben der bisherige Vorsitzende Reiner Hoffmann, er wird Vize. Außerdem weiter mit dabei: BDI-Hauptgeschäftsführerin Tanja Gönner, der Erdsystem- und Atmosphärenforscher Mark Lawrence, Myriam Rapior vom BUND, Werner Schnappauf, Kai Niebert vom Deutschen Naturschutzring und Hubertus Paetow, Präsident der Deutschen Landwirtschaftsgesellschaft. Die Bundesregierung erhofft sich vom Rat noch mehr Vorschläge für konkrete Projekte und will den Schwerpunkt stärker auf nachhaltiges Wirtschaften lenken. „Weniger Berichte, mehr Strategie“, heißt es in der Regierung. Hoffnung und Erwartung zugleich. Stefan Braun

Melanie Maas-Brunner wird Präsidentin des Stifterverbandes für die Deutsche Wissenschaft. Die ehemalige BASF-Vorständin übernimmt das Amt im Juni von Michael Kaschke, ehemaliger Vorstandsvorsitzender der Zeiss-Gruppe. Maas-Brunner ist Chemikerin und Unternehmerin. Bei BASF war sie zunächst in der Forschung tätig, wechselte später in verschiedene Leitungsfunktionen, von 2021 bis 2024 war sie Technikvorständin. Warum sie einige Zeit als Kandidatin für den Vorstandsvorsitz des Unternehmens galt, lesen Sie im Research.Table. Anne Brüning

Günter M. Ziegler bleibt Präsident der Freien Universität (FU) Berlin. Der Mathematiker wurde am Mittwoch vom erweiterten Akademischen Senat für eine weitere vierjährige Amtszeit gewählt. Ziegler hat eine bewegte zweite Amtszeit hinter sich. Die frühere Bundesforschungsministerin Bettina Stark-Watzinger forderte von ihm härteres Durchgreifen bei pro-palästinensischen Protesten an der FU, der Berliner Senat nahm Budgetkürzungen bei allen Hochschulen der Stadt vor und zudem entscheidet sich in diesem Jahr die Zukunft des Exzellenzverbunds Berlin University Alliance. Was Zieglers Pläne sind, lesen Sie im Research.Table. Tim Gabel

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Letzte Aktualisierung: 28. Januar 2026