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Analyse

Deutschlands kolonialer Fußabdruck in Tansania

Überraschende Töne aus dem Auswärtigen Amt: Das Wissen über die deutsche Kolonialzeit in Ostafrika sei auf deutscher und auf afrikanischer Seite gering. Ob diese Behauptung so zutrifft, hat Ramona Seitz in Tansania für Table.Media überprüft.

Von Redaktion Table

Afrikas Tourismusbranche schöpft wieder Hoffnung

Die Tourismusbranche feiert auf der diesjährigen Africa Travel Indaba, der wichtigsten Tourismusmesse in Afrika, den Aufschwung. Der Kontinent festigt sich als Destination für Touristen. Neben den Europäern kommen auch chinesische Reisende wieder.

Von Andreas Sieren

JETP in Südafrika auf der Kippe

Das Vorzeigeprojekt für eine Energiewende im globalen Süden gerät ins Stocken: Südafrika debattiert, seine Kohlekraftwerke länger als geplant laufen zu lassen. Denn das Land leidet unter Strommangel, Blackouts und einem ruinierten staatlichen Stromkonzern.

Von Bernhard Pötter

Cotonou 2.0 für EU-Afrika-Beziehungen nachrangig

Das Post-Cotonou-Abkommen zwischen der EU und den AKP-Staaten scheint weder in Europa noch in Afrika viele glühende Verfechter zu haben. Da wichtige Pfeiler des Vorgängerabkommens ausgegliedert wurden, bezweifeln Experten, dass das Abkommen für die zukünftigen Beziehungen der beiden Staatengruppen eine wichtige Rolle spielen wird.

Von Arne Schütte

Scholz' schwierige Friedensmission

Zwei Akzente hat Bundeskanzler Scholz auf seiner Reise nach Ostafrika gesetzt: alternative Energien und die Sicherheitspolitik. In Addis Abeba ging es vor allem um den Erhalt des Friedens in der Region. Bisherige Initiativen haben nur wenig gebracht.

Von Merga Yonas Bula

Keine Zuwanderung ohne Zugewandtheit

Bei der Bekämpfung seines Fachkräftemangels sollte Deutschland nicht planlos auf Afrika setzen. Obwohl viele junge Menschen vom Leben und Arbeiten im Westen träumen, sind die Hürden, nach Deutschland zu kommen, noch immer hoch. Sprache, Kultur und ein bürokratischer Flaschenhals sind die wesentlichen Hindernisse.

Von Harald Prokosch

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Energiewende mit und trotz Steinkohle

Thungela Resources ist eine Erfolgsgeschichte an der Börse Johannesburg. Lange Jahre ging der Aktienkurs raketenhaft in die Höhe, obwohl europäische Investmentfonds die Aktie nicht kaufen dürfen. Denn Thungela fördert Steinkohle. Die im Westen verpönte Energiequelle bietet Afrika allerdings große Entwicklungschancen.

Von Christian Hiller von Gaertringen

Ostafrika braucht Verständigung statt Seitenwechsel

In Äthiopien und Sudan mehren sich politische Unruhen und bewaffnete Auseinandersetzungen. Als Teil der Lösung sollen die Milizen in die reguläre Sicherheitsstruktur integriert werden. Doch es ist fraglich, ob dies die Konflikte entschärft. Darüber berichtet der äthiopische Journalist Merga Yonas Bula.

Von Merga Yonas Bula

Private Investitionen trotz Energiekrise

Südafrika kann auch künftig auf namhafte internationale Investoren setzen. Nach Ansicht von Präsident Cyril Ramaphosa steht sein Land allerdings vor einem „Vertrauenstest“ bei Investoren.

Von Andreas Sieren