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Analyse

Politische Instabilität schadet Senegals Wirtschaft

23 Tote, 390 Verletzte – das ist die vorläufige Bilanz der jüngsten Unruhen im Senegal. Auch die Wirtschaft des aufstrebenden Landes hat großen Schaden genommen: Supermärkte und Tankstellen vor allem französischer Marken wurden gezielt zerstört. Die Regierung blockierte tagelang das mobile Internet.

Von Lucia Weiß

Macron greift nach den ganz großen Zielen

Eine neue Finanzarchitektur verspricht der französische Präsident auf dem Summit for a New Global Financing Pact, der diese Woche in Paris stattfindet. Damit setzt Macron das große Afrika-Thema in diesem Jahr. Das Konzept steht, der Inhalt muss folgen.

Von Christian Hiller von Gaertringen

Auf Friedensmission in Kiew und St. Petersburg

Der südafrikanische Präsident Ramaphosa reiste mit mehreren afrikanischen Staatschefs in die Ukraine und nach Russland, um sich für Frieden zwischen den beiden Ländern einzusetzen. Über den Erfolg der Mission gibt es in Südafrika innenpolitischen Streit.

Von Andreas Sieren

Leonard Wantchekon ist Professor für Ökonomie und Gründer der African School of Business.

„Afrika macht Fortschritte - das wird oft übersehen“

Leonard Wantchekon ist einer von drei Preisträgern des diesjährigen Weltwirtschaftspreises. Der renommierte Wissenschaftler ist Professor an der Princeton University, unterrichtete außerdem in Yale und an der Universität New York. Neben seiner wissenschaftlichen Karriere gründete er auch die African School of Economics, die mit ihrer innovativen Forschung international Beachtung findet.

Von Harald Prokosch

Das sind die Preisträger des WWP 2023

Zum 18. Mal vergibt das Institut für Weltwirtschaft in diesem Jahr den renommierten Weltwirtschaftlichen Preis (WWP). Zu den Trägern der Auszeichnung zählen Persönlichkeiten wie Jaques Delors, Helmut Schmidt, Jeffrey Sachs, Paul Krugman, Michail Gorbatschow oder Horst Köhler. Wir stellen Ihnen die drei Preisträger des diesjährigen WWP vor.

Von Harald Prokosch

Migranten im Sahel sollen die Wirtschaft zuhause ankurbeln

Die drei Sahelländer Mali, Niger und Burkina Faso setzen in der Migrationspolitik auf ihre Landsleute im Ausland, und da besonders auf Rückkehrer: Wer aus dem Ausland in die Heimat zurückkommt, soll dort der Wirtschaft auf die Sprünge helfen. Unternehmertum und Know-How-Transfer sollen gefördert werden.

Von Lucia Weiß

BMZ wendet sich von AGRA ab

Die weltweite Knappheit an Kunstdünger stellt die Initiative AGRA infrage, die von der Bill-und-Melinda-Gates- wie auch von der Rockefeller-Stiftung gefördert werden. Nach heftiger Kritik wendet sich nun die Bundesregierung von dem Programm ab und vergibt keine neuen Fördermittel.

Von Annette Bruhns