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Analyse

Dilma Rousseff im Gespräch mit Moderatorin Zou Yun im chinesischen Staatssender CCTV.

Rousseff entwirft erste Schritte hin zur De-Dollarisierung

Neben der Erweiterung war die Abkehr vom Dollar als Weltwährung das große Thema dieses Brics-Gipfels. Erste Einblicke in die Pläne gab parallel zum Gipfel die brasilianische Ex-Präsidentin Dilma Rousseff. Sie leitet heute die New Development Bank in Shanghai – und damit die Brics-Zentralbank in spe.

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Brics-Staaten beschließen politisches Manifest

In einem 94 Punkte umfassenden Dokument haben die Brics-Staaten auf ihrem Gipfeltreffen in Johannesburg ihre Afrika-Politik festgelegt. Das Papier enthält allerdings auch versteckte Kritik an den USA und Europa. Brisant ist auch die Ankündigung, den nächsten Gipfel in Russland auszurichten.

Von Christian Hiller von Gaertringen

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De-Dollarisierung: Der Yuan ist noch nicht bereit

Auf dem Brics-Gipfel ist eine Abkehr vom Dollar als Handelswährung eines der Themen, die vor allem China pusht. Tatsächlich hat der Yuan als Handelswährung Fortschritte gemacht. Er kann die Rolle als Leitwährung allerdings nicht übernehmen – dafür fehlt ihm die freie Handelbarkeit.

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Spannungen zwischen Südafrika und den USA

Der amerikanische African Growth and Opportunity Act (AGOA) erlaubt ausgewählten Ländern in Subsahara-Afrika Zollerleichterung und Marktzugang in den USA. Im Fall von Südafrika wird AGOA derzeit als politisches Druckmittel eingesetzt.

Von Andreas Sieren

„Äthiopien kämpft gegen sich selbst“

In der Region Amhara herrscht der Ausnahmezustand. Verhängt hat ihn die äthiopische Bundesregierung, weil sich die Sicherheitslage durch die Fano-Milizen verschlechtert hatte. Dieser Konflikt trifft Äthiopien direkt ins Herz und könnte das Land auseinanderreißen.

Von Merga Yonas Bula

Günther Lanier, in Ouagadougou lebender Ökonom.

"Ecowas muss Junta in Niger schnell loswerden"

Die Lage für die Bevölkerung im Sahel ist nach dem Militärputsch in Niger besonders kritisch. Sollte sich die Junta an der Macht einrichten, hätte das Folgen für den Kampf gegen den Terrorismus. Ein Gespräch mit dem österreichischen Ökonom Günther Lanier, der seit mehr als 20 Jahren in Ouagadougou lebt.

Von Christian Hiller von Gaertringen

Suche nach diplomatischer Lösung für Niger

Die Putschisten festigen ihre Position an der Spitze des Staates. Die internationale Staatengemeinschaft könnte sie für mehrere Jahre an der Macht tolerieren. Parlamentarische Staatsformen scheinen im Sahel an Rückhalt zu verlieren.

Von Christian Hiller von Gaertringen

Spannung in Simbabwe vor den Wahlen

Freie und faire Wahlen in Simbabwe wären ein bedeutsamer Schritt für das Land und das gesamte südliche Afrika, besonders mit Blick auf die wirtschaftliche Entwicklung. Doch im Vorfeld des Urnengangs zeigt sich, dass glaubwürdigen Wahlen noch Vieles im Wege steht.

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Putschisten und Ecowas bewegen sich aufeinander zu

Putsch-General Tchiani ist nun bereit, mit den Ecowas-Staaten zu reden. Eine Militärintervention der Ecowas-Staaten in Niger rückt somit weiter in die Ferne. Derweil steigen die Aktienkurse in Nigeria auf Rekordhöhe. Ein Überblick über die wichtigsten Ereignisse.

Von Christian Hiller von Gaertringen

BRICS-Staaten bereiten sich auf neue Mitglieder vor

Rund eine Woche vor dem 15. BRICS-Gipfel in Johannesburg werden die globalen Machtverhältnisse auf einem Nebenschauplatz ausgetragen: Im Sahel droht der Westen nach dem Putsch in Niger weiter an Einfluss zu verlieren, profitierten wird davon voraussichtlich BRICS-Mitglied China.

Von Andreas Sieren