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Analyse

Naledi-Pandor

Diplomatische Unterstützung aus Pretoria für die Palästinenser

Im Gazakrieg stellt sich die südafrikanische Regierung auf die Seite der Palästinenser und übt Druck auf Israel aus. Viele Afrikaner ziehen Vergleiche zur Kolonialzeit. Doch es gibt auch überraschende Unterstützung vom Kontinent für Israel. Südafrika legt nun einen Friedensplan vor.

Von Andreas Sieren

Malische und französische Streitkräfte sichern die Markala-Brücke - Mali Malische Streitkräfte bewachen die Zugänge der Markala-Brücke, die sich im Norden der Stadt (40 km nördlich von Segou an der Straße von Diabaly) in Mali befindet, am 18. Januar 2013.

Wer im Norden Malis gegeneinander kämpft

Der Rückzug der Minusma in Mali schreitet voran. Im Norden des Landes sind die zurückgelassenen Militärbasen umkämpft: zwischen der malischen Armee mit Wagner-Truppen und Separatisten. Darunter sind Tuareg, ehemalige Rebellen und Unterzeichner des Friedensabkommens von 2015. Ein Überblick.

Von Lucia Weiß

Macron mit Kriegsveteranen aus Senegal: Frankreich strebt neue Beziehungen zu Afrika an.

Neidvoller Blick aus Frankreich auf deutsche Afrika-Politik

Seit Beginn seiner Präsidentschaft wollte Emmanuel Macron Frankreichs Beziehungen zu Afrika erneuern. Doch seine Afrika-Politik gilt heute als gescheitert. Nun versuchen Abgeordnete der Nationalversammlung neue Wege zu finden und finden die deutsche Afrika-Politik vorbildlich.

Von Lucia Weiß

29.10.2023, Nigeria, Abuja: Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) nimmt neben Bola Tinubu, Präsident von Nigeria, an einer Pressekonferenz im State House teil. Scholz ist auf seiner dritten größeren Afrika-Reise in den knapp zwei Jahren seit seiner Vereidigung. Mit Nigeria besucht er nun das bevölkerungsreichste und wirtschaftsstärkste Land des Kontinents. Foto: Michael Kappeler/dpa +++ dpa-Bildfunk +++

Deutsche Unternehmen bleiben Nigeria treu

Nigeria steckt in einer tiefen Wirtschaftskrise. Inflation, Dollar-Knappheit und die Streichung der Benzinsubventionen setzen Verbrauchern und der Wirtschaft zu. Und dennoch investieren deutsche Unternehmer weiter in das Land.

Von Felix Wadewitz

Tansanias Präsidentin Samia Suluhu Hassan, erwartet zusammen mit dem Chief of Protocol, Herrn Mkuu Wa Itifaki, die Ankunft von Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier im State House in Daressalam.

Tansania will neuer Wirtschaftshub in Ostafrika werden

Präsidentin Samia Suluhu Hassan will ihr Land zum neuen Wirtschaftshub in Ostafrika machen. Auch deutsche Unternehmen sollen von einer neuen wirtschaftsfreundlichen Politik profitieren und in das Land investieren. Der Weg dorthin dürfte jedoch noch sehr weit sein.

Von David Renke

Screenshot einer Dokumentation des chinesischen Staatsfernsehens über die Funktionärsschule in Tansania.

Chinas Funktionärsschule für Afrikaner

An einer Schule für angehende politische Führungskräfte in Tansania preisen chinesische Dozenten die Vorzüge einer Partei, die über dem Gesetz steht. Die Lehrinhalte zeigen: Peking exportiert sein autoritäres Regierungsmodell aktiv in andere Länder.

Von Marcel Grzanna

Ingrid Hamm, Geschäftsführerin von GPI, im Gespräch mit Aaron Nzau, Kwaku Sumah und Timiebi Aganaba (v.l.n.r.) beim Weltraumkongress in Berlin.

Afrika auf dem Weg ins All

Afrika gehört mit Blick auf den Weltraum nicht zu den globalen Vorreitern. Doch auf dem Weltraumkongress in Berlin zeigt sich: Auf dem Kontinent tut sich einiges. Besonders die Auswertung von Satellitendaten bietet großes Potenzial.

Von Arne Schütte

Dezember 2022: Demonstranten in Brüssel protestieren gegen den Krieg in der äthiopischen Region Tigray.

Haltung der EU gegenüber Addis Abeba wirft Fragen auf

Auf Betreiben der Europäischen Union hat sich eine Expertenkommission zur Untersuchung von Kriegsgräueln und Menschenrechtsverletzungen in Äthiopien vor Abschluss der Untersuchungen aufgelöst. Die Gründe dafür sind unklar.

Von Merga Yonas Bula

Südafrikas Handelsminister Ebrahim Patel spricht auf dem AGOA-Forum.

Die Verlierer der Wirtschaftsdiplomatie in Afrika

Viele Länder in Afrika haben vom AGOA profitiert, aber einige Staaten erfüllen aus Sicht der USA die Kriterien für das Handelsabkommen nicht mehr. Vier Länder sollen nun ausgeschlossen werden. Gabun und Niger sind dabei, aber auch Uganda.

Von Andreas Sieren