Africa.Table

Analyse

M23: Warum Ruanda bislang ungestraft bleibt

Obwohl der internationalen Gemeinschaft klar ist, dass Ruandas Präsident Paul Kagame hinter der Eskalation im Ostkongo steckt, gibt es bisher keine Sanktionen gegen Kigali. Denn das Land hat im Westen bisher ein gutes Ansehen. Das hat viele Gründe – historische, politische und wirtschaftliche.

Von Arne Schütte

Fußball WM 2030 in Marokko: Deutsche Wirtschaft noch nicht im Spiel

Für die Fußball-WM 2030, die von Spanien, Portugal und Marokko und so erstmals in Europa und Afrika ausgetragen wird, hat Marokko sich milliardenschwere Bauprojekte vorgenommen. Doch deutsche Unternehmen spielen derzeit noch viel zu wenig mit, wie Experten befinden. Von Monika Hoegen.

Von Redaktion Table

Südafrika: Arcelor Mittal unter Druck

Zehntausende Arbeitsplätze sind in Gefahr. Der Luxemburger Stahlkonzern Arcelor Mittal, der größte der Welt, wird in Südafrika seine Langstahlproduktion schließen. Denn dort ist es schwierig, den Stahl besser und billiger herzustellen als in China oder Indien.

Von Andreas Sieren

Katja Keul: Neue Regierung muss koloniale Aufarbeitung weiterführen

Vor 140 Jahren fand die sogenannte Berliner Konferenz statt. Damals wurde die Herrschaft über Kolonialgebiete in juristische Formen gegossen. Im Rahmen eines Symposiums setzte sich Staatsministerin Katja Keul für eine Fortsetzung der kolonialen Aufarbeitung seitens der Bundesregierung ein. Angesichts des politischen Klimas ist allerdings fraglich, wie viel Platz für das Thema unter einer künftigen Regierung ist.

Von David Renke

Human Remains: Irritationen nach Übergabezeremonie der Charité

Mitte Januar gab die Charité Universitätsmedizin zwölf Ancestral Remains, die während der deutschen Kolonialzeit geraubt wurden, an Repräsentanten der Hehe-Gemeinschaft aus Tansania zurück. Tatsächlich bleiben die Gebeine zunächst aber in Deutschland. Einmal mehr gestaltet sich die Rückgabe von Human Remains als schwierig. Ramona Seitz war bei der Zeremonie anwesend.

Von Redaktion Table