Nationale Tourismusstrategie: Warum flexiblere Arbeitszeiten im Gastgewerbe nicht alle jubeln lassen

29. Januar 2026

Nationale Tourismusstrategie: Warum flexiblere Arbeitszeiten im Gastgewerbe nicht alle jubeln lassen. Der Deutsche Hotel- und Gaststättenverband (Dehoga), der in der Vergangenheit immer wieder auf eine Reform des Arbeitszeitgesetzes gedrungen hatte, ist zufrieden mit der neuen Tourismusstrategie der Bundesregierung. Die Gastronomie soll künftig von täglicher auf wöchentliche Höchstarbeitszeit umstellen können. In dem Papier heißt es, man wollte damit eine bessere „Vereinbarkeit von Beruf und Familie“ gewährleisten.

Kritik kommt derweil aus der Opposition und der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG). Eine Abkehr vom Acht-Stunden-Tag würde den Druck auf die Beschäftigten weiter erhöhen und die Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben massiv verschlechtern, merkt NGG-Vorsitzender Guido Zeitler an. Der tourismuspolitische Sprecher der Grünen-Bundestagsfraktion, Stefan Schmidt, befürchtet gar, dass die Branche dadurch noch unattraktiver werde. Welche Warnungen aus der SPD-Bundestagsfraktion zu hören sind, lesen Sie im Agrifood.Table. Merle Heusmann

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Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026