Chemieagenda 2045: So sollen Soforthilfe und Transformation vereinbar werden

21. Februar 2026

In der „Chemieagenda 2045“ erarbeitet die Bundesregierung Wege, der Chemieindustrie aus der Krise zu helfen. Im Fokus stehen Wettbewerbsfähigkeit und der europäische Emissionshandel (ETS). Hohe Energiepreise, sinkende Exporte und Stellenabbau setzen die Branche stark unter Druck. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche will Klimaschutz und Wettbewerbsfähigkeit verbinden und die freie Zuteilung von CO2-Zertifikaten fortführen.

Covestro-CEO Markus Steilemann fordert im Podcast Table.Today sofort wirksame Maßnahmen von der EU, darunter weniger Bürokratie, schnellere Verfahren und strukturelle Reformen, anstatt sich auf mittel- und langfristige Ziele zu fokussieren. Experten wollen staatliche Unterstützung an verbindliche Transformationspläne knüpfen, etwa durch Investitionen in klimaneutrale Produktion, Wasserstoff und neue Leitmärkte. Nur wenn Akuthilfe und langfristige Dekarbonisierung zusammengedacht werden, könne die Branche dauerhaft wettbewerbsfähig bleiben. Die ganze Analyse lesen Sie im Climate.Table. Nico Beckert

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Letzte Aktualisierung: 21. Februar 2026