Dekarbonisierung: Unternehmen fordern mehr Planungssicherheit von der Bundesregierung

02. Mai 2026

Friedrich Merz betont die Bedeutung der Clean-Tech-Industrie als globalen Wachstumsmotor und verweist auf starkes Wachstum in Deutschland sowie enorme weltweite Marktpotenziale von bis zu rund zwei Billionen US-Dollar bis 2035. Auch Verbände wie BDI und Klima-Allianz sehen in der Energiewende große wirtschaftliche Chancen: Deutschland sei in wichtigen Zukunftsbranchen wie E-Autos, grünen Patenten, Windkraft oder Batterietechnologien gut positioniert und halte relevante Weltmarktanteile. Studien und Branchenanalysen heben zudem hervor, dass der Ausbau erneuerbarer Energien die regionale Wertschöpfung, Arbeitsplätze, Exporte und Steuereinnahmen deutlich steigern könnte.

Gleichzeitig wächst die Kritik aus Wirtschaft und Industrie: Unternehmen warnen vor Unsicherheit durch mögliche politische Kurswechsel bei der Energiewende, was Investitionen bremse und die Wettbewerbsfähigkeit gefährde. Energieversorger und Mittelständler berichten von Verunsicherung, während Wirtschaftsvertreter fordern, Klimaziele verlässlich zu halten, fossile Subventionen umzuschichten und staatliche Nachfrage nach grünem Stahl und Zement zu stärken. Ohne klare Rahmenbedingungen und politische Unterstützung, so die Kritik, könne die industrielle Transformation und Dekarbonisierung nicht ausreichend Fahrt aufnehmen – während internationale Wettbewerber wie China bereits stark vom Wachstum grüner Technologien profitieren. Die ganze Analyse lesen Sie im Climate.Table. Nico Beckert

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Letzte Aktualisierung: 02. Mai 2026