Elektromobilität legt zu: Mehr Marktanteil, niedrigere Preise

14. März 2026

Der Anteil rein baterrieelektrischer Autos an den Neuzulassungen in der EU und in Norwegen ist 2025 auf einen Rekordwert von 19 Prozent gestiegen, im letzten Quartal sogar auf 24 Prozent. Auch Anfang 2026 lag der Anteil deutlich über dem Vorjahr. Laut dem Fortschrittsreports des Thinktanks Transport and Environment (T&E) ist zudem erstmals der Durchschnittspreis neuer E-Autos gesunken: Er lag 2025 bei rund 42.700 Euro und damit etwa vier Prozent unter dem Vorjahr. Hauptgrund dafür sind kleinere und günstigere Modelle für den Massenmarkt wie der Citroën e-C3 und der Renault 5, deren Einführung laut T&E auch durch die CO2-Flottengrenzwerte vorangetrieben wurde.

Der Thinktank erwartet, dass sich der Ausbau der Elektromobilität weiter beschleunigt, da in immer mehr Fahrzeugklassen Preisparität – und somit ein Kipppunkt – zwischen E-Autos und Verbrennern erreicht wird. Für 2026 prognostiziert T&E einen Marktanteil von 23 Prozent, für 2027 etwa 28 Prozent. Gewarnt wird vor vorgeschlagenen Lockerungen wie etwa dem Mitteln der Ziele für 2030. Dies würde den Marktanteil von E-Autos sinken, Investitionen und Arbeitsplätze gefährden und europäischen Herstellern im Wettbewerb mit zunehmend starken chinesischen Autobauern schaden. Was der Bericht sonst noch aussagt, lesen Sie im Climate.Table. Malte Kreutzfeldt

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Letzte Aktualisierung: 14. März 2026